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Wecker/Praxistest

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17 im Test: helles Licht, hakelige Verbindung

Melanie
|
10. September 2026
|
5 Min. Lesezeit

Lichtwecker erhöhen vor der eingestellten Weckzeit schrittweise die Helligkeit und sollen so einen sanfteren Übergang in den Wachzustand ermöglichen. Zum eigentlichen Weckzeitpunkt kann zusätzlich ein Alarmton einsetzen. Lange war die Auswahl deutlich kleiner und wurde vor allem von einigen etablierten Herstellern geprägt. Inzwischen gibt es Lichtwecker in zahlreichen Preis- und Ausstattungsklassen, oft mit Bluetooth-Streaming und Einschlafklängen. Entscheidend ist vor allem, wie hell, gleichmäßig und natürlich das Wecklicht am Bett ankommt. Ebenso wichtig sind ein harmonischer Verlauf, zuverlässige Alarme und eine unkomplizierte Bedienung.

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17

ProdukttypLichtwecker
Abmessungen18 × 17 × 6 Zentimeter (B × H × T)
Lichtstärke im Test325 Lux bei 30 Zentimetern
Sonnenaufgangsdauer5 Minuten
Maximale Lautstärke im Test73 Dezibel bei 50 Zentimetern
Alarmzuverlässigkeit im Test3 von 3 Alarmen pünktlich
DisplayHelligkeit fein regelbar und komplett abschaltbar
GeräuschmaschineNaturklänge, weißes Rauschen und Sleep-Timer
Steuerungam Gerät und per App
Glocusent Sunrise Alarm Clock N17: Frontansicht mit beleuchtetem Display
Mit 18 × 17 × 6 Zentimetern bleibt der Lichtwecker kompakt genug für einen normalen Nachttisch und das Display lässt sich tagsüber mühelos ablesen. (Foto: Testsieger.de)

Licht und Sonnenaufgang

Beim Kriterium Lichtstärke liefert der N17 ab. Im abgedunkelten Raum messen wir bei maximaler Helligkeit 325 Lux in 30 Zentimetern Abstand. Damit überschreitet der N17 unseren Richtwert von rund 300 Lux für die Höchstwertung. Ebenso wichtig ist, wo dieses Licht ankommt. Die Leuchtfläche verteilt ihre Helligkeit gleichmäßig und erreicht Gesicht und Umgebung auch dann gut, wenn wir die Liegeposition leicht verändern. In unserem Praxistest bleibt die Ausleuchtung dabei gleichmäßig.

Der eigentliche Sonnenaufgang läuft harmonisch ab. Das Licht hellt sich ruhig auf, wechselt dabei die Farbe und geht ohne Sprung in den Weckton über. Nichts wirkt abrupt oder irritierend, und der Verlauf wirkt insgesamt natürlich. Lichtintensität und Wecksignal lassen sich fein abstufen. Die Sonnenaufgangssimulation selbst dauert fünf Minuten. Damit bleibt bei der Dauer weniger Spielraum als bei Modellen mit frei wählbarem Zeitraum, die übrigen Einstellungen sind aber übersichtlich und fein genug abgestuft.

Weckfunktion und Audio

Die Alarmzuverlässigkeit haben wir dreimal geprüft, und dreimal löste der Wecker pünktlich mit den eingestellten Werten aus. Auch die Verwaltung der Alarme bleibt übersichtlich: Zeiten und Töne lassen sich klar zuordnen, gespeicherte Änderungen halten. Sehr gut.

Beim Klang bleibt Luft nach oben. Die Wecktöne sind über alle Lautstärken hinweg verständlich, und die Abstufungen sind fein genug, um eine passende Einstellung zu finden. In der Spitze messen wir 73 Dezibel in 50 Zentimetern Abstand, was für den Nachttisch reichlich Reserve bedeutet. Ganz frei von schrillen Anteilen ist der Ton allerdings nicht, weshalb wir hier ein gutes und kein sehr gutes Ergebnis vergeben.

