Die besten Saunahäuser im Überblick
Ein eigenes Saunahaus im Garten verwandelt den Außenbereich in eine private Wellness-Zone und bietet einen Rückzugsort vom Alltag. Damit die Entspannung nicht durch hohe Stromrechnungen oder mangelnde Qualität getrübt wird, solltest du beim Kauf auf die richtige Isolierung und die passende Heiztechnik achten.
Dewello Infrarotkabine Infrarotsauna PIERSON135cm x 105cm inkl. Vollspektrumstrahler, Bodenstrahler
Dewello Pierson
Vorteile
- Ausgestattet mit effektiven Vollspektrumstrahlern für eine intensive Tiefenwärme.
- Integrierter Bodenstrahler sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Fußbereich.
- Kompakte Maße von 135x105 cm bieten Platz für mehrere Personen bei moderatem Platzbedarf.
- Angenehme Holzausstattung schafft ein natürliches und langlebiges Saunaklima.
Nachteile
- Aufgrund der Abmessungen ist für den Aufbau etwas Platz im Raum erforderlich.
- Der Betrieb über einen normalen Hausanschluss erfordert Beachtung der elektrischen Last.
- Keine klassische finnische Ofenhitze, da das System auf Infrarotstrahlung basiert.
Fazit: Die Dewello Pierson bietet eine moderne und gut ausgestattete Infrarotsauna mit tiefenwirksamen Vollspektrumstrahlern für den Heimgebrauch.
Worauf beim Kauf achten?
Wandstärke und Isolierung
Die Wandstärke ist das Herzstück deines Saunahauses, da sie maßgeblich über die Energieeffizienz und die Temperaturstabilität entscheidet. Einfache Modelle beginnen oft bei etwa 38 mm, was für eine gelegentliche Nutzung ausreicht. Wenn du jedoch auch bei zweistelligen Minustemperaturen im tiefsten Winter saunieren möchtest, solltest du zu Modellen mit 70 mm Wandstärke greifen.
Hinweis
Eine höhere Wandstärke wirkt wie eine natürliche Dämmung. Sie hält die Hitze deutlich länger im Innenraum, wodurch der Saunaofen weniger oft nachheizen muss, was wiederum deine Stromkosten senkt.
Die Wahl der richtigen Holzart
Nicht jedes Holz eignet sich für die extremen Temperaturunterschiede einer Außensauna. Nordische Fichte ist aufgrund ihres langsamen Wachstums besonders dicht und formstabil. Noch langlebiger ist thermisch behandeltes Holz (Thermoholz). Durch die Hitzebehandlung wird dem Holz die Feuchtigkeit entzogen, wodurch es unempfindlicher gegenüber Pilzbefall und Witterungseinflüssen wird.
Tipp
Achte darauf, dass das Holz im Innenbereich unbehandelt bleibt. Lacke oder Lasuren könnten bei hohen Temperaturen gesundheitsschädliche Dämpfe freisetzen. Den Außenanstrich solltest du hingegen regelmäßig erneuern, um das Haus vor UV-Strahlung und Regen zu schützen.
Heiztechnik und Stromanschluss
Die meisten modernen Saunahäuser setzen auf Elektroöfen. Diese lassen sich präzise steuern und benötigen wenig Wartung. Für eine klassische Außensauna ist in der Regel ein 400-Volt-Starkstromanschluss notwendig, da kleinere 230-Volt-Öfen oft nicht genug Leistung bringen, um das Haus im Winter schnell aufzuheizen.
Achtung
Unterschätze niemals die Belüftung. Ohne ein funktionierendes Zu- und Abluftsystem staut sich verbrauchte Luft, was das Atmen erschwert und langfristig die Bildung von Schimmel im Holz begünstigt.
Für wen eignet sich welcher Saunatyp?
Die Wahl zwischen einer traditionellen finnischen Sauna und einer Infrarotkabine für den Außenbereich hängt stark von deinem persönlichen Empfinden ab.
| Kriterium | Finnische Sauna | Infrarotkabine |
|---|---|---|
| Wärmeart | Heiße Raumluft (80-100°C) | Direkte Strahlungswärme (40-60°C) |
| Aufwärmzeit | 30 bis 60 Minuten | Fast sofort einsatzbereit |
| Erlebnis | Klassische Aufgüsse möglich | Schonender für den Kreislauf |
Häufige Fragen
Das hängt von deinem Wohnort und der Größe des Hauses ab. In vielen Bundesländern sind Gebäude bis zu einem bestimmten Rauminhalt verfahrensfrei. Sobald jedoch eine Feuerstätte (Holzofen) oder ein Aufenthaltsraum integriert ist, gelten oft strengere Regeln. Frage sicherheitshalber bei deinem zuständigen Bauamt nach.
Bei einem 9-kW-Ofen und einer Aufheizzeit von 30 Minuten sowie einer Stunde Saunieren verbrauchst du etwa 10 bis 12 kWh Strom. Je nach Strompreis liegen die Kosten pro Abend meist zwischen 3 und 5 Euro.
Ein Vorraum fungiert als Klimaschleuse. Er verhindert, dass beim Öffnen der Saunatür die eiskalte Winterluft direkt in die Kabine strömt. Zudem bietet er Platz zum Umziehen oder für die Lagerung von Handtüchern und Aufgusskonzentraten.
Ein stabiles, waagerechtes Fundament ist Pflicht. Ein Punkt- oder Streifenfundament sorgt für eine gute Unterlüftung des Bodens, was das Holz von unten trocken hält. Eine einfache Schotterfläche reicht bei größeren Häusern meist nicht aus, da sich das Gewicht ungleichmäßig verteilen könnte.