Holzspalter

Ratgeber


Wer einen Kamin oder Holzofen besitzt, benötigt dafür passendes Brennholz. Dafür eignet sich ein Holzspalter, mit dem sich kleinere bis große Holzscheite und Stämme bequem teilen lassen. Ob Sie besser ein liegendes oder ein stehendes Modell wählen sollten, wird in diesem Ratgeber erklärt.

Stehender Holzspalter: Für größere ArbeitenHolzspalter 2

Senkrechte Holzspalter treiben einen Keil hydraulisch von oben durch das Holzstück. Der Spaltdruck ist bei den stehenden Modellen in der Regel höher als bei liegenden, da das Eigengewicht zusätzlich wirkt.

Vorteile:

  • Zu spaltende Holzstücke müssen nicht gehoben werden
  • Das Eigengewicht des Keils unterstützt die Spaltkraft
  • Geringe Stellfläche

Nachteile:

  • Hohe Konstruktion, wenn große Holzstücke gespalten werden sollen
  • Stabiler Stand nötig

Liegender Holzspalter: Für den HausgebrauchHolzspalter 3

Liegende Holzspalter sind meist etwas kompakter und eignen sich auch für den gelegentlichen Gebrauch, zum Beispiel für einen Wintervorrat an Kaminholz.

Vorteile:

  • Leichter als stehende Holzspalter
  • Das gespaltene Holz landet von allein zu Boden, sodass ein Arbeitsschritt entfällt
  • Meist Platzsparender und damit eher für den Hausgebrauch geeignet

Nachteile:

  • Weniger Spaltkraft
  • Holzstücke müssen erst auf den Holzspalter gehoben werden (einige Modelle verfügen über eine Hebehilfe)

Kaufberatung: Spaltkraft beachtenHolzspalter 4

Beim Kauf eines Holzspalters sind verschiedene Kriterien zu beachten. Neben der grundlegenden Entscheidung zwischen Liegend- und Stehendspalter sollten Sie folgende Produkteigenschaften vergleichen:

  • Spaltkraft: Je höher die Kraft ist, mit der das Holz zerteilt wird, desto eher können auch feuchtes Holz beziehungsweise besonders dicke Stämme geteilt werden. Geräte mit niedriger Spaltkraft eignen sich vor allem für das Spalten von bereits gelagertem und vorgetrockneten Holz
  • Spalthub: Ein größerer Spalthub ermöglicht das Zerteilen von langen Holzstücken. Dafür benötigt der Spalter auch bei kleineren Holzstücken mehr Zeit, die komplette Strecke zurück zu legen. Für den privaten Gebrauch reicht meist ein Holzspalter mit einem geringen Hub.
  • Motorleistung: Hier kommt ob es auf Holzart an, die überwiegend gespalten werden soll. Eiche (gerade mit Ästen) benötigt deutlich mehr Motorleistung als andere Holzarten.

Sicherheit: Unbedingt Arbeitsschutz tragen

Gerade bei Geräten wie Holzspaltern, wo sehr große Kräfte am Werke sind, ist auch bei privater Nutzung auf die richtige Arbeitssicherheit zu achten. Herumfliegende Holzstücken können auch in größerer Entfernung zu Verletzungen führen, sodass sich im direkten Umfeld der Maschine immer nur der Bedienende aufhalten sollte.

  • Lesen Sie auf jeden Fall die BetriebsanleitungHolzspalter 5 Holzspalter 6
  • Tragen Sie entsprechende Sicherheitskleidung: Sicherheitsbrille, Arbeitshandschuhe, Schutzhelm sowie Sicherheitsschuhwerk und entsprechende Kleidung
  • Achten Sie auf einen stabilen Stand, damit der Holzspalter nicht umfallen kann
  • Versuchen Sie nicht, Sicherheitsmechanismen wie eine Zweihandbedienung zu umgehen
  • Trennen Sie den Holzspalter vom Strom, wenn Sie eine Arbeitspause einlegen

Bestenliste: Holzspalter

Alle Produkte sortiert nach der aktuellen Testsieger.de-Note in der Kategorie Holzspalter. Die Note setzt sich zusammen aus den Testberichten angesehener Fachmedien und einer großen Anzahl von Kundenbewertungen.