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Letztes Update: 02.03.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Salewa Pura, Petzl Borea, PETZL H43495 Vertex).
Ein Kletterhelm sollte mindestens die Sicherheitsnorm EN 12492 erfüllen, die speziell für Kletter- und Bergsteigerhelme entwickelt wurde. Außerdem ist die CE-Kennzeichnung wichtig, da sie bestätigt, dass der Helm die europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Für anspruchsvolle alpine Umgebungen oder Sportklettern empfiehlt sich ein Helm mit erweitertem Schutz, beispielsweise seitlichem Aufprallschutz. Industriestandards wie EN 397 sind für reine Kletterhelme weniger relevant.
Die Passform ist entscheidend für Komfort und Sicherheit. Der Helm sollte fest, aber nicht drückend sitzen und sich dank verstellbarer Systeme optimal an verschiedene Kopfgrößen anpassen lassen. Komfortable Polsterungen mindern Druckstellen und fördern die Atmungsaktivität. Ein leichter Helm ist besonders bei längeren Touren von Vorteil. Modelle wie der Petzl Borea verbinden eine Hybridbauweise mit guter Belüftung und hohem Tragekomfort.
Höherpreisige Helme bieten oft Vorteile wie verbesserte Belüftung, geringeres Gewicht und zusätzlichen Schutz, zum Beispiel an den Seiten. Wenn du regelmäßig unter anspruchsvollen Bedingungen kletterst, etwa im Hochgebirge oder beim Sportklettern, kann eine Investition sinnvoll sein. Für Gelegenheitskletterer reicht oft ein gutes Basismodell aus. Wichtig ist, dass die Funktionen zum individuellen Einsatzprofil passen.
Kombinationen aus Polycarbonat für die Hartschale und expandiertem Polystyrol (EPS) oder EPP für die Innenschale haben sich bewährt. Polycarbonat schützt vor Kratzern und Stößen, während EPS und EPP Energie bei einem Aufprall absorbieren. Hybridhelme nutzen beide Technologien, um Schutz und Gewicht optimal zu balancieren. Eine kratzfeste Außenschicht erhöht die Haltbarkeit deutlich.
Die Belüftung sollte auf die klimatischen Bedingungen und die Einsatzdauer abgestimmt sein. Bei warmem Wetter oder langen Touren sind Helme mit großzügigen Luftöffnungen von Vorteil, da sie Überhitzung verhindern. Bei kühleren Bedingungen sind weniger Belüftungsschlitze sinnvoll, um die Wärme zu halten. Gute Beispiele für ausgewogene Belüftung sind der PETZL H43495 Vertex sowie die Modelle von KASK.
Helme unter 400 Gramm sind ideal für lange Touren, da sie den Tragekomfort erhöhen und Ermüdung reduzieren. Dabei darf das geringe Gewicht nicht zulasten der Sicherheit gehen. Der Petzl Borea ist ein gutes Beispiel für den Kompromiss aus Leichtigkeit, Schutz und Belüftung.
Für das Klettern bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Ausstattung mit Stirnlampenbefestigungen sehr hilfreich. Viele moderne Helme, darunter der Salewa Pura, bieten integrierte Clips für Stirnlampen. Achte auch auf die Kompatibilität mit anderem Zubehör wie Gesichtsschutz oder Kommunikationseinrichtungen, wenn du diese häufig nutzt.
Reinige deinen Helm regelmäßig mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel. Verzichte auf aggressive Chemikalien, da sie die Materialien angreifen können. Überprüfe den Helm stets auf Beschädigungen, insbesondere nach einem Sturz. Sichtbare Risse oder Dellen sind Gründe für einen sofortigen Austausch, auch wenn der Helm erst kurz im Einsatz war.
Die empfohlene Lebensdauer beträgt 5 bis 10 Jahre, abhängig von Nutzung und Pflege. UV-Strahlen und Temperaturschwankungen schwächen das Material über die Zeit. Nach jedem stärkeren Aufprall oder Sturz solltest du den Helm inspizieren und gegebenenfalls ersetzen, auch wenn keine sichtbaren Schäden erkennbar sind. Sicherheit hat stets Vorrang.
Miss deinen Kopfumfang an der breitesten Stelle, meist knapp über den Ohren. Die meisten Hersteller bieten Größen von 50 bis 62 cm an, teils mit verstellbaren Systemen zur Feinjustierung. Ein gut sitzender Helm darf nicht verrutschen, sollte aber auch nicht zu eng sein. Einstellsysteme wie bei dem KASK Superplasma erleichtern die Anpassung deutlich.
Ja, wenn du häufig in anspruchsvollen Sportkletterrouten oder alpinen Umgebungen unterwegs bist, lohnt sich ein Helm mit erweitertem Schutz, etwa verstärkten Seitenbereichen. Diese Helme sind robuster und speziell für intensive Belastungen konzipiert. Ein Allrounder eignet sich gut für vielseitige Einsätze, bietet aber nicht immer den gleichen Schutzumfang. Wähle je nach deinem Einsatzprofil.
Robuster Hartschalenhelm mit anpassbarer Passform, guter Belüftung und Lichtbefestigung. Hervorragend geeignet für vielfältige Kletterbedingungen.
Leichter, belüfteter Kletterhelm mit Hybridbauweise und seitlichem Aufprallschutz für hohen Schutzkomfort bei alpinem Einsatz.
Universeller Helm mit Dual-Kinnband und guter Belüftung, der besonders für variable Kletterbedingungen geeignet ist.