Die besten Kapodaster im Überblick
Ein Kapodaster ist ein unverzichtbares Werkzeug, wenn du die Tonart eines Songs schnell anpassen willst, ohne komplizierte Barré-Griffe zu nutzen. Die Wahl des richtigen Mechanismus entscheidet maßgeblich über die Stimmstabilität und den Spielkomfort auf deinem Instrument.
Ernie Ball Axis Capo BlackKapodaster für 6- und 7-saitige Gitarren, einhändig bedienbar, leichtgewichtiges Aluminium
Ernie Ball Axis Capo Black
Vorteile
- Einhändige Bedienung ermöglicht schnelles und unkompliziertes Umsetzen.
- Sowohl für 6- als auch für 7-saitige Gitarren geeignet.
- Leichtgewichtiges Aluminium schont die Gewichtsbalance des Instruments.
- Schlichtes Design in Schwarz.
Nachteile
- Nicht für breitere Griffbretter klassischer Konzertgitarren ausgelegt.
Fazit: Der Ernie Ball Axis Capo Black ist ein einhändig bedienbarer Kapodaster aus leichtem Aluminium, der sich flexibel für 6- und 7-saitige Gitarren einsetzen lässt.
Worauf beim Kauf achten?
Mechanik und Handhabung
Es gibt verschiedene Bauformen, die sich in ihrer Bedienung stark unterscheiden. Der Trigger-Kapodaster lässt sich mit einer Hand bedienen und ist perfekt für Live-Auftritte geeignet. Schraub-Kapodaster hingegen erlauben dir, den Druck präzise einzustellen. Das schont die Bundstäbchen und sorgt dafür, dass sich die Gitarre weniger schnell verstimmt.
Tipp
Probiere den Kapodaster idealerweise direkt an deinem Instrument aus. Jeder Gitarrenhals hat eine andere Wölbung (Radius) und nicht jeder Kapodaster passt perfekt zu jedem Griffbrett.
Material und Langlebigkeit
Die meisten Modelle bestehen aus Aluminium, Edelstahl oder robustem Kunststoff. Während Aluminium durch sein geringes Gewicht punktet, bieten hochwertige Edelstahl-Modelle oft eine bessere Stabilität. Achte besonders auf die Gummierung an den Kontaktflächen, da diese einen direkten Einfluss auf den Schutz deines Instruments hat.
Hinweis
Ein Kapodaster mit zu harter Gummierung kann die Saiten beschädigen oder Nebengeräusche verursachen. Weichere Auflagen passen sich besser an die Saiten an, nutzen sich jedoch bei intensivem Gebrauch schneller ab.
Anpassung des Anpressdrucks (Tension Control)
Ein häufiges Problem ist das Verstimmen der Gitarre durch zu hohen Druck. Kapodaster mit einer Stellschraube oder einer speziellen Federung (die Tension Control erlaubt) sind hier im Vorteil. Sie drücken die Saiten nur so fest wie nötig nieder, was die Intonation verbessert und ein Nachstimmen nach dem Anlegen oft überflüssig macht.
Für wen eignet sich was?
Für Einsteiger sind einfache Trigger-Modelle meist die beste Wahl, da sie frustfrei und intuitiv zu bedienen sind. Wenn du eine klassische Gitarre mit flachem, breitem Hals spielst, musst du zwingend ein spezielles Modell für Konzertgitarren wählen. Standard-Kapodaster für Westerngitarren decken hier oft nicht alle Saiten sauber ab. Profis greifen gerne zu Modellen mit Adaptive Radius Technologie, die sich automatisch der Wölbung des Griffbretts anpassen.
Achtung
Lasse den Kapodaster nach dem Spielen nicht dauerhaft am Gitarrenhals montiert. Der konstante Druck kann die Gummierung verformen und auf Dauer sogar die Bundstäbchen unnötig beanspruchen.
Die gängigsten Bauformen im Vergleich
| Kriterium | Trigger-Kapodaster | Schraub-Kapodaster |
|---|---|---|
| Bedienung | Einhändig und sehr schnell | Beidhändig, erfordert mehr Zeit |
| Druckkontrolle | Fest durch die Federkraft | Manuell und präzise justierbar |
| Einsatzbereich | Live-Auftritte und Proben | Studioaufnahmen und Üben |
Häufige Fragen
Nein, es gibt deutliche Unterschiede. Akustik- und E-Gitarren haben oft ein gewölbtes Griffbrett, während klassische Gitarren ein flaches Griffbrett besitzen. Ein Kapodaster für Westerngitarren würde auf einer klassischen Gitarre die mittleren Saiten nicht richtig herunterdrücken.
Das liegt meist an zu hohem Druck. Wenn der Kapodaster die Saiten zu fest auf das Griffbrett presst, werden sie leicht gedehnt und der Ton klingt zu hoch. Modelle mit einstellbarer Spannung helfen, dieses Problem zu minimieren.
Du solltest ihn so nah wie möglich hinter dem Bundstäbchen ansetzen, ohne es direkt zu berühren. So benötigst du den geringsten Druck für einen sauberen Klang und verringerst das Risiko von störenden Schnarrgeräuschen.
Ein schwerer Kapodaster kann die Gewichtsbalance der Gitarre leicht verändern (Kopflastigkeit). Besonders bei leichten klassischen Gitarren empfiehlt sich daher ein ultraleichtes Modell aus Aluminium oder speziellem Kunststoff.
Beliebte Kapodaster
Dunlop Trigger Fly Capo BKKapodaster für Akustik- und E-Gitarre mit ergonomischem Griff und optimierter Stimmstabilität, schwarz
Ortega OCAPO-SBKKapodaster für klassische Gitarren bis 52 mm Sattelbreite, gummierte Auflage, schwarz matt
Shubb C3Kapodaster für 12-String Westerngitarre aus verchromtem Nickel
Kyser Schnellwechsel-Kapodaster für 6-saitige akustikgitarrenRosenholz, leichtes Aluminium, Made in USA
Kyser Schnellwechsel-Kapodaster
Vorteile
- Schneller Wechsel und unkomplizierte Handhabung auf dem Griffbrett.
- Leichtes Aluminium sorgt für ein geringes Eigengewicht.
- Ansprechende Optik in Rosenholz.
- Hergestellt in den USA (Made in USA).
Nachteile
- Speziell für 6-saitige Akustikgitarren ausgelegt und nicht universell einsetzbar.
Fazit: Der Kyser Schnellwechsel-Kapodaster für 6-saitige Akustikgitarren überzeugt durch sein leichtes Aluminium, die ansprechende Rosenholz-Optik und einfache Handhabung.
Fender Dragon KapodasterRobuster und langlebiger Kapo für E- und Akustikgitarren, präzises Greifen in Schwarz
Fender Dragon Kapodaster
Vorteile
- Robuste und langlebige Konstruktion.
- Vielseitig für E- und Akustikgitarren geeignet.
- Ermöglicht ein präzises Greifen der Saiten.
- Schlichte Farbgebung in Schwarz.
Nachteile
- Nicht speziell für breite Griffbretter klassischer Konzertgitarren gedacht.
Fazit: Der Fender Dragon Kapodaster ist ein robuster und langlebiger Kapodaster in Schwarz, der für E- und Akustikgitarren ein präzises Greifen gewährleistet.