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Letztes Update: 20.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Hauck Kinderwagen Shop N Care, Kinderkraft GRANDE PLUS, Cybex Beezy).

Kaum werden die lieben Kleinen mobiler und häufig stehen Ausflüge an, wünschen sich Eltern einen kompakteren und wendigeren fahrbaren Untersatz. Ein Buggy ist flexibler, lässt sich meist leichter zusammenklappen und wiegt deutlich weniger als ein Kinderwagen mit Sportsitz. Doch ist er wirklich ein adäquater Ersatz? Und worauf solltest du bei der Wahl des passenden Modells achten?
Ein Kombikinderwagen besteht üblicherweise aus Gestell und Babywanne beziehungsweise Sportsitz. Er wird vor allem für Neugeborene bis Kleinkinder genutzt, da das Baby zunächst liegend in der Wanne transportiert wird. Ist das Kind größer, kann die Wanne gegen den Sportsitz getauscht werden, sodass es sitzend transportiert wird. Viele Eltern wechseln dann auf einen Buggy, da dieser kompakter ist und sich leichter transportieren lässt. Buggys lassen sich im Ganzen schnell zusammenklappen, sind aber meist weniger gut gefedert als Kinderwagen und bieten dadurch etwas weniger Komfort.
Ein Buggy ist deutlich kompakter als ein Kinderwagen. Während bei einem Kombikinderwagen oft erst die Wanne oder der Sportsitz abmontiert werden muss, um das Gestell zusammenzuklappen, lässt sich ein Buggy meist einfach im Ganzen falten. Dadurch ist die Lagerung im Auto einfacher und der Transport leichter. Eltern schätzen diese Flexibilität und wechseln gern ab etwa sechs Monaten zum Buggy.
Ein Kind darf im Buggy sitzen, sobald es selbstständig sitzen kann – meist ab etwa sechs Monaten. Vorher sollte es ausschließlich liegend im Kinderwagen transportiert werden, um den noch empfindlichen Rücken zu schützen. Ein zu frühes Sitzen im Buggy kann Rückenverletzungen verursachen.
Buggys unterscheiden sich hinsichtlich der maximalen Belastbarkeit und sind dadurch unterschiedlich lange nutzbar. Zwei Normen sind aktuell verbreitet: Modelle nach EN 1888-1 sind bis 15 kg belastbar und damit für Kinder bis etwa dreieinhalb Jahre geeignet, während Buggys nach EN 1888-2 bis 22 kg zulassen und somit auch größere Kleinkinder transportieren können. Die meisten Modelle vertragen meist noch bis zu drei Kilogramm zusätzliches Gewicht im Korb, sollten aber nicht dauerhaft überladen werden.

Viele Hersteller lassen ihre Buggys vom TÜV prüfen, um eine Zulassung nach EN 1888-1 oder EN 1888-2 zu erhalten. Beim Kauf solltest du auf das TÜV-Siegel achten, da es nicht nur die Belastbarkeit bestätigt, sondern auch Sicherheitsaspekte wie Bremsen, Rücklehnenwinkel, Standfestigkeit und Schadstofffreiheit überwacht. Besonders wichtig ist, dass keine giftigen Stoffe an Materialien verarbeitet sind, da Kleinkinder häufig in Kontakt mit Sitzbezügen und Gurten kommen.
Vorteile
Nachteile
Die Auswahl an Buggys richtet sich nach individuellen Bedürfnissen.
Der Standardbuggy ist am häufigsten und verfügt meist über verstellbare Rückenlehne, Sonnenverdeck, Fußstütze sowie großen Korb. Je nach Einsatzgebiet unterscheiden sich die Räder: Kleine Räder eignen sich für Stadtasphalt, größere Luftreifen für unebenes oder wildes Gelände.
Jogger sind für sportliche Eltern, die beim Laufen ihr Kind mitnehmen möchten. Sie besitzen meist drei Räder, wobei das Vorderrad schwenkbar oder fixierbar ist, um geländegängig zu sein.
Fahrradanhänger wie beispielsweise der Hauck Kinderwagen Shop N Care lassen sich oft auch als Buggy nutzen, sind aber sperriger und haben keine Liegefunktion.
Zwillingsbuggys ermöglichen den Transport von zwei Kindern gleichzeitig. Sie sind größer und schwerer, aber für Geschwister ideal, die gleichzeitig unterwegs sind.
Bei der Auswahl solltest du auf folgende Features achten: Schwenkbare Vorderräder erleichtern das Lenken, verstellbare Rückenlehnen bieten Komfort und viele Buggys lassen sich beinahe in eine Liegeposition bringen, damit Kinder müde im Buggy schlafen können. Fußstützen unterstützen erschöpfte Beine. Verstellbare Schieber sorgen für ergonomisches Schieben, besonders bei Eltern unterschiedlicher Körpergröße. Ein großer Korb unter dem Sitz ist praktisch für Einkäufe.
Besonders bei häufigem Transport im Auto ist das Faltmaß wichtig – je kleiner, desto handlicher. Auch das Gewicht spielt eine Rolle, leichte Modelle sind gut für Reisen. Einige Buggys bieten Adapter für Babyschalen, jedoch sollte ein Neugeborenes nie länger als 20 Minuten im Buggy sitzen.
Einige Modelle erlauben eine Drehung der Sitzeinheit, sodass du dein Kind beim Schieben anschauen kannst.

