Ein NAS (Network Attached Storage) ist ein netzwerkgebundener Speicher – ideal zur zentralen Datensicherung, für Medienstreaming oder den Heimserver-Einsatz. In Ausgabe 06/2025 testet PC Pro aktuelle Systeme auf Leistung, Ausstattung und Bedienkomfort. Testsieger wird das Asustor AS5404T, das mit starker Performance, guter App-Auswahl und zwei schnellen 2,5-GbE-Anschlüssen glänzt. Trotz kleinerer Schwächen bei der Lautstärke erhält es die Bestnote (5 von 5 Sternen) und eignet sich perfekt für Power-User und kleine Büros. Dahinter folgen gleich mehrere Modelle mit gut (4 von 5 Sternen): etwa Asustor Drivestor 2 Pro, Synology DS923+, Qnap TS-464 oder DS723+. Diese punkten mit starker Software und solider Hardware, müssen aber bei Netzwerkgeschwindigkeit oder Erweiterbarkeit teils Kompromisse eingehen.
Ein NAS-Laufwerk (Network Attached Storage) ist ein Speichersystem, das über ein Netzwerk zugänglich ist und mehrere Benutzer und Geräte den zentralisierten Zugriff auf Daten ermöglicht. Das britische Magazin PC Pro knüpft sich dreizehn verschiedene Laufwerke vor und prüft diese hinsichtlich ihrer Leistung, ihrer Funktionen sowie ihres Designs. Zwar schneidet keins der getesteten Laufwerke total schlecht ab, jedoch liegen die meisten Produkte eher im durchschnittlichen Bereich anstatt im guten Bereich. Aus diesem Grund überzeugt das Asustor Nimbustor 4 Gen2 umso mehr und holt sich nicht nur den Testsieg, sondern auch die Bestnote "sehr gut", was nur ein weiteres Laufwerk schafft.
Nicht alle Menschen vertrauen den Clouds von Google, Amazon, Apple & Co. und möchten daher ihre Bilder und Dokumente lieber zuhause auf einen eigenen Netzspeicher ablegen. Hierzu eignen sich NAS-Speichersysteme, die gar nicht unbedingt teuer sein müssen - dies ist zumindest das Ergebnis des NAS-Vergleichstest der PCgo und des PC Magazins. Getestet wurden vier verschiedene Heimnetzspeicher, die circa 200 Euro kosten. Das Ergebnis: Nur ein Produkt schneidet "befriedigend" ab, die übrigen mit "gut". Besonders überzeugen kann der Synology DS223j.
NAS Kaufberatung 2026: Dein privater Cloud-Speicher im Check
Finde das perfekte NAS-System für deine Daten. Wir erklären alles zu RAID-Leveln, CPU-Leistung und dem optimalen Backup für dein Zuhause.
Zuletzt aktualisiert: 13.04.2026
Die besten NAS im Überblick
Ein Network Attached Storage (NAS) fungiert als dein privates Rechenzentrum in den eigenen vier Wänden. Es ermöglicht dir den Zugriff auf Fotos, Dokumente und Filme von jedem Gerät aus, ohne deine Daten fremden Cloud-Anbietern anzuvertrauen.
Synology Diskstation DS225+
Vorteile
Hohe Netzwerkgeschwindigkeit durch integrierte 2.5GbE- und 10GbE-Schnittstellen.
Leistungsstarker Intel Celeron Quad-Core-Prozessor für anspruchsvolle Aufgaben.
Umfangreiches und benutzerfreundliches DiskStation Manager (DSM) Betriebssystem.
Kompaktes Desktop-Design mit flexiblen Speicheroptionen für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke.
Nachteile
Der Arbeitsspeicher von 2GB ist für speicherintensive Anwendungen knapp bemessen.
Keine Möglichkeit zur internen Erweiterung des Arbeitsspeichers vorgesehen.
Fazit: Ein leistungsstarkes NAS für Privatanwender und kleine Büros, das durch moderne Netzwerkanbindung überzeugt, jedoch beim Arbeitsspeicher limitiert ist.
Worauf beim Kauf achten?
Die Anzahl der Festplatten-Einschübe
Die Gehäusegröße eines NAS wird oft in "Bays" (Einschüben) gemessen. Ein Modell mit zwei Schächten ist der Standard für Privatanwender, da es die Spiegelung von Daten erlaubt. Wer riesige Mediatheken verwaltet oder volle Datensicherheit bei maximalem Speicherplatz benötigt, sollte zu einem 4-Bay-System greifen.
