Testmethodik: Soundbars

Soundbars überprüfen wir in den Punkten Design/Verarbeitung (10%), Bedienung/Handhabung (20%), Ausstattung (10%) und Klang (60%). Die Kombination aus den Teil-Noten und der unterschiedlichen Gewichtung ergibt schließlich die finale Redaktions-Wertung.

Gewichtung Testkriterien

Design und Verarbeitung (10%)

Hier überprüfen wir, wie es um die Verarbeitungsqualität bestellt ist. Wir nehmen die verwendeten Materialen unter die Lupe und testen, wie robust das Gerät ist. Finden sich spitze oder scharfkantige Elemente? Sind die verschiedenen Komponenten gut miteinander verbunden oder finden sich auffällig große Spaltmaße, in denen sich Staub fangen kann? Außerdem lassen wir das Design zu einem kleinen Punkt in die Wertung einfließen. Hier überprüfen wir allerdings nur objektive Faktoren – beispielsweise wie anfällig das Gerät für Fingerabdrücke ist.

Bedienung und Handhabung (20%)

Zunächst überprüfen wir hier, ob sich alle Schnittstellen problemlos erreichen lassen. Lässt sich der externe Subwoofer – falls vorhanden – einfach mit der Soundbar koppeln? Sind die Bedienelemente an der Soundbar sinnvoll platziert und haben sie einen angenehmen Druckpunkt? Im Optimalfall verfügt die Soundbar über ein integriertes Display. Dieses erleichtert die Bedienung in der Regel. Hier ist es wichtig, dass die Menüpunkte klar erkenntlich sind und nicht krude Abkürzungen verwendet werden. In der Regel befindet sich eine Fernbedienung im Lieferumfang. Liegt diese gut in der Hand und haben die Tasten einen angenehmen Druckpunkt? Ist die Bedienungsanleitung gut verständlich?

Ausstattung (10%)

In puncto Ausstattung überprüfen wir zunächst die physischen Schnittstellen. Im Optimalfall lässt sich die Soundbar per HDMI mit dem Fernseher verbinden. Verfügt die Soundbar darüber hinaus über HDMI-Eingänge, um weitere Geräte zu verbinden. Welche Version besitzen die HDMI-Schnittstellen und unterstützen sie beispielsweise 4K-Passthrough. Unterstützt die Soundbar die CEC-Technologie, um sie auch mit der TV-Fernbedienung steuern zu können. Zudem sollte der Klangriegel über einen 3,5-mm-Klinkeneingang für analoge und einen optischen Eingang für digitale Audio-Quellgeräte verfügen. Kein unbedingtes Muss, aber ein Bonus ist eine USB-Schnittstelle. Danach sehen wir uns die Wireless-Schnittstellen an. Die meisten Soundbars verfügen mittlerweile über die Bluetooth-Technologie. Ist jedoch auch ein WLAN-Modul vorhanden und ist die Soundbar kompatibel zu NFC?

Klangqualität (60%)

Der Klang ist natürlich der wichtigste Punkt bei einer Soundbar und ist deshalb mit 60 Prozent auch deutlich am stärksten gewichtet. Für eine bessere Vergleichbarkeit überprüfen wir immer die gleiche aussagekräftige Szene aus den beiden Filmen Inception und Forbidden Kingdom. Wir überprüfen zunächst den virtuellen Raumklang. Schafft es die Soundbar, einen breiten Klangteppich zu erzeugen. Darüber hinaus überprüfen wir die Bass-, Mitten- und Höhenwiedergabe. Außerdem ist eine gute Sprachverständlichkeit wichtig. Zum Abschluss überprüfen wir noch, wie sich die Soundbar zur reinen Musikwiedergabe eignet. Den finalen Klangeindruck ermitteln wir aus über 20 aussagekräftigen Musikdateien und hören uns durch verschiedene Genres der Musiklandschaft.