Bedienung und Handhabung

Die Ersteinrichtung verläuft zweigeteilt. Die Verbindung mit dem Smartphone gelingt uns erst nach mehreren Anläufen. Sobald die Kopplung steht, lassen sich Uhrzeit, Alarm und Lautstärke über die App schnell einstellen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anleitung ausschließlich auf Englisch beiliegt.

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17: App-Steuerung mit Radio und Bluetooth
Sobald die Kopplung steht, lassen sich Uhrzeit, Alarm und Lautstärke über die App schnell einstellen. (Foto: Testsieger.de)

Am Gerät selbst klappt die Bedienung besser. Die Tasten lassen sich im abgedunkelten Raum ertasten, ihre Anordnung ergibt Sinn, und Fehleingaben passieren selten. Weckzeit ändern, Snooze auslösen, Alarm abschalten: alles ohne zusätzliches Licht machbar.

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17: seitliche Bedientasten
Die Tasten lassen sich im Dunkeln gut ertasten, ihre Anordnung ergibt Sinn und Fehleingaben passieren im Test selten. (Foto: Testsieger.de)

Das Display gehört zu den Stärken dieses Weckers. Tagsüber lässt es sich aus normaler Entfernung mühelos ablesen, nachts stört es nicht, weil sich die Helligkeit fein regeln und die Anzeige komplett abschalten lässt. Wer sonst nachts vom Ziffernleuchten geweckt wird, findet hier eine Lösung.

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17: Display und Bedienelemente
Das Display lässt sich tagsüber mühelos ablesen und nachts fein regeln oder komplett abschalten. (Foto: Testsieger.de)

Die Einstelllogik selbst bleibt nachvollziehbar. Weckzeiten lassen sich in kleinen Schritten anpassen, der Wechsel zwischen den Profilen ist eindeutig, und Änderungen bleiben gespeichert. Weniger klar fallen die Rückmeldungen des Geräts aus: Nicht immer ist auf Anhieb erkennbar, ob eine Eingabe angekommen ist.

Einschlafen und Zusatzfunktionen

Die Geräuschmaschine ist mehr als eine Dreingabe. Naturklänge und weißes Rauschen laufen sauber, lassen sich passend dosieren und können gleichmäßige Hintergrundgeräusche aus Nachbarwohnung oder Straße merklich überdecken. Zusammen mit dem Sleep-Timer ergibt das eine Einschlafhilfe, die diesen Namen verdient.

Ähnlich gut gelöst ist das Nacht- und Stimmungslicht. Die Farbmodi decken vom warmen Nachtlicht bis zur farbigen Stimmungsbeleuchtung ab, was besonders in Kinderzimmern nützlich wird. Praktisch fanden wir im Test vor allem, dass sich das Licht vollständig abschalten lässt, ohne die Weckfunktion zu verlieren.

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17: farbige Stimmungsbeleuchtung
Die Farbmodi reichen vom warmen Nachtlicht bis zur farbigen Stimmungsbeleuchtung und erweisen sich besonders im Kinderzimmer als praktisch. (Foto: Testsieger.de)

Verarbeitung, Stabilität und Netzbetrieb

Die Verarbeitung gibt keinen Anlass zur Kritik. Gehäuse, Displayabdeckung und Tasten wirken sauber gefertigt, nichts knarzt oder sitzt schief. Mit Abmessungen von 18 × 17 × 6 Zentimetern (B × H × T) bleibt der Wecker außerdem kompakt genug für einen normalen Nachttisch.

Stabil steht er ebenfalls. Auf glatter Oberfläche verrutscht er beim Drücken der Snooze-Taste nicht, und einhändig bedienen lässt er sich problemlos. Gerade morgens im Halbschlaf zahlt sich das aus. Beim Netzbetrieb fällt nichts Störendes auf. Nach längerer Laufzeit erwärmen sich weder das Gerät noch das Netzteil auffällig, und störende Geräusche aus der Stromversorgung treten ebenfalls nicht auf.

