Nuby und Chicco sind gefährlich: Stiftung Warentest kürt die besten Schnuller 2026
Im Online-Test von Stiftung Warentest zu Schnullern erreichen zwei Modelle die Bestnote 1,0. Sowohl die dm-Eigenmarke als auch der Philips Avent Ultra Air Happy liefern demnach ein rundum überzeugendes Gesamtpaket und gehören zu den klaren Empfehlungen im Vergleich. Deutliche Kritik gibt es bei einzelnen Produkten. Ein Schnuller von Nuby fällt mit „mangelhaft“ durch, weil die Luftlöcher im Schild zu klein ausfallen und damit ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Beim Chicco-Schnuller beanstandet Stiftung Warentest zudem gesundheitsgefährdende Stoffe, weshalb das Modell ebenfalls negativ auffällt.
Den passenden Schnuller finden: Wir erklären Materialunterschiede, kiefergerechte Formen und worauf Du bei der Größe für Dein Baby achten musst.
Zuletzt aktualisiert: 31.03.2026
Die besten Schnuller im Überblick
Ein Schnuller ist weit mehr als nur ein Beruhigungsmittel für zwischendurch. Er unterstützt den natürlichen Saugreflex Deines Babys und kann in stressigen Momenten oder beim Einschlafen wertvolle Hilfe leisten. In dieser Kaufberatung erfährst Du, wie Du die richtige Form und das passende Material für eine gesunde Entwicklung wählst und welche Modelle aktuell überzeugen.
Symmetrischer Sauger fördert eine natürliche Zungenbewegung und Kieferentwicklung.
Hergestellt aus hochwertigem, nachhaltigem Naturkautschuk.
BPA-freies Material sorgt für gesundheitliche Unbedenklichkeit.
Produktion in Dänemark garantiert hohe Qualitätsstandards.
Nachteile
Naturkautschuk kann bei manchen Kindern Allergien auslösen.
Material ist anfälliger für Verschleiß und muss häufiger ausgetauscht werden als Silikon.
Schildform kann bei sehr kleinen Babys die Nase teilweise verdecken.
Fazit: Ein hochwertiger, kiefergerechter Schnuller aus Naturmaterialien, der besonders für Eltern geeignet ist, die Wert auf skandinavisches Design und natürliche Rohstoffe legen.
Worauf beim Kauf achten?
Die passende Größe für jede Entwicklungsphase
Hersteller unterteilen Schnuller meist in Altersstufen wie 0 bis 6 Monate, 6 bis 18 Monate und Varianten für Kleinkinder ab 18 Monaten. Diese Einteilung ist wichtig, da sich die Mundhöhle Deines Kindes schnell verändert. Ein zu kleiner Schnuller wird unter Umständen verschluckt oder verformt sich ungünstig im Mund, während ein zu großes Modell die Atmung behindern oder den Kiefer unnötig belasten kann.
Tipp
Steige nicht zu früh auf die nächste Größe um. Solange sich Dein Baby mit der kleineren Variante wohlfühlt und der Schild nicht zu klein wird, schont der kleinere Sauger die Kieferentwicklung meist besser als ein zu wuchtiges Modell.
Materialwahl: Silikon oder Latex?
Silikon ist das Standardmaterial für die meisten modernen Schnuller. Es ist durchsichtig, geschmacksneutral und hält hohen Temperaturen beim Auskochen problemlos stand. Latex hingegen besteht aus Naturkautschuk, ist weicher und flexibler, was viele Babys als natürlicher empfinden. Allerdings altert Latex durch Licht und Fett schneller, wird mit der Zeit porös und sollte daher häufiger ausgetauscht werden.
Kriterium
Silikon
Latex (Naturkautschuk)
Haltbarkeit
Sehr langlebig und hitzebeständig
Wird mit der Zeit porös und klebrig
Geschmack
Absolut neutral
Leichter Eigengeschmack nach Gummi
Hygiene
Einfach zu reinigen, glatte Oberfläche
Material ist offenporiger, bedarf mehr Pflege
Form des Saugers und Kiefergesundheit
Du hast die Wahl zwischen symmetrischen, anatomischen und speziell kiefergerechten Formen. Symmetrische Sauger liegen immer richtig herum im Mund, was praktisch ist, wenn Dein Kind den Schnuller nachts selbstständig sucht. Kiefergerechte Modelle sind unten abgeflacht, um den Druck auf den Gaumen und die entstehenden Zähne zu minimieren. Achte darauf, dass der Schaft (das Teil zwischen Schild und Saugkörper) so dünn wie möglich ist.
Hinweis
Sobald die ersten Zähnchen durchbrechen, solltest Du den Schnuller täglich auf Bissspuren prüfen. Silikon kann einreißen, wenn darauf herumgekaut wird, während Latex etwas widerstandsfähiger gegen mechanische Belastung durch kleine Zähne ist.
Für wen eignet sich welches Modell?
Für Neugeborene empfehlen sich leichte Modelle mit kleinen Schilden, damit die Nase frei bleibt und die Atmung nicht beeinträchtigt wird. Wenn Dein Baby zu Hautirritationen oder Rötungen rund um den Mund neigt, sind Varianten mit großen Belüftungsöffnungen die beste Wahl. Für die Nacht gibt es spezielle Ausführungen ohne Greifring, die weniger Druckstellen verursachen, oder Modelle mit Leuchteffekt, damit Du den Schnuller im dunklen Kinderzimmer schneller findest.
Achtung
Verzichte unbedingt auf das Ablecken des Schnullers, um ihn vermeintlich zu reinigen. Dadurch überträgst Du Kariesbakterien aus Deinem Mund direkt auf Dein Kind, was die spätere Zahngesundheit gefährden kann.
Häufige Fragen
Aus hygienischen Gründen solltest Du einen Schnuller alle ein bis zwei Monate austauschen. Bei kleinsten Rissen, Verfärbungen oder wenn das Material klebrig wird, ist ein sofortiger Wechsel zwingend erforderlich.
Zahnärzte empfehlen meist, die Entwöhnung bis zum dritten Geburtstag abzuschließen. Ein sanfter Abschied rund um den zweiten Geburtstag reduziert das Risiko für langfristige Zahnfehlstellungen wie den offenen Biss erheblich.
Vor dem ersten Gebrauch solltest Du den Schnuller etwa fünf Minuten in kochendes Wasser legen. Im Alltag genügen oft praktische Sterilisationsboxen für die Mikrowelle, die bei vielen Herstellern direkt im Lieferumfang enthalten sind und Zeit sowie Energie sparen.
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