Stiftung Warentest prüft Whitening-Zahncremes (09/2025): Nicht alle bieten ein strahlendes Lächeln
Strahlend weiße Zähne versprechen viele Zahnpasten – doch halten sie auch, was sie versprechen? Stiftung Warentest hat in Ausgabe 09/2025 verschiedene Whitening-Zahncremes genau unter die Lupe genommen. Mit dabei sind unter anderem die Twenty4Tim White von happybrush sowie die 3D White Luxe Charcoal von blend-a-med. Welche Produkte wirklich überzeugen, welche nur teuer sind – und wo Sie am meisten fürs Geld bekommen, zeigt der Vergleichstest.
Im aktuellen Vergleichstest von Öko-Test (06/2025) stehen 31 Kinderzahncremes auf dem Prüfstand. Besonders erfreulich: Viele Produkte wie das „SensiDent Kids Zahncreme Multifrucht“ und das „Dontodent Kids Zahngel Himbeergeschmack“ erhalten die Bestnote „sehr gut“ – dank einwandfreier Inhaltsstoffe. Doch nicht jede Zahnpasta ist uneingeschränkt empfehlenswert. Welche Cremes wirklich unbedenklich für kleine Kinderzähne sind und wo versteckte Mängel lauern, zeigt der Überblick.
Universal-Zahnpasta im Vergleich: Stiftung Warentest sucht den Testseiger 2024
Universal-Zahnpasten sind die Alleskönner und finden sich in vielen Haushalten wieder. Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest nimmt in Ausgabe 11/2024 18 Vertreter unter die Lupe und überprüft vor allem, ob die Pasten genügend Fluorid beinhalten und, ob sie unschöne Verfärbungen auf den Zähnen entfernen können. Am besten schneidet die Blend-a-med Complete Expert 24H Schutz ab und erhält eine hervorragende Wertung von 1,3 - hier lohnt sich der Kauf.
4 Sensitiv-Zahnpasten mit mittlerem Abrieb im Zahnpasta-Test der Stiftung Warentest (06/2024): Keine ĂĽberzeugt
Im Test der Sensitiv-Zahnpasten duellieren sich die groĂźen Marken Meridol, Paradontax, Oral-B und Elmex. Ăśberraschend: Keines der Produkte ĂĽberzeugt im Test. Die Stiftung Warentest vergibt 4x die Note "befriedigend". Alle weisen Fehler in der Deklaration und den Werbeaussagen auf.Â
Finde die richtige Zahnpasta fĂĽr deine BedĂĽrfnisse. Tipps zu Fluorid, RDA-Werten und Schutz bei empfindlichem Zahnfleisch im Ratgeber.
Zuletzt aktualisiert: 03.04.2026
Die besten Zahnpasten im Ăśberblick
Die Auswahl im Supermarktregal wirkt oft erschlagend, da unzählige Marken mit verschiedenen Versprechen um deine Aufmerksamkeit buhlen. Eine gute Zahnpasta muss jedoch nicht teuer sein, um deine Zähne effektiv vor Karies zu schützen und Beläge schonend zu entfernen. In unserem Überblick erfährst du, worauf es bei der täglichen Zahnpflege wirklich ankommt.
Spezielle Formel fĂĽr die grĂĽndliche Reinigung von Prothesen.
Wirkt antibakteriell und beugt unangenehmen GerĂĽchen vor.
Schont das Material der dritten Zähne durch sanfte Inhaltsstoffe.
Einfache Anwendung im täglichen Reinigungsprozess.
Nachteile
Nicht fĂĽr die Anwendung am natĂĽrlichen Gebiss geeignet.
Verfügbarkeit im stationären Handel kann variieren.
Enthält Inhaltsstoffe, die bei empfindlichen Personen Reizungen auslösen können.
Fazit: Eine spezialisierte Reinigungslösung, die effektiv zur Hygiene und Langlebigkeit von herausnehmbarem Zahnersatz beiträgt.
Worauf beim Kauf achten?
Der Fluoridgehalt fĂĽr starken Schmelz
Fluorid ist der wichtigste Bestandteil deiner Zahnpasta, wenn du Löcher in den Zähnen vermeiden willst. Dieser Wirkstoff legt sich wie ein Schutzfilm um den Zahnschmelz und härtet ihn gegen die Angriffe von Säuren aus der Nahrung. Für Erwachsene wird ein Fluoridgehalt zwischen 1250 und 1500 ppm (parts per million) empfohlen.