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17: Stromanschluss auf der Rückseite
Beim Netzbetrieb treten im Test weder auffällige Erwärmung noch störende Geräusche aus der Stromversorgung auf. (Foto: Testsieger.de)

Fazit

Als Lichtwecker macht der Glocusent Sunrise Alarm Clock N17 seine Sache ausgezeichnet. Mit gemessenen 325 Lux in 30 Zentimetern Abstand liefert der N17 eine hohe Lichtleistung, das Licht verteilt sich gleichmäßig, und der Sonnenaufgang läuft harmonisch ab. Der Übergang wirkt im Test deutlich weniger abrupt als ein sofort einsetzender Alarmton. Dass alle drei Testalarme pünktlich auslösten und sich das Display nachts komplett abschalten lässt, rundet die Kernfunktion ab.

Schwächer präsentiert sich das Gerät bei der drahtlosen Anbindung. Die Bluetooth-Verbindung lässt sich erst nach mehreren Anläufen herstellen. Sobald sie steht, hilft die App bei der Einrichtung, die englische Anleitung macht den Einstieg aber nicht leichter.

Empfehlen lässt sich der N17 vor allem Menschen, die lieber mit langsam heller werdendem Licht als mit einem abrupten Alarmton geweckt werden. Auch im Kinderzimmer können Nachtlicht und Einschlafklänge praktisch sein.

So testen wir Lichtwecker

Testergebnisse im Detail
Maximale Lichtstärke
10 / 10
Gleichmäßigkeit und Reichweite der Lichtverteilung
7 / 7
Natürlichkeit von Farbtemperatur sowie Farb- und Helligkeitsverlauf
10 / 10
Einstellbarkeit von Sonnenaufgangsdauer und Lichtintensität
8 / 8
Zuverlässigkeit und Flexibilität der Alarmprofile
8 / 8
Wecktöne, Klangqualität und Lautstärkesteuerung
6,4 / 8
Snooze und Alarmabschaltung
3,2 / 4
Anleitung und Erstinbetriebnahme
1,8 / 3
Bedienung im Dunkeln
4,8 / 6
Display
4 / 4
Einstelllogik, Rückmeldungen und Wechsel zwischen Alarmen
3,2 / 4
App-/Smartphone-Steuerung
1,8 / 3
Sonnenuntergang / Einschlafhilfe
4 / 5
Soundmaschine: Naturklänge, White Noise und Sleep-Timer
5 / 5
Nacht-/Stimmungslicht und Farbmodi
2 / 2
Konnektivität und praktische Extras
1,8 / 3
Verarbeitung und Materialanmutung
4 / 4
Standfestigkeit
3 / 3
Standby-Verhalten und Wärmeentwicklung
3 / 3
Testsiegel Glocusent Sunrise Alarm Clock N17

Glocusent Sunrise Alarm Clock N17

Getestet: 09/2026
zum Preisvergleich
Bewertung nach Kategorie
Licht & Sonnenaufgang
100%
Weckfunktion & Audio
88%
Bedienung & Handhabung
78%
Einschlafen & Zusatzfunktionen
85%
Verarbeitung, Stabilität & Effizienz
100%
Pro
  • +Hohe Lichtleistung
  • +Gleichmäßige Lichtverteilung
  • +Harmonischer Sonnenaufgang
  • +Fein abstufbare Lichtintensität
  • +Zuverlässige Alarme
  • +Fein abstufbare Lautstärke
  • +Display komplett abschaltbar
  • +Gut ertastbare Tasten
  • +Seltene Fehleingaben
  • +Saubere Einschlafklänge
  • +Praktischer Sleep-Timer
  • +Vielseitige Farbmodi
  • +Saubere Verarbeitung
  • +Rutschfester Stand
Contra
  • Hakelige Smartphone-Verbindung
  • Anleitung nur auf Englisch
  • Teilweise schrille Klanganteile