Die besten Hoverboards im Überblick
Schweben statt gehen – Hoverboards sind beliebte Funsport-Geräte und eine moderne Art, sich fortzubewegen. Sie werden allein durch die Verlagerung deines Körpergewichts gesteuert und bieten ein einzigartiges Fahrgefühl. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf achten solltest, damit du sicher und mit viel Spaß unterwegs bist.
Robway W1 carbon
Robway W1
Vorteile
- App-Steuerung mit vielen Funktionen
- Gute Fahreigenschaften für Einsteiger
- Integrierte Lautsprecher für Musik via Bluetooth
Nachteile
- Hartgummireifen eignen sich nur für glatte Böden
- App-Funktionen sind für manche eher eine Spielerei
Fazit: Ein unterhaltsames Hoverboard mit vielen App-Features, ideal für Einsteiger und Fahrten auf ebenem Asphalt.
Worauf beim Kauf achten?
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du einige wichtige Kriterien kennen. Besonders die Sicherheit und die Wahl der richtigen Reifen sind entscheidend für langanhaltenden Fahrspaß.
Sicherheit und Zertifizierung
Die Sicherheit ist der wichtigste Punkt beim Kauf eines Hoverboards. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit überhitzenden Akkus. Achte daher unbedingt auf eine UL 2272-Zertifizierung. Dieses Siegel bestätigt, dass das gesamte elektrische System, also Akku, Ladegerät und die Elektronik im Board, strenge Sicherheitsprüfungen bestanden hat.
Achtung
Finger weg von Billig-Angeboten ohne Zertifizierung! Nicht geprüfte Hoverboards stellen ein erhebliches Brandrisiko dar und können gefährlich sein. Investiere lieber in ein Modell eines etablierten Herstellers mit UL 2272-Siegel.
Reifengröße und Geländetauglichkeit
Die Art und Größe der Reifen bestimmen, wo du mit deinem Hoverboard fahren kannst. Die meisten Modelle lassen sich in zwei Kategorien einteilen:
- Standard-Hoverboards (6,5 Zoll): Diese sind mit kleineren Hartgummireifen ausgestattet. Sie eignen sich perfekt für glatte, ebene Untergründe wie Asphalt oder den Boden in einer Halle. Für unebenes Gelände sind sie ungeeignet.
- Offroad-Hoverboards (ab 8,5 Zoll): Mit ihren größeren Reifen aus Vollgummi oder sogar Luftreifen meistern diese Modelle auch Rasen, Schotterwege oder unebenen Asphalt. Sie bieten deutlich mehr Fahrkomfort und eine bessere Dämpfung.
| Kriterium | Standard-Hoverboard | Offroad-Hoverboard |
|---|---|---|
| Reifengröße | Meist 6,5 Zoll | 8,5 bis 10 Zoll |
| Einsatzgebiet | Glatter Asphalt, Innenräume | Unebener Boden, Rasen, Schotter |
| Fahrkomfort | Geringe Dämpfung, sehr wendig | Hohe Dämpfung, stabiler |
Akku, Reichweite und Motorleistung
Die meisten Hoverboards schaffen eine Reichweite von 10 bis 15 Kilometern, bevor der Akku wieder geladen werden muss. Die tatsächliche Reichweite hängt stark von deinem Gewicht, dem Untergrund und eventuellen Steigungen ab. Die Höchstgeschwindigkeit liegt üblicherweise bei 12 bis 15 km/h. Die Motorleistung, oft mit 2x350 Watt angegeben, ist entscheidend dafür, wie gut das Board mit Steigungen und höherem Fahrergewicht zurechtkommt.
Tipp
Bist du etwas schwerer oder wohnst in einer hügeligen Gegend? Wähle ein Modell mit einer höheren Motorleistung (mindestens 2x350 Watt), um auch an Steigungen zügig voranzukommen.
Hinweis
Wichtiger rechtlicher Hinweis: Hoverboards haben in Deutschland keine Straßenzulassung nach der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV), da ihnen eine Lenk- oder Haltestange fehlt. Das Fahren ist daher ausschließlich auf privatem, abgegrenztem Gelände erlaubt. Öffentliche Gehwege, Radwege oder Straßen sind tabu.
Häufige Fragen
Nein, in Deutschland ist das Fahren mit einem Hoverboard im öffentlichen Verkehrsraum (Straßen, Rad- und Gehwege) nicht erlaubt. Sie dürfen nur auf Privatgrundstücken wie einem Innenhof oder in abgeschlossenen Bereichen genutzt werden.
Die meisten Menschen lernen die Grundlagen innerhalb von 15 bis 30 Minuten. Die intuitive Steuerung über die Gewichtsverlagerung macht den Einstieg leicht. Am Anfang solltest du dich an einer Wand festhalten oder dir von jemandem helfen lassen.
Auch wenn es einfach aussieht, sind Stürze gerade am Anfang nicht selten. Wir empfehlen dringend, immer einen Helm sowie Knie- und Ellenbogenschoner zu tragen, um Verletzungen vorzubeugen.
Die meisten Hoverboards sind für ein Fahrergewicht von bis zu 100 oder 120 kg ausgelegt. Achte auf die Herstellerangaben in der Produktbeschreibung, um eine Überlastung des Geräts zu vermeiden.