Hinweis
Zahnpasten ohne Fluorid reinigen die Zähne zwar mechanisch durch Putzkörper, bieten jedoch keinen wissenschaftlich belegten Schutz gegen Karies. Wer auf Fluorid verzichtet, geht ein deutlich höheres Risiko für Zahnschäden ein.
Der RDA-Wert und der Abrieb
Der RDA-Wert (Relative Dentin Abrasion) beschreibt, wie stark die enthaltenen Putzkörper den Zahnschmelz abschmirgeln. Während eine gewisse Reibung nötig ist, um Plaque zu lösen, kann ein zu hoher Wert den Zähnen schaden. Ein Wert zwischen 30 und 80 gilt als sicher für die tägliche Anwendung bei gesunden Zähnen.
Tipp
Falls deine Zahnhälse freiliegen oder du empfindliche Zähne hast, solltest du zu einer Sensitiv-Zahnpasta mit einem niedrigen RDA-Wert unter 50 greifen. Dies schont die Zahnsubstanz und verhindert zusätzliche Reizungen.
Vermeidung bedenklicher Inhaltsstoffe
Moderne Zahnpasten verzichten zunehmend auf Stoffe, die in der Kritik stehen. Dazu gehört vor allem Titanoxid, das oft zur Aufhellung der Paste selbst genutzt wird, aber gesundheitliche Risiken bergen kann. Auch Triclosan oder Mikroplastik sollten in einer hochwertigen Zahncreme nicht mehr enthalten sein.
Achtung
Verlasse dich nicht allein auf Marketingbegriffe wie „Whitening“. Viele dieser Pasten haben einen sehr hohen RDA-Wert, der bei dauerhafter Anwendung den Zahnschmelz dünner werden lässt, statt ihn zu schützen.
FĂĽr wen eignet sich was?
Sensitiv-Produkte bei Schmerzen
Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen profitieren von Pasten, die spezielle Salze enthalten. Diese Wirkstoffe bilden eine Barriere über den offenen Kanälchen im Dentin und verringern so die Reizweiterleitung zum Nerv. Ein geringer Abrieb ist hier zwingend erforderlich.
Whitening-Pasten gegen Verfärbungen
Wer häufig Kaffee, Tee oder Rotwein konsumiert, kann zu Whitening-Produkten greifen. Diese enthalten meist gröbere Putzkörper, welche oberflächliche Verfärbungen mechanisch entfernen. Solche Pasten sollten jedoch nur im Wechsel mit einer milderen Zahncreme genutzt werden, um den Schmelz nicht zu überlasten.
Kriterium
Sensitiv-Zahnpasta
Whitening-Zahnpasta
Abrieb (RDA-Wert)
Niedrig (meist unter 50)
Hoch (oft ĂĽber 80)
Hauptziel
Schmerzlinderung
Entfernung von Verfärbungen
Wirkweise
Versiegelung der Reizkanäle
Mechanisches Abschmirgeln
Häufige Fragen
In den üblichen Mengen, die beim Zähneputzen verwendet werden, ist Fluorid sicher und gesundheitlich unbedenklich. Man müsste extrem große Mengen der Paste verschlucken, um eine toxische Wirkung zu erzielen, was bei normaler Anwendung ausgeschlossen ist.
Davon ist dringend abzuraten. Die Inhaltsstoffe trocknen die Haut zwar aus, reizen sie aber gleichzeitig massiv. Bei Herpes kann Zahnpasta die Kruste aufreißen und die Heilung verzögern oder sogar Entzündungen verschlimmern.
Kinder bis zum sechsten Lebensjahr benötigen eine spezielle Kinderzahnpasta mit einem geringeren Fluoridgehalt von maximal 1000 ppm. Da kleine Kinder die Zahnpasta oft noch verschlucken, wird so eine Überdosierung vermieden.
Es ist tatsächlich besser, den Mund nach dem Putzen nur kurz auszuspucken und nicht mit viel Wasser nachzuspülen. So verbleiben die schützenden Fluoride länger auf der Zahnoberfläche und können ihre Wirkung besser entfalten.