Die besten E-Bässe im Überblick
Der E-Bass bildet das rhythmische und harmonische Fundament deiner Musik (er liefert den nötigen Druck und verbindet das Schlagzeug mit den Melodieinstrumenten). Ob du ein klassisches Modell für Rock-Lines suchst oder eine moderne Variante mit aktiver Elektronik bevorzugst, die Auswahl an Instrumenten deckt heute jeden Stil und jedes Budget ab.
YAMAHA BassgitarreE-Bass mit flexibler Gestaltung und robustem Design, Black finish
Yamaha TRBX
Vorteile
- Hervorragende Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit
- Vielseitige Klangmöglichkeiten durch aktive Elektronik
- Ergonomisches Design für hohen Spielkomfort
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger und Fortgeschrittene
Nachteile
- Die mitgelieferten Werksaiten sind oft von einfacher Qualität
- Das Gewicht kann bei längeren Auftritten als etwas hoch empfunden werden
Fazit: Ein zuverlässiger und vielseitiger Allrounder, der durch seine robuste Bauweise und flexible Klanggestaltung überzeugt.
Worauf beim Kauf achten?
Die Anzahl der Saiten
Die meisten Musiker beginnen mit einem klassischen 4-Saiter. Diese Instrumente bilden den Standard in der Rock- und Popmusik, wobei der schmalere Hals das Greifen der ersten Riffs erleichtert. In modernen Metal-Genres oder im Jazz kommen häufig 5-Saiter zum Einsatz (diese verfügen über eine zusätzliche tiefe H-Saite). 6-Saiter erweitern den Spielraum zusätzlich in die hohen Lagen, erfordern jedoch aufgrund des breiten Griffbretts eine fortgeschrittene Technik.
Tipp
Beginne deine Laufbahn am besten mit einem 4-saitigen Bass. Die Konzentration auf die wesentlichen Töne fällt leichter und die Auswahl an Lehrmaterial ist für diese Bauweise am größten.
Tonabnehmer: Aktiv vs. Passiv
Die Elektronik entscheidet maßgeblich über die Flexibilität deines Sounds. Passive Tonabnehmer liefern einen warmen, dynamischen Klang, der oft als organisch oder vintage beschrieben wird. Aktive Systeme besitzen einen eingebauten Vorverstärker, mit dem du Bässe, Mitten und Höhen direkt am Bass verstärken oder absenken kannst. Dies sorgt für ein kräftigeres Signal und mehr Klarheit, erfordert aber eine Stromquelle.
Hinweis
Aktive E-Bässe benötigen eine 9V-Blockbatterie. Um diese zu schonen, solltest du nach dem Spielen immer das Kabel aus der Buchse ziehen, da der Stromkreis sonst aktiv bleibt und die Batterie entleert.
Hölzer und Bauweise
Das verwendete Holz beeinflusst das Schwingungsverhalten und das Gewicht. Mahagoni sorgt häufig für ein langes Sustain und warme Tiefmitten, während Ahorn einen sehr direkten und hellen Ton (Attack) begünstigt. Neben den massiven Solidbody-Modellen existieren Halbakustik-Bässe, die durch ihren Hohlraum einen perkussiven, holzigen Charakter entwickeln und sich gut für Blues oder Retro-Sounds eignen.
| Kriterium | Passiver E-Bass | Aktiver E-Bass |
|---|---|---|
| Stromversorgung | Benötigt keine Batterien | 9V-Blockbatterie zwingend nötig |
| Klangregelung | Meist nur einfache Höhenblende | Aktiver EQ (Bass, Mitten, Höhen) |
| Soundcharakter | Dynamisch, warm, traditionell | Klar, modern, sehr druckvoll |
Für wen eignet sich welches Modell?
Einsteiger und Budget-Orientierte
In der Preisklasse bis etwa 300 Euro findest du solide Instrumente, die sauber verarbeitet sind und die Stimmung halten. Diese Bässe verzichten meist auf aufwendige Elektronik, bieten aber alles Nötige für die ersten Jahre im Proberaum.
Die ambitionierte Mittelklasse
Zwischen 400 und 800 Euro steigt die Qualität der Hardware spürbar an. Die Tonabnehmer rauschen weniger, die Hölzer sind hochwertiger und die Bespielbarkeit ist durch eine präzisere Abrichtung der Bünde oft deutlich besser. In diesem Segment finden sich viele Arbeitstiere für regelmäßige Auftritte.
