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Letztes Update: 22.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Gardena AquaBloom L, Gardena smart Water Control, Gardena Wasserzähler AquaCount, Gardena smart Sensor).

In den immer trockeneren Sommern ist es nicht einfach, seine Pflanzen immer grün zu halten. Für eine ausreichende Wasserversorgung der eigenen Pflanzen ist immer mehr Bewässerung nötig. Wer nicht genügend Zeit hat oder wem die tägliche Bewässerung zu anstrengend ist, sollte zu einem Bewässerungscomputer greifen. Er reduziert den eigenen Wasserverbrauch und steuert die Bewässerung.
Hierbei handelt es sich um ein Gerät, das den Gartenschlauch beziehungsweise das eigene Bewässerungssystem nach individueller Konfiguration mit Wasser versorgt und steuert. Dabei ist ein Bewässerungscomputer kein vollständiges Bewässerungssystem. Ein Bewässerungscomputer steuert die Wasserzufuhr, beinhaltet jedoch nicht die für die Bewässerung der Pflanzen nötigen Schläuche und Sprenger. Die unterschiedlichen Modelle sind auch als Bewässerungssteuerung bekannt. Dabei ist das Wort Bewässerungssteuerung nur ein Oberbegriff. Bewässerungscomputer sind zwar Bewässerungssteuerungen, aber nicht jede Bewässerungssteuerung ist ein Bewässerungscomputer. So fällt unter eine Bewässerungssteuerung auch eine einfache Bewässerungsuhr.
Auf dem Markt gibt es verschiedene Arten, wie eine automatische Bewässerung realisiert werden kann. Neben einem Bewässerungscomputer sind auch sogenannte Bewässerungsuhren erhältlich. Sie haben einen eingeschränkten Funktionsumfang und können lediglich nach festen Tageszeiten bewässern. Bewässerungscomputer beinhalten die Funktionen einer Bewässerungsuhr und bieten zudem viele weitere Funktionen an. So lässt sich beispielsweise nicht nur einstellen, zu welcher Uhrzeit bewässert werden soll, sondern auch wie viel Wasser dabei zu nutzen ist.
Vorteile:
Nachteile:
Die Funktionsweise ist grundsätzlich einfach. Die meisten Geräte laufen batteriebetrieben und verfügen über elektromagnetisch gesteuerte Ventile. Die Batterien versorgen das Gerät mit Strom, und elektronische Ventile können den Wasserzulauf öffnen oder sperren. Du kannst einstellen, wann und wie oft eine Bewässerung stattfinden soll. Bei geplanten Bewässerungen öffnet das Ventil den Wasseranschluss. Wenn die Bewässerung beendet ist, wird der Wasserzufluss wieder unterbrochen. Je nach Modell sind zudem Sensoren erwerbbar, die beispielsweise die Bodenfeuchte messen. Ist der Boden feucht, bewässert der Computer nicht, auch wenn eine Bewässerung vorgesehen ist – so sparst du Wasser.
Natürlich braucht nicht jeder einen Bewässerungscomputer, denn Bewässerung lässt sich auch auf herkömmliche Weise mit Gießkanne oder Schlauch lösen. Doch wegen der immer unberechenbareren Wetterlagen und aus Zeitgründen lohnt sich die Automatisierung oft. Sie sorgt für eine gleichmäßige Bewässerung – weder zu viel noch zu wenig Wasser – und spart Zeit sowie Wasser.
Folgende Personengruppen sollten über den Kauf eines Bewässerungscomputers nachdenken:
Die Auswahl ist groß, und viele Modelle unterscheiden sich im Funktionsumfang. Unsere Redaktion hat die wichtigsten Kaufkriterien für dich zusammengefasst:
Willst du mehrere Gartenbereiche unterschiedlich wässern, solltest du auf die Anzahl der Ausgänge achten. Je mehr Ausgänge, desto vielfältiger die Bewässerung. Wasserliebende Pflanzen benötigen oft häufiger und mehr Wasser als normalpflege Pflanzen. Geräte mit einem Ausgang können nur ein Bewässerungsprogramm steuern. Typische Modelle bieten einen oder zwei Ausgänge; mehr als zwei Ausgänge sind meist für den gewerblichen Einsatz gedacht.
Der Bewässerungscomputer muss zum Wasseranschluss deines Hauses passen. Messe den Durchmesser der Öffnung und wähle ein Gerät mit dem passenden Gewinde aus. Die Größenangabe erfolgt in Zoll oder Millimetern. Passendes Zubehör findest du hier.