Tipp
Plane bei der Festplattenkapazität großzügig. Da ein NAS meist viele Jahre im Einsatz ist, wächst der Datenhunger durch hochauflösende 4K-Videos und Smartphone-Backups schneller als man denkt.
Prozessor und Arbeitsspeicher
Die Hardwareleistung entscheidet darüber, wie flüssig das System reagiert. Wenn du das NAS nur als reines Datengrab nutzt, reicht eine einfache CPU aus. Möchtest du jedoch 4K-Videos live für deinen Fernseher umrechnen (Transcoding) oder virtuelle Maschinen betreiben, ist ein Quad-Core-Prozessor und erweiterbarer Arbeitsspeicher (RAM) unverzichtbar.
Netzwerkgeschwindigkeit und Anschlüsse
Standardmäßig verfügen die meisten Geräte über einen Gigabit-LAN-Anschluss. Da moderne Router und PCs jedoch immer häufiger 2,5-Gigabit-Ethernet unterstützen, lohnt sich der Blick auf zukunftssichere Modelle. USB-Anschlüsse an der Front sind zudem praktisch, um externe Festplatten per Knopfdruck direkt auf das NAS zu sichern.
Hinweis
Verwende in deinem NAS ausschließlich spezielle NAS-Festplatten wie die WD Red oder Seagate IronWolf. Diese sind für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt und halten Vibrationen in Gehäusen mit mehreren Laufwerken deutlich besser stand als gewöhnliche Desktop-Platten.
Für wen eignet sich welches System?
Für Einsteiger, die lediglich ihre Handyfotos sichern und Dokumente zentral ablegen möchten, reicht ein kompaktes 1-Bay- oder 2-Bay-Modell ohne viel Schnickschnack. Diese Geräte sind oft flüsterleise und verbrauchen sehr wenig Strom.
Power-User und Filmliebhaber sollten auf eine Intel- oder AMD-CPU achten, da diese Architekturen die beste Kompatibilität für Drittanbieter-Apps wie Plex oder Docker bieten. Hier sind 4-Bay-Systeme sinnvoll, um durch RAID-Konfigurationen ein optimales Verhältnis aus Speicherplatz und Ausfallsicherheit zu erzielen.
Achtung
Ein RAID ist kein Backup. Auch wenn deine Daten auf zwei Festplatten gleichzeitig gesichert sind, schützt dies nicht vor versehentlichem Löschen, Ransomware oder einem Blitzschlag. Sorge immer für eine zusätzliche externe Kopie deiner wichtigsten Daten.
RAID-Level im direkten Vergleich
Die Wahl des richtigen RAID-Modus bestimmt, wie sicher und schnell deine Daten gespeichert werden. Hier siehst du die gängigsten Varianten für Privatanwender:
Kriterium
RAID 1 (Spiegelung)
RAID 5 (Parität)
Mindestanzahl Platten
2 Stück
3 Stück
Ausfallsicherheit
Eine Platte darf komplett versagen
Eine Platte darf komplett versagen
Nutzbarer Speicher
50 % der Gesamtkapazität
Etwa 66 bis 75 % (n-1 Platten)
Häufige Fragen
Ein NAS ist so sicher wie seine Konfiguration. Du solltest unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, keine Standard-Passwörter verwenden und den Fernzugriff nur über verschlüsselte VPN-Verbindungen oder gesicherte Dienste des Herstellers erlauben.
Das Geräuschpegel hängt primär von den verbauten Festplatten ab. Während das Gehäuse selbst meist nur leise Lüftergeräusche von sich gibt, erzeugen mechanische Festplatten beim Zugriff ein typisches Rattern. Wer es lautlos mag, kann das NAS mit SSDs bestücken.
Ja, die meisten modernen Systeme von Synology oder QNAP bieten Apps an, die Daten automatisch mit Dropbox, Google Drive oder OneDrive abgleichen. So hast du eine lokale Kopie deiner Cloud-Daten und bist unabhängig von einer Internetverbindung.
In einem RAID-Verbund (ab RAID 1) laufen deine Daten und das System einfach weiter. Du tauschst die defekte Platte im laufenden Betrieb oder nach dem Ausschalten gegen eine neue aus und das NAS stellt die Daten automatisch wieder her.
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Synology Diskstation DS225+ NAS System, 2GHz Intel Celeron J4125, 4-Core, 2GB DDR4 RAM, Desktop, 2x 2,5"/3,5" Speicher, 2.5Gbit und 10Gbit LAN