Die Art der Räder bestimmt maßgeblich den Fahrkomfort. Kleine Räder sind wendig, eignen sich allerdings schwer für Gelände. Große Räder meistern auch Laub und Schnee, sind aber weniger wendig.
Lufträder aus Gummi sind ideal für unebene Untergründe, da sie Stöße absorbieren. Sie können jedoch Luft verlieren oder platzen.
Hartgummiräder sind robust und langlebig und daher optimal für die Stadt. Auf unebenem Boden sind sie weniger komfortabel und können „flattern“.
Hohl- oder Luftkammerräder bestehen aus aufgeschäumtem Kunststoff, sind pannensicher und für alle Untergründe geeignet.
Buggys sind in der Regel mit einem 5-Punkt-Gurt ausgestattet, der ein Herausfallen verhindert. Der Sicherheitsbügel schützt zusätzlich – ideal verläuft der Gurt senkrecht durch den Bügel. Manche Modelle haben seitlich schwenkbare Bügel oder solche, die zum Ein- und Ausstieg abnehmbar sind.
Die Bremsen sind essenziell, um das Wegrollen des Buggys zu vermeiden. Die meisten haben eine Fußbremse, einige eine Handbremse. Achtung beim Beladen: Hänge keine schweren Taschen an die Schiebestange, das kann zum Kippen führen.
Für kalte Tage gibt es Fußsäcke, für heiße Tage sind Sonnenschirme mit Schraubklemme verfügbar. Zusätzliche Taschen oder Netze erweitern den Einkaufsstauraum. Für Geschwisterkinder gibt es Buggy-Boards zum Sitzen oder Stehen.
Viele Airlines erlauben die kostenlose Mitnahme eines zusammenklappbaren Buggys im Handgepäck, sofern die Maße passen. Andernfalls kann der Buggy als Sperrgepäck aufgegeben werden, was ihn Verschmutzungen oder Beschädigungen aussetzen kann. Eltern sollten vor der Reise planen, ob der Buggy vor Ort benötigt wird.
Zu den Herstellern mit umfangreichem Sortiment zählen Hauck mit einer breiten Palette von Buggys, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sowie die deutsche Marke Cybex, die für Design, Sicherheit und Komfort steht.
Weitere bekannte Marken sind Joie, Kinderkraft, Gesslein, Hartan, ABC Design, Britax Römer und Joolz. Testberichte, etwa von Stiftung Warentest, helfen bei der Kaufentscheidung.
Mit einem XL-Korb und einem praktischen Snack Tablett ist dieser Buggy ideal für den Alltag und bis 25 kg belastbar. Er überzeugt durch eine Liegefunktion und kompakte Klappmaße.
Zuverlässiger Buggy mit großem Sitz, einem großen Verdeck mit Fenster und stufenlos verstellbarer Liegeposition. Alle vier Räder sind gedämpft, für Komfort auf den meisten Untergründen.
Kompakter und ergonomischer Buggy mit besonderem One-Pull-Gurt, geeignet ab Geburt bis ca. 4 Jahre (max. 22 kg). Perfekt für Reisen und den Alltag wegen geringem Gewicht von nur 8,5 kg.
Welcher ist der beste Buggy?
Aktuelle Testsieger aus unabhängigen Vergleichen liegen derzeit nicht vor. Beliebte und gut bewertete Modelle sind Buggys von Hauck, Kinderkraft und Cybex, die durch gute Ausstattung, Funktionalität und Komfort überzeugen.
Warum Buggy statt Kinderwagen?
Ein Buggy ist kompakter, leichter und oft wendiger als ein Kinderwagen. Besonders auf Reisen oder bei häufigem Transport im Auto ist das Modell praktisch.
Wie viel kostet ein Buggy?
Gute Buggys sind ab ca. 150 Euro zu haben, die Preisspanne reicht bis in den höheren Bereich, je nach Ausstattung und Marke.
Wann darf ein Baby in den Buggy?
Ab circa sechs Monaten, wenn das Kind selbstständig sitzen kann. Vorher nur liegend im Kinderwagen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kinderwagen und einem Buggy?
Kinderwagen bestehen meist aus Gestell und Babywanne oder Sportsitz, die Wanne wird zum Liegen benutzt. Buggys sind kompakt, einteilig, wendiger und leichter zusammenklappbar.