Rennbahnen

Ratgeber


Seit über 60 Jahren begeistern Spielzeug-Rennbahnen große und kleine Autoliebhaber gleichermaßen. Auch wenn virtuelle Rennen auf dem Computer oder auf Spielekonsolen ihrem mechanisch-greifbaren Pendant längst den Rang abgelaufen haben, erfreuen sich Rennbahnen auch heute noch großer Beliebtheit. Denn die Spielzeugindustrie um Weltmarktführer Carrera, hat im Laufe der Jahrzehnte nicht nur ein überaus vielfältiges Angebot entwickelt, sondern auch den Anschluss an das digitale Zeitalter geschafft. Deshalb gilt es beim Kauf einer Rennbahn einige Dinge zu beachten.

Slotcar-Rennbahnen

Wohl die meisten Menschen denken beim Begriff „Autorennbahn“ automatisch an Carrera. Denn die deutsche Marke mit dem spanischen Namen wird oft als Synonym für die sogenannte Slot-Bahn verwendet. Bei diesem System rasen die elektrisch angetriebenen Autos in speziellen Führungsschienen um die Wette. Dabei werden sie in der Regel über eine Funkfernbedienung gesteuert. Die Steuerung kann entweder digital oder analog erfolgen. Während analoge Bahnen spurgebunden sind, erlaubt die digitale Variante Spurenwechsel und die gleichzeitige Benutzung einer Spur von mehreren Fahrzeugen. Auch wenn Carrera in Punkto Rennbahnen unangefochtener Spitzenreiter ist, lohnt sich ein Blick auf andere Hersteller. Im Bereich der Slotcars sind dabei insbesondere Ninco und ScaleXtric hervorzuheben, die durch ihren unkomplizierten Auf- und Abbau zu überzeugen wissen.

Nicht nur für Kinder geeignet

Wer denkt, dass es sich bei Carrera-Bahnen um ein reines Kinderspielzeug handelt, hat weit gefehlt. Zielgruppe sind gerade bei Bahnen mit detailreichen Autos im Maßstab 1:32 und vor allem 1:24 primär Erwachsene. Hinzu kommen etliche Tuning- und Erweiterungsmöglichkeiten, die mitunter  eine Intensive Auseinandersetzung mit der Materie erfordern. Deshalb geben Hersteller als geeignete Altersklassen oft „bis 99“ an. Die kleineren Bahnen der Serie Carrera Go!!! im Maßstab 1:43 hingegen sind als Einstieg für Kinder ab 6 Jahren konzipiert. Hier sind auch mehrere Disney-Lizenzprodukte wie Transformers-, Cars- oder Ninja-Turtles-Bahnen verfügbar. Seit einiger Zeit gibt es sogar eine Nintendo-Mario-Kart-Serie.

Altbewährtes in modernem Gewand

Unter der Bezeichnung AppConnect vertreibt Carrera seit 2015 einen Bluetooth-Adapter, über den sich die Bahnen mit einer dazugehörigen App auch über Smartphones oder Tablets steuern lassen. Somit hat Carrera mit seinem über viel Jahrzehnte bewährten System den Sprung ins digitale Zeitalter gemeistert.

Alternativen von hochmodern bis klassisch

Eine ebenso futuristische wie innovative Alternative zu Carrera liefert Anki Overdrive. Hier steuern die Spieler ihre mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Autos auf einer flexiblen Rennbahn komplett über eine App, die durch regelmäßige Updates immer wieder neue Funktionen bietet. Vor allem die Ü-30-Generation wird sich vermutlich noch gut an die klassischen Darda-Bahnen erinnern, bei denen die Autos über einen integrierten Aufziehmotor beschleunigt und durch Loopings oder Kurven gejagt wurden. Diese einfach zu bedienenden Bahnen und Autos sind gerade für Kinder auch heute noch interessant. Daneben bieten Hersteller wie Hot Wheels, Hasbro oder Dracco auch eine riesige Bandbreite an Bahnen für Batteriebetriebene oder herkömmliche, von Hand beschleunigte Spielzeugautos an.

Bestenliste: Rennbahnen

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Rennbahnen. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.