Achtung
Unterschätze niemals das Gewicht des Instruments. Ein schwerer Bass von über 4,5 Kilogramm kann bei einer zweistündigen Probe ohne einen breiten, gepolsterten Gurt schnell zu Schulterschmerzen führen.
Häufige Fragen
Ein vernünftiger E-Bass für den Anfang kostet zwischen 200 und 350 Euro. In diesem Bereich erhältst du bereits Instrumente von Marken wie Yamaha oder Ibanez, die technisch einwandfrei funktionieren und lange Freude bereiten.
Das solltest du vermeiden. Die tiefen Frequenzen und hohen Pegelspitzen eines Basses können den Lautsprecher eines Gitarrencombos irreparabel beschädigen, da dieser nicht für diese Schwingungsweiten konstruiert ist.
Der Precision-Bass nutzt einen Split-Coil-Tonabnehmer für einen druckvollen, mittigen Rocksound. Der Jazz-Bass verfügt über zwei Single-Coil-Pickups, was einen brillanteren, vielseitigeren Klang ermöglicht und durch den schmaleren Hals oft als komfortabler empfunden wird.
Spätestens wenn der Klang stumpf und leblos wirkt oder sich Schmutz in den Wicklungen festsetzt, ist ein Wechsel ratsam. Bei regelmäßiger Nutzung geschieht dies meist alle drei bis sechs Monate.
Beliebte E-Bässe
Squier CV 70s Jazz Bass MNE-Bass mit Pappel Korpus, Ahorn Hals und 3-Color Sunburst Finish
Epiphone Newport BassE-Bass mit Mahagoni-Korpus, Indian Laurel Griffbrett, 20 Bünde, Sunset Yellow
Höfner Shorty Bass Signal WhiteE-Bass mit Linde Korpus, Ahorn Hals, 24 Bünden und Humbucker Pickup, Short Scale 30"
Ibanez GSRM20 GIO Series MiKro E-Bass GitarreShort Scale, Walnuss-Finish, 3/4
Ibanez GSRM20
Vorteile
- Die Short-Scale-Mensur ermöglicht eine sehr komfortable Bespielbarkeit.
- Das kompakte und leichte Design ist ideal für Einsteiger oder kleinere Hände.
- Die P/J-Tonabnehmerkonfiguration bietet eine vielseitige Klangpalette.
- Das Instrument überzeugt durch eine solide Verarbeitungsqualität in dieser Preisklasse.
Nachteile
- Die kürzere Mensur führt zu einer geringeren Saitenspannung, was bei sehr tiefem Anschlag problematisch sein kann.
- Die Hardware und Elektronik sind funktional, erreichen aber nicht das Niveau professioneller Serien.
- Aufgrund der Korpusgröße kann das Instrument bei manchen Spielern kopflastig wirken.
Fazit: Der Ibanez GSRM20 ist ein hervorragender, preisgünstiger Einsteigerbass, der besonders durch seine Ergonomie und Vielseitigkeit überzeugt.
Fender Squier Mini Precision BassE-Bass in Schwarz mit Split Single-Coil Pickup, inkl. kostenlose Fender Play Kurse
Squier Mini Precision Bass
Vorteile
- Die kompakte Short-Scale-Mensur erleichtert das Greifen für Kinder und Personen mit kleineren Händen.
- Das geringe Gewicht sorgt für einen hohen Spielkomfort und eine einfache Handhabung.
- Der klassische Split Single-Coil Pickup liefert einen authentischen und vielseitigen Precision-Bass-Sound.
- Die beiliegenden Fender Play Kurse bieten einen idealen und strukturierten Einstieg für Anfänger.
Nachteile
- Die verkürzte Mensur führt zu einer geringeren Saitenspannung, was die Intonation bei tieferen Lagen erschweren kann.
- Aufgrund des kleineren Korpus ist der akustische Klang im Vergleich zu einem Standard-Bass weniger voluminös.
- Die Hardware und Elektronik sind eher auf den Einsteigerbereich ausgelegt und bieten weniger Langzeitstabilität als Profi-Modelle.
Fazit: Der Squier Mini Precision Bass ist ein hervorragendes, ergonomisches Einsteigerinstrument für junge Musiker oder als handliche Reisebegleitung.