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Letztes Update: 20.01.2026 – Wir haben die Produktempfehlungen aktualisiert (neu: Bosch GCL 2-15 Professional, Bosch AdvancedLevel 360, Bosch Quigo Green, Makita SK105DZ, Bosch Professional LR 7 Laserempfänger).
Baulaser sind besondere Entfernungsmesser, die neben Distanzangaben auch waagerechte und senkrechte Laserlinien projizieren. Letztere sind besonders bei Arbeiten wie Fliesenlegen nützlich. Empfehlenswert ist ein selbstnivellierender Laser, der eine nicht ganz exakte horizontale Aufstellung automatisch ausgleicht. Je nach Verwendungszweck ist ein anderer Baulaser sinnvoll.
Laserstrahlen können bei längerem direkten Blickkontakt Augenschäden verursachen. Daher ist es wichtig, auf die Laserklasse beim Kauf zu achten. Die Klassen sind nach Gefahrenpotenzial eingeteilt und werden zusätzlich durch Buchstaben differenziert. Die meisten Baulaser für den Heimgebrauch besitzen die Klasse 2. Ein kurzer Blick ist unbedenklich, eine Schutzbrille ist hier daher meist nicht notwendig. Trotzdem sollte man direkten Augenkontakt mit dem Laserstrahl vermeiden. Mit Klasse 2 können präzise Laser bis zu ca. 30 Meter Reichweite erzeugt werden.
Professionelle Anwender greifen oft auf stärkere Laserklassen wie 3 oder 3R zurück, welche auf größere Entfernungen wirken und unempfindlich gegenüber Staub oder Nebel sind. Diese Klassen sind jedoch für den Heimgebrauch meist nicht erforderlich. Die Laserklasse ist auf einem Warnsiegel angegeben – ab Klasse 3 muss dieses gut sichtbar im Arbeitsbereich angebracht werden.
Rotationslaser kommen vor allem im professionellen Bereich zum Einsatz. Ein schnell rotierendes Prisma erzeugt eine gerade Laserlinie in einem 360° Bogen. Dadurch ist die Linie an allen Wänden gleichzeitig sichtbar, ohne dass das Gerät umgestellt werden muss. Neben horizontalen und vertikalen Linien können Rotationslaser auch geneigte Ebenen projizieren. Die Geräte sind meist fernsteuerbar und arbeiten selbstständig. Auf Baustellen sind Entfernungen von bis zu 500 Metern mit einer Genauigkeit von 5–10 mm pro 100 Meter messbar.
Vorteile von Rotationslasern
Nachteile von Rotationslasern
Typische Einsatzgebiete von Rotationslasern
Empfohlene Reichweite für Rotationslaser
Die Reichweite variiert je nach Einsatzgebiet stark. Auf Baustellen sind 150 bis 200 Meter sinnvoll. Hochleistungsgeräte erreichen sogar bis zu 500 Meter Reichweite, sind aber deutlich teurer. Für den Heimgebrauch reichen Laser mit 15 bis 20 Meter Distanz völlig aus. Je höher die Reichweite, desto anfälliger ist der Laser für Umwelteinflüsse.
Genauigkeit von Rotationslasern
Die Genauigkeit wird in Millimetern angegeben, z. B. Abweichung pro 10 Meter. Je größer die Distanz, desto präziser muss der Laser sein. Für Heimwerker reichen oft Modelle mit etwas weniger Präzision als auf Baustellen. Moderne Geräte bieten Abweichungen von ±1 Millimeter, was das menschliche Auge kaum wahrnimmt. Abweichungen bis 10 Millimeter sind noch akzeptabel.
Rotationsgeschwindigkeit
Die Umdrehungen pro Minute (U/min) beeinflussen die Qualität der projizierten Linie und die Laserleistung. Übliche Werte sind 100, 300 und 600 U/min. Mehrere Geschwindigkeiten in einem Gerät sind praktisch. Höhere Rotationsgeschwindigkeiten verringern die Akkulaufzeit.
Sinnvollkeit selbstnivellierender Rotationslaser
Selbstnivellierende Geräte richten die Laserlinie automatisch aus – wichtig für genaues Arbeiten und Zeitersparnis. Meist wird ein schwingendes Pendel kombiniert mit einer Laserdiode eingesetzt. Die Ausrichtung erfolgt meist präziser als manuell. Dennoch weisen Hersteller einen Nivellierbereich für Abweichungen aus.
Akkulaufzeit von Rotationslasern
Rotationslaser werden mit Batterien oder Akkus betrieben. Batteriegeräte laufen solange, wie Ersatzbatterien verfügbar sind, verursachen aber Folgekosten und Umweltbelastung. Akkus sind nachhaltiger und praktischer, viele Hersteller bieten Wechselakkus an. Für Heimwerker reichen meist 10 Stunden Laufzeit pro Ladung. Für längere Einsätze oder Nachtarbeiten sind bis zu 20 Stunden sinnvoll.
Wichtige Ausstattung bei Rotationslasern
Ein stabiles Stativ ist notwendig – meist im Lieferumfang enthalten. Falls nicht, unbedingt auf Gewindegröße achten. Einige Modelle lassen sich per Fernbedienung steuern, was bei großen Reichweiten sehr praktisch ist.
Ein Kreuzlinienlaser projiziert rechte Winkel mit senkrechten und waagrechten Linien an die Wand. Er ist einfacher zu bedienen und weniger empfindlich als Rotationslaser. Achte beim Erwerb darauf, dass der Laserstrahl hell genug für helle Umgebungen ist. Akku- oder Batteriebetrieb ist mobil und flexibel.