Besonders intelligent sind Bewässerungscomputer, die mit smarten Sensoren kombinierbar sind. Diese messen Bodenfeuchte oder registrieren Regen. Ist der Boden noch ausreichend feucht, unterbindet das System eine Bewässerung. So kannst du bis zu 50 Prozent Wasser sparen.
Regensensoren stoppen die Bewässerung automatisch bei Niederschlag. Diese Sensoren sollten idealerweise im Boden zwischen den Pflanzen platziert werden. Achte beim Kauf darauf, ob die Sensoren im Lieferumfang enthalten sind oder separat erworben werden müssen.
Überlege, ob dein Bewässerungscomputer ein eigenes Display und/oder eine App-Steuerung besitzen soll. Ein eingebautes Display ermöglicht direkte Einstellungen am Gerät. Manche Geräte bieten zudem eine WLAN- oder Bluetooth-Anbindung, so dass du die Bewässerung auch flexibel per Smartphone-App steuern kannst, selbst von unterwegs.
Die verfügbaren Einstellungen variieren je nach Modell. Ein guter Bewässerungscomputer sollte folgende Optionen bieten:
Da die meisten Geräte batteriebetrieben sind, ist eine Anzeige des Akkustands sinnvoll. So kannst du den Batteriewechsel rechtzeitig vornehmen und verhindern, dass der Bewässerungscomputer ausfällt. Die Batterielaufzeit liegt je nach Modell im Schnitt bei mindestens sechs Monaten.
Je mehr Funktionen ein Bewässerungscomputer bietet, desto höher ist meist der Preis. Günstige Geräte sind ab etwa 30 Euro erhältlich, die Preisspanne reicht bis ca. 300 Euro. Die meisten Modelle bewegen sich zwischen 50 und 100 Euro.
Ein Bewässerungscomputer steuert die Wasserzufuhr, ist aber keine komplette Bewässerungsanlage. Für die Bewässerung sind außerdem Gartenschläuche und Rasensprenger erforderlich.
Generell empfiehlt sich das Sprengen zwischen April und September. In den kühleren Monaten April und Mai alle drei Tage, in den heißen Sommermonaten von Juni bis September alle zwei Tage. Wer unsicher bei der Wassermenge ist, sollte Bodenfeuchte-Sensoren nutzen, die ermitteln, ob eine Bewässerung wirklich erforderlich ist.
Gardena ist weiterhin der bekannteste und marktführende Hersteller im Bereich Bewässerungscomputer in Deutschland. Die Marke bietet eine breite Palette moderner Produkte mit umfangreichen Funktionen:
Weitere Hersteller im Segment sind Toolcraft, Countryside, Kärcher, Ferrex und Hozelock, die unterschiedliche Geräte mit verschiedenen Features anbieten.
Dieses Modell steuert zwei Gartenbereiche gleichzeitig und ermöglicht bis zu drei Bewässerungen pro Tag. Die Bedienung erfolgt über ein LC-Display mit einfacher Programmierung der Wochentage, Bewässerungszyklen und Dauer.
Welcher ist der beste Bewässerungscomputer?
Im Test der Stiftung Warentest sichert sich Gardena mit dem MultiControl duo den Testsieg (Note 2,0).
Was kostet ein Bewässerungscomputer?
Die Preise beginnen bei etwa 30 Euro für einfache Modelle und können bis zu 300 Euro für Geräte mit vielen Funktionen und Sensoranbindung steigen.
Wie viel Wasser kann man mit einem Bewässerungscomputer sparen?
In Kombination mit Bodenfeuchte- und Regensensoren sind Einsparungen von bis zu 50 Prozent möglich.
Was sollte man beim Kauf eines Bewässerungscomputers beachten?
Wichtig sind: ein Display, Anschlussmöglichkeit für Sensoren, Einstellmöglichkeiten für Bewässerungsdauer, -tage, Zyklen, manuelle Bewässerungsoption sowie eine Anzeige des Batterieladezustands.
Unabhängige, solarbetriebene Bewässerungslösung für bis zu 30 Pflanzen mit 14 vorprogrammierten Zeitplänen. Einfach zu installieren und sofort einsatzbereit.
Intelligenter Bewässerungscomputer mit App-Steuerung, integriertem Frostwarnsystem und bewährter Ventiltechnik. Besonders geeignet für Micro-Drip-Systeme oder Sprinkleranlagen.
Erlaubt eine präzise Kontrolle des Wasserverbrauchs bei der Gartenbewässerung und unterstützt so eine nachhaltige und effiziente Nutzung.