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Markisen Test & Vergleich

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Markisen Kaufberatung 2026

Den idealen Sonnenschutz finden: Wir vergleichen Gelenkarm-, Klemm- und Senkrechtmarkisen für Terrasse oder Balkon und geben Tipps zu Material und Montage.

Zuletzt aktualisiert: 08.04.2026

Die besten Markisen im Überblick

Eine hochwertige Markise verwandelt deinen Außenbereich in ein schattiges Wohlfühlzimmer und schützt dich zuverlässig vor intensiver Hitze. Die Auswahl reicht dabei von fest installierten Klassikern für die Terrasse bis hin zu flexiblen Lösungen für den Mietbalkon, die ganz ohne Bohren auskommen.

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Vorteile
  • Hoher Bedienkomfort durch integrierten Elektromotor
  • Stabile Konstruktion mit pulverbeschichteten Gelenkarmen
  • Wetterfestes und UV-beständiges Markisentuch
  • In verschiedenen Farben und Größen erhältlich
Nachteile
  • Benötigt einen festen Stromanschluss im Außenbereich
  • Höheres Eigengewicht erschwert die Erstmontage

Fazit: Eine komfortable und langlebige Lösung für alle, die ihre Terrasse großflächig und automatisiert beschatten möchten.

Worauf beim Kauf achten?

Die passende Markisenart wählen

Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du die baulichen Gegebenheiten prüfen. Eine Gelenkarmmarkise ist der Standard für große Terrassen, da sie weit ausfahren kann und eine freie Durchgangshöhe bietet. Wenn du hingegen in einer Mietwohnung lebst, ist eine Klemmmarkise oft die bessere Wahl. Diese wird einfach zwischen Boden und Decke gespannt, wodurch die Fassade unbeschädigt bleibt. Für schmale Balkone oder als seitlicher Sichtschutz bieten sich wiederum Senkrechtmarkisen an, die wie ein robustes Außenrollo funktionieren.

Tuchqualität und UV-Schutz

Das Markisentuch muss weit mehr leisten als nur Schatten zu spenden. Achte beim Kauf auf den UPF-Wert (Ultraviolet Protection Factor). Ein Wert von 30 ist gut, während Tücher mit UPF 50+ über 98 Prozent der schädlichen Strahlen blockieren. Bei den Materialien hast du meist die Wahl zwischen Polyester und Acryl. Polyester ist leicht und günstig, neigt aber eher zum Ausbleichen. Acrylfasern sind meist düsengefärbt, wodurch die Farben selbst nach Jahren in der Sonne brillant bleiben und das Material zudem wasserabweisender ist.

Hinweis

Dunklere Stofffarben bieten physikalisch bedingt oft einen höheren UV-Schutz als sehr helle, transparente Gewebe. Zudem empfinden viele Menschen das Licht unter einem grauen oder anthrazitfarbenen Tuch an sehr grellen Tagen als angenehmer für die Augen.

Stabilität und Windwiderstand

Markisen sind Windlasten ausgesetzt, die enorme Hebelkräfte auf die Wandhalterungen ausüben. Achte auf die Windwiderstandsklasse. Die meisten Modelle für den Privatgebrauch entsprechen der Klasse 2, was frischem Wind bis zu einer Stärke von 5 (ca. 28 bis 37 km/h) standhält.

Tipp

Für motorisierte Markisen empfiehlt sich die Nachrüstung eines Schwingungssensors. Dieser erkennt, wenn die Markise durch Wind zu stark auf und ab wippt, und fährt sie automatisch ein, um mechanische Schäden zu verhindern.

Montage und Bedienung

Die Entscheidung zwischen Handkurbel und Motorantrieb ist nicht nur eine Frage des Budgets, sondern auch der Bequemlichkeit. Während kleine Klemmmarkisen leicht von Hand bedient werden können, ist das Kurbeln bei einer vier Meter breiten Gelenkarmmarkise mühsam. Elektrische Modelle lassen sich bequem per Fernbedienung oder sogar über das Smartphone steuern.

Achtung

Fahre deine Markise niemals im nassen Zustand für längere Zeit ein. Falls du sie bei Regen zum Schutz einfahren musst, solltest du sie bei der nächsten Gelegenheit wieder ausrollen, damit das Tuch vollständig trocknen kann. Andernfalls riskierst du unschöne Stockflecken oder Schimmelbildung.

Für wen eignet sich was?

KriteriumGelenkarmmarkiseKlemmmarkise
MontageFest verschraubt (Wand/Decke)Ohne Bohren (Geklemmt)
SchattenflächeSehr groß (bis zu 15 m²)Eher klein (Balkonmaß)
ZielgruppeHausbesitzer mit TerrasseMieter mit Balkon

Häufige Fragen

Fest installierte Markisen, bei denen in die Außenwand gebohrt wird, erfordern zwingend die Zustimmung des Vermieters. Klemmmarkisen sind hingegen meist genehmigungsfrei, da sie keine bauliche Veränderung darstellen und rückstandslos entfernt werden können.

Leichte Verschmutzungen lassen sich im trockenen Zustand mit einer weichen Bürste entfernen. Bei hartnäckigen Flecken hilft eine milde Seifenlauge und ein Schwamm. Verzichte auf Hochdruckreiniger oder aggressive Chemikalien, da diese die Schutzbeschichtung des Stoffes zerstören.

Die Windklasse gibt an, bis zu welcher Windstärke die Markise im ausgefahrenen Zustand sicher genutzt werden kann. Klasse 2 ist der gängige Standard für Terrassenmarkisen und reicht für normalen Wind völlig aus. Bei Sturm müssen jedoch alle Markisen eingefahren werden.

Bei guter Pflege und korrekter Montage halten das Gestell und die Mechanik oft 20 Jahre und länger. Das Tuch muss je nach Materialqualität und Sonneneinstrahlung meist nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden.

Beliebte Markisen

Hier findest du weitere Modelle, die durch ihre spezielle Bauweise oder einfache Handhabung überzeugen.

KESSER Senkrechtmarkise

Vorteile
  • Hervorragender seitlicher Sicht- und Windschutz
  • Platzsparende Montage an Wand oder Decke
  • Reißfestes und pflegeleichtes Material
Nachteile
  • Bietet keinen Schutz vor Regen von oben
  • Handkurbel erfordert manuellen Kraftaufwand

Fazit: Die ideale Wahl für Balkone, um tiefstehende Sonne abzufangen und die Privatsphäre gegenüber Nachbarn zu schützen.

KESSER Klemmmarkise

Vorteile
  • Einfacher Aufbau ohne Bohren und Dübeln
  • Höhenverstellbare Teleskopstangen für verschiedene Balkone
  • Sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
  • Geringere Windstabilität als fest verschraubte Modelle
  • Mechanik wirkt weniger massiv als bei Oberklasse-Modellen

Fazit: Perfekt für Mietwohnungen geeignet, da sie beim Auszug spurlos demontiert werden kann.