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Letztes Update: 23.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Salewa Pura, Petzl Borea, PETZL H43495 Vertex).
Ein Kletterhelm sollte mindestens die Sicherheitsnorm EN 12492 erfüllen, die speziell für Kletter- und Bergsteigerhelme entwickelt wurde. Außerdem ist die CE-Kennzeichnung wichtig, da sie bestätigt, dass der Helm die europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Für anspruchsvolle alpine Umgebungen oder Sportklettern empfiehlt sich ein Helm mit erweitertem Schutz, etwa seitlichem Aufprallschutz. Industriestandards wie EN 397 sind weniger relevant für reine Kletterhelme.
Die Passform ist entscheidend für Komfort und Sicherheit. Der Helm sollte fest, aber nicht drückend sitzen und sich dank verstellbarer Systeme optimal an verschiedene Kopfgrößen anpassen lassen. Komfortable Polsterungen mindern Druckstellen und fördern die Atmungsaktivität. Ein leichter Helm ist besonders bei längeren Touren von Vorteil. Modelle wie der Petzl Borea verbinden eine Hybridbauweise mit guter Belüftung und hohem Tragekomfort.
Höherpreisige Helme bieten oft Vorteile wie verbesserte Belüftung, leichteres Gewicht und zusätzlichen Schutz etwa an den Seiten. Wenn du regelmäßig unter anspruchsvollen Bedingungen kletterst, zum Beispiel im Hochgebirge oder beim Sportklettern, können die Investitionen sinnvoll sein. Für Gelegenheitskletterer reicht oft ein gutes Basismodell aus. Wichtig ist, dass die Funktionen zum individuellen Einsatzprofil passen.
Kombinationen aus Polycarbonat für die Hartschale und expandiertem Polystyrol (EPS) oder EPP für die Innenschale sind bewährt. Polycarbonat schützt vor Kratzern und Stößen, während EPS und EPP Energie beim Aufprall absorbieren. Hybridhelme nutzen beide Technologien, um Schutz und Gewicht optimal zu balancieren. Eine kratzfeste Außenschicht erhöht die Haltbarkeit deutlich.
Die Belüftung sollte auf die Klimabedingungen und Einsatzdauer abgestimmt sein. Bei warmem Wetter oder langen Touren sind Helme mit großzügigen Luftöffnungen von Vorteil, da sie Überhitzung verhindern. Bei kühleren Bedingungen sind weniger Belüftungsschlitze sinnvoll, um die Wärme zu halten. Gute Beispiele für ausgewogene Belüftung sind der PETZL H43495 Vertex oder die Modelle von KASK.
Helme unter 400 Gramm sind ideal für lange Touren, da sie den Tragekomfort erhöhen und die Ermüdung reduzieren. Dabei darf das geringe Gewicht nicht zulasten der Sicherheit gehen. Der Petzl Borea ist ein gutes Beispiel für den Kompromiss aus Leichtigkeit, Schutz und Belüftung.
Für das Klettern bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Ausstattung mit Stirnlampenbefestigungen sehr hilfreich. Viele moderne Helme, darunter der Salewa Pura, bieten integrierte Clips für Stirnlampen. Achte auch auf die Kompatibilität mit anderem Zubehör wie Gesichtsschutz oder Kommunikationseinrichtungen, wenn du diese häufig nutzt.
Reinige deinen Helm regelmäßig mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel. Verzichte auf aggressive Chemikalien, da sie die Materialien angreifen können. Überprüfe den Helm stets auf Beschädigungen, insbesondere nach einem Sturz. Sichtbare Risse oder Dellen sind Gründe für einen sofortigen Austausch, auch wenn der Helm noch nicht lange im Einsatz war.
Die empfohlene Lebensdauer beträgt 5 bis 10 Jahre, abhängig von Nutzung und Pflege. UV-Strahlen und Temperaturschwankungen schwächen das Material über die Zeit. Nach jedem stärkeren Aufprall oder Fall solltest du den Helm inspizieren und gegebenenfalls ersetzen, selbst wenn keine sichtbaren Schäden vorhanden sind. Sicherheit geht vor.
Miss deinen Kopfumfang an der breitesten Stelle, meist knapp über den Ohren. Die meisten Hersteller bieten Größen zwischen 50 und 62 cm an, teilweise mit verstellbaren Systemen zur Feinjustierung. Ein gut sitzender Helm darf nicht verrutschen, sollte aber auch nicht zu eng sein. Einstellsysteme wie bei KASK Superplasma erleichtern die Anpassung deutlich.
Ja, wenn du oft in anspruchsvollen Sportkletterrouten oder alpinen Umgebungen unterwegs bist, lohnt sich ein Helm mit erweitertem Schutz, etwa verstärkten Seitenbereichen. Diese Helme sind robuster und speziell für intensive Belastungen konzipiert. Ein Allrounder eignet sich gut für vielseitige Einsätze, bietet aber nicht immer den gleichen Schutzumfang. Wähle je nach deinem Einsatzprofil.
Robuster Hartschalenhelm mit anpassbarer Passform, guter Belüftung und Lichtbefestigung. Hervorragend geeignet für vielfältige Kletterbedingungen.
Leichter, belüfteter Kletterhelm mit Hybridbauweise und seitlichem Aufprallschutz für hohen Schutzkomfort bei alpinem Einsatz.