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Epilierer in unserem Praxistest
Epilierer Test & Kaufberatung 2026
Der richtige Epilierer für wochenlang glatte Haut. Finde das beste Gerät für deine Bedürfnisse – von Wet & Dry bis zu den passenden Aufsätzen.
Zuletzt aktualisiert: 05.04.2026
Die besten Epilierer im Überblick
Ein Epilierer verspricht wochenlang glatte Haut, indem er die Haare samt Wurzel entfernt. Anders als beim täglichen Rasieren wachsen die Härchen feiner nach und das Ergebnis hält deutlich länger. Wir zeigen dir, worauf es bei der Wahl des richtigen Geräts ankommt und welches Modell uns überzeugt hat.
BraunEpilierer, Silk-épil 9-030
Braun Silk-épil 9-030
Vorteile
- Nass- und Trockenanwendung möglich (Wet & Dry)
- Breiter, schwenkbarer Kopf erfasst viele Haare
- Umfangreiches Zubehör für verschiedene Körperzonen
- Integriertes Licht (Smartlight) macht feine Härchen sichtbar
Nachteile
- Gehört zu den preisintensiveren Modellen
- Die Vielzahl an Aufsätzen wird nicht von jedem genutzt
Fazit: Ein vielseitiges und leistungsstarkes Gerät, das sich dank Wet & Dry-Funktion auch für schmerzempfindliche Haut eignet.
Worauf beim Kauf achten?
Damit du das passende Gerät für deine Ansprüche findest, solltest du auf einige technische Merkmale und Ausstattungsdetails achten.
Wet & Dry: Nass oder trocken epilieren?
Die meisten modernen Epilierer sind sogenannte "Wet & Dry"-Geräte. Das bedeutet, du kannst sie nicht nur auf trockener Haut, sondern auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden. Warmes Wasser öffnet die Poren und entspannt die Haut, was die Epilation für viele spürbar angenehmer und weniger schmerzhaft macht. Reine Trockenepilierer sind oft günstiger, aber in der Anwendung weniger flexibel.
Tipp
Epiliere am besten abends. So gibst du deiner Haut über Nacht Zeit, sich zu beruhigen, und eventuelle Rötungen können abklingen. Ein sanftes Peeling am Vortag beugt zudem eingewachsenen Haaren vor.
Technik und Ausstattung: Pinzetten, Kopf und Licht
Das Herzstück eines jeden Epilierers ist der Kopf mit seinen rotierenden Pinzetten.
- Anzahl der Pinzetten: Mehr ist nicht immer besser, aber eine gute Anzahl sorgt für Effizienz. Modelle mit 40 bis 60 Pinzetten entfernen Haare schnell und gründlich. Wichtiger als die reine Anzahl ist die Qualität und Form der Pinzetten, damit sie auch sehr kurze Haare (ab 0,5 mm) zuverlässig greifen.
- Beweglicher Epilierkopf: Ein schwenkbarer Kopf passt sich den Körperkonturen, zum Beispiel an Knien oder in den Achselhöhlen, deutlich besser an. Das macht die Anwendung einfacher und gründlicher.
- Integrierte Beleuchtung: Ein kleines Licht am Gerät mag wie ein Gimmick klingen, ist aber extrem praktisch. Es leuchtet den Hautbereich aus und macht selbst feinste, helle Härchen sichtbar, die du sonst leicht übersehen würdest.
Zubehör und Aufsätze: Mehr als nur Epilieren
Viele Epilierer kommen mit einem Set verschiedener Aufsätze, die das Gerät zu einem echten Allrounder für die Körperpflege machen. Sinnvoll sind vor allem:
- Aufsatz für empfindliche Bereiche: Verkleinert die Epilierfläche und eignet sich gut für das Gesicht oder die Bikinizone.
- Rasier- und Trimmaufsatz: Verwandelt den Epilierer in einen vollwertigen Elektrorasierer.
- Massage- und Peelingaufsätze: Massagerollen können das Zupfempfinden während der Anwendung lindern. Eine Peelingbürste hilft, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und eingewachsenen Haaren vorzubeugen.
Hinweis
Die Stromversorgung ist bei Wet & Dry-Geräten immer ein Akku. Achte auf eine Akkulaufzeit von mindestens 40 Minuten, damit du nicht mitten in der Anwendung laden musst. Eine vollständige Ladung dauert meist ein bis zwei Stunden.
Epilieren oder Rasieren: Was passt zu dir?
Beide Methoden haben ihre Berechtigung. Die Wahl hängt ganz von deinen persönlichen Vorlieben ab, was Schmerzempfinden, Zeitaufwand und gewünschte Haltbarkeit des Ergebnisses angeht.
| Kriterium | Epilieren | Rasieren |
|---|---|---|
| Ergebnis | Wochenlang glatte Haut | Hält 1-3 Tage |
| Nachwachsen | Haare wachsen feiner und weicher nach | Schnelle Stoppelbildung |
| Schmerz | Anfangs schmerzhaft, wird mit der Zeit besser | Schmerzfrei |
| Zeitaufwand | Dauert länger, aber seltener nötig | Schnell und einfach |
| Kosten | Höhere Anschaffungskosten, keine Folgekosten | Günstiger Einstieg, laufende Kosten für Klingen |
| Hautgefühl | Gründliche Entfernung samt Wurzel | Haare werden nur an der Oberfläche gekappt |
Achtung
Achte auf die richtige Haarlänge! Sind die Haare zu kurz (unter 0,5 mm), können die Pinzetten sie nicht greifen. Sind sie zu lang (über 5 mm), wird die Epilation deutlich schmerzhafter. Die ideale Länge liegt bei 2 bis 5 Millimetern.
Häufige Fragen
Das Schmerzempfinden ist individuell, aber besonders die ersten Anwendungen können unangenehm sein. Mit der Zeit gewöhnt sich die Haut daran und die Haare wachsen feiner nach, was den Schmerz reduziert. Die Anwendung unter warmem Wasser (Wet & Dry) hilft ebenfalls deutlich.
Viele empfinden die Nassanwendung im warmen Wasser als angenehmer, da die Haut entspannter ist. Die Trockenepilation kann jedoch etwas effektiver sein, da trockene Haare von den Pinzetten besser gegriffen werden. Probiere am besten aus, was für dich am besten funktioniert.
Regelmäßige Peelings (ein- bis zweimal pro Woche) entfernen abgestorbene Hautschüppchen und helfen den nachwachsenden Haaren, an die Oberfläche zu gelangen. Nach der Epilation beruhigen feuchtigkeitsspendende, unparfümierte Lotionen mit Aloe Vera oder Kamille die Haut.
Das hängt von deinem individuellen Haarwuchs ab. In der Regel reicht es, alle zwei bis vier Wochen zu epilieren, um ein durchgehend glattes Hautgefühl zu erhalten.