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Malfarben Kaufberatung 2026

Finde die passenden Malfarben für dein Projekt. Ob Aquarell, Acryl oder Deckfarben für die Schule, wir erklären Unterschiede, Qualität und Anwendung.

Zuletzt aktualisiert: 05.04.2026

Die besten Malfarben im Überblick

Egal ob du gerade erst mit dem Malen beginnst oder schon Erfahrung an der Leinwand gesammelt hast, die Wahl der richtigen Farbe entscheidet über das Ergebnis deines Kunstwerks. Von wasserlöslichen Aquarellfarben für feine Verläufe bis hin zu kräftigen Acrylfarben bietet der Markt für jede Technik das passende Medium.

Faber-Castell Aquarellfarben in Näpfchen, 48er Etui
Faber-Castell Aquarellfarben in Näpfchen, 48er Etui

Faber-Castell Aquarellfarben in Näpfchen48er Etui

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Faber-Castell Aquarellfarben 48er Etui

Vorteile
  • Sehr große Farbauswahl für feine Nuancen
  • Hohe Pigmentdichte sorgt für leuchtende Ergebnisse
  • Gute Mischbarkeit der einzelnen Töne
  • Inklusive Wassertankpinsel für unterwegs
Nachteile
  • Höherer Preis für Einsteiger
  • Näpfchen können bei falscher Lagerung verstauben

Fazit: Eine vielseitige Auswahl für Hobbykünstler, die in die Welt der feinen Nuancen eintauchen wollen.

Worauf beim Kauf achten?

Pigmentierung und Lichtechtheit

Die Qualität einer Farbe erkennst du primär an der Pigmentdichte. Hochwertige Farben enthalten einen höheren Anteil an Farbpigmenten und weniger Füllstoffe. Das sorgt dafür, dass die Farben auch nach dem Trocknen ihre Leuchtkraft behalten und nicht blass oder kreidig wirken. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Lichtechtheit, die angibt, wie resistent die Farbe gegen UV-Strahlung ist. Wer möchte, dass sein Bild auch nach Jahren nicht verblasst, sollte auf entsprechende Kennzeichnungen auf der Verpackung achten.

Hinweis

Die reine Anzahl der Farben im Set ist oft weniger wichtig als die Qualität der Pigmente. Ein Set mit 12 hochwertigen Grundfarben ermöglicht oft reinere Mischergebnisse als ein riesiger Kasten mit 60 minderwertigen Tönen.

Das richtige Bindemittel für deinen Malgrund

Je nachdem, worauf du malst, benötigst du unterschiedliche Bindemittel. Acrylfarben nutzen Kunststoffdispersionen, die nach dem Trocknen wasserfest werden und auf fast allen fettfreien Untergründen wie Leinwand, Holz oder Stein haften. Aquarellfarben hingegen basieren meist auf Gummi Arabicum. Sie bleiben wasserlöslich und benötigen spezielles, saugfähiges Papier, damit sich die Pigmente optimal verteilen können.

Konsistenz und Darreichungsform

Du hast meist die Wahl zwischen Näpfchen und Tuben. Näpfchen sind fest und werden mit einem nassen Pinsel angelöst, was sie perfekt für den Transport und kleinere Skizzen macht. Tuben enthalten bereits feuchte Farbe, die sich leicht in größeren Mengen entnehmen lässt. Dies ist bei großformatigen Werken oder Techniken mit dickem Farbauftrag (Impasto) sinnvoll.

Tipp

Wenn du Tubenfarben nutzt, reinige das Gewinde vor dem Verschließen kurz mit einem Tuch. So verhinderst du, dass der Deckel festtrocknet und die Tube beim nächsten Mal unbrauchbar wird.

Für wen eignet sich welche Farbe?

Die Wahl hängt stark von deinem Vorhaben und deinem Erfahrungslevel ab. Für den Einstieg oder die Schule sind Deckfarben sinnvoll, da sie kostengünstig und unkompliziert in der Handhabung sind. Wer professioneller arbeiten möchte, findet in der folgenden Tabelle eine Orientierung für die zwei beliebtesten Medien.

KriteriumAcrylfarbenAquarellfarben
DeckkraftHoch bis vollständig deckendTransparent und lichtdurchlässig
MalgrundLeinwand, Holz, Stein, KartonSpezielles Aquarellpapier
TrocknungTrocknet schnell und wasserfestTrocknet schnell (reaktivierbar)

Achtung

Achte bei Projekten mit Kindern unbedingt auf die Kennzeichnung "ungiftig". Viele Künstlerfarben, insbesondere im Bereich der Ölmalerei oder bei speziellen Pigmenten, können Inhaltsstoffe enthalten, die für Kinder ungeeignet sind.

Häufige Fragen

Wasserfarben (Deckfarben) im Schulmalkasten enthalten viele Füllstoffe und Weißanteile, wodurch sie eher matt und deckend trocknen. Echte Aquarellfarben bestehen aus feinsten Pigmenten und sind auf Transparenz ausgelegt, damit das Papier durch die Farbschichten hindurchscheinen kann.

Ein solides Set für Hobbykünstler liegt preislich meist zwischen 20 und 50 Euro. Sets unter 10 Euro sparen oft an der Pigmentqualität, was das Mischen sauberer Farbtöne erschwert. Für Profi-Aquarellsets können die Preise je nach Pigmentauswahl deutlich höher liegen.

Solange Acrylfarbe nass ist, lässt sie sich meist mit Wasser und Seife auswaschen. Sobald sie jedoch getrocknet ist, bildet sie eine wasserfeste Kunststoffschicht, die sich nur extrem schwer und oft nur mit aggressiven Lösungsmitteln entfernen lässt. Trage daher immer Schutzkleidung.

Verschlossene Tuben halten bei kühler Lagerung oft viele Jahre. Sollte sich das Bindemittel abgesetzt haben, kannst du die Tube vor dem Öffnen vorsichtig durchkneten. Näpfchen sind nahezu unbegrenzt haltbar, solange sie trocken und sauber gelagert werden.

Beliebte Malfarben

Marabu Acrylfarben Set

Vorteile
  • Wasserbasiert und geruchsarm
  • Trocknet schnell und wasserfest auf
  • Gute Haftung auf vielen Oberflächen
Nachteile
  • Farben dunkeln beim Trocknen leicht nach
  • Deckkraft variiert je nach Farbton

Fazit: Verlässliche Basisfarben für kreative Projekte auf verschiedensten Materialien.

Idena Deckfarbkasten

Vorteile
  • Sehr günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Große Farbauswahl inklusive Deckweiß
  • Leicht abwaschbar von Haut und Tischen
Nachteile
  • Geringere Pigmentierung als Künstlerfarben
  • Trocknet eher kreidig auf

Fazit: Ein preiswerter Allrounder für den Schulalltag und erste kreative Gehversuche.

Kuretake Gansai Tambi

Vorteile
  • Besonders intensive und leuchtende Pigmente
  • Große Näpfchen erleichtern die Arbeit mit breiten Pinseln
  • Einzigartige Farbtöne abseits des Standards
Nachteile
  • Näpfchen haben kein Standardformat für Reisekästen
  • Teurer in der Anschaffung

Fazit: Ein Premium-Set für Künstler, die Wert auf intensive Farbkraft und traditionelle japanische Ästhetik legen.