Vor- und Nachteile von Kreuzlinienlasern
Vorteile
Nachteile
Klassische Anwendungsgebiete von Kreuzlinienlasern
Reichweite von Kreuzlinienlasern
Kreuzlinienlaser haben in der Regel eine kürzere Reichweite als Rotationslaser. Profi-Modelle erreichen bis zu 50 Meter, während Rotationslaser bis zu 500 Meter schaffen. Für den Heimgebrauch sind meist 10 Meter Reichweite ausreichend. So sind fast alle Modelle für den Hausgebrauch nutzbar, beispielsweise der Bosch GCL 2-15 Professional mit 15 Metern Reichweite.
Genauigkeit von Kreuzlinienlasern
Kreuzlinienlaser arbeiten sehr präzise, Abweichungen werden in Millimetern je Meter oder 10 Meter angegeben. Der Stabila 16789 etwa hat eine Genauigkeit von ±0,5 Millimeter. Abweichungen bis zu 5 Millimetern auf 10 Meter sind akzeptabel. Die Genauigkeit kann zwischen horizontaler und vertikaler Linie variieren.
Sinnvollkeit von selbstnivellierenden Kreuzlinienlasern
Modelle mit Selbstnivellierung sind sehr empfehlenswert, da sie automatisch für exakt waagerechte und senkrechte Linien sorgen und Fehleinschätzungen des Anwenders reduzieren. Typisch ist die Kombination einer Laserdiode mit einem Pendel, das durch Schwerkraft die Justierung ermöglicht. Hersteller geben meist einen Toleranzbereich für die Selbstnivellierung an.
Akkulaufzeit von Kreuzlinienlasern
Heutzutage verfügen die meisten Kreuzlinienlaser über einen Akku. Geräte mit Kabel oder Batterien sind zwar noch verfügbar, aber aufgrund mangelnder Flexibilität und Umweltaspekten weniger empfehlenswert. Die Laufzeit variiert je nach Nutzung; längere Akkulaufzeiten bis zu 30 Stunden sind möglich. Austauschbare Akkus sind praktisch, besonders wenn man bereits kompatible Systeme wie von Bosch oder Makita besitzt.
Empfehlungen zur Aufstellung eines Kreuzlinienlasers
Die flexibelste Aufstellung erfolgt auf einem höhenverstellbaren Stativ, das meist im Lieferumfang enthalten ist. Fehlt es, sollte man auf kompatible Gewindegrößen achten. Alternativ sind Wandhalterungen oder Klemmen möglich, etwa zur Befestigung an Möbeln. Das Gerät sollte möglichst weit von der Arbeitsfläche entfernt positioniert werden, um Erschütterungen einzuschränken und präzise Resultate zu erzielen.
Linienlaser projizieren – im Gegensatz zu einfachen Laser-Pointern – nicht nur einen einzelnen Punkt, sondern eine gerade Linie. Im Gegensatz zu Kreuzlinienlasern erzeugen sie meistens nur eine waagerechte Linie, die mithilfe verstellbarer Halter gebogen oder in der Horizontalen ausgerichtet werden kann. Mit speziellen Linsen und optischen Elementen lassen sich auch mehrere Linien oder Muster erzeugen, was unterschiedliche Anwendungsgebiete wie Bau, Innenarchitektur oder Kalibrierung ermöglicht. Ihre Eigenschaften ähneln denen der Kreuzlinienlaser.
Laserempfänger wie der Bosch Professional LR 7 sind besonders nützlich, wenn Baulaser im Freien oder auf große Entfernungen genutzt werden. Bei starkem Sonnenlicht sind Laserlinien oft schlecht oder gar nicht sichtbar. Ein Laserempfänger verstärkt das Signal dank photoelektrischer Sensoren. Er gibt meist akustische Signale, wenn der Laser optimal ausgerichtet ist, was die Handhabung erleichtert. Laserempfänger eignen sich auch zur Höhenmessung.
Die bekanntesten Baulaser-Hersteller sind Bosch und Makita. Beide bieten ein breites Sortiment von Produkten, wie den Bosch GCL 2-15 Professional Kreuzlinienlaser oder den Makita SK105DZ Akku-Kreuzlinienlaser. Diese Marken genießen bei professionellen Handwerkern hohes Ansehen dank ihrer Qualität und Vielfalt. Weitere bekannte Hersteller sind DeWalt, Stabila, Stanley und Einhell, letzterer besonders im Heimwerkersegment mit soliden Testergebnissen.
Selbstnivellierend bis ±4°, eignet sich hervorragend für präzise Lotpunkte und Installationen im Innenbereich.
Hochpräziser, selbstnivellierender Baulaser mit einem Arbeitsbereich von bis zu 24 Metern und einer Genauigkeit von ±0,4 mm/m.
Mit zwei Helligkeitsstufen ausgestattet, ideal für lange Einsätze und unterschiedlich helle Arbeitsumgebungen.
Erkennt rote und grüne Laserlinien bis zu 50 Meter Entfernung, ideal für große Baustellen und Außenbereiche.
Welcher Kreuzlinienlaser ist der beste?
Baulaser-Tests sind rar. Der Bosch GCL 2-15 Professional überzeugt durch gute Reichweite, Selbstnivellierung und exakte Linien – ideal für Heimwerker.
Was ist ein Kreuzlinienlaser?
Ein Kreuzlinienlaser projiziert senkrechte und waagrechte Laserlinien und erzeugt dadurch exakte rechte Winkel an Wänden, ideal zum Beispiel für Fliesenarbeiten.
Was ist ein Rotationslaser?
Rotationslaser besitzen ein schnell drehendes Prisma, das eine gerade Linie im 360°-Bogen an die Umgebung wirft. So ist die Linie an allen Wänden gleichzeitig sichtbar, ohne das Gerät neu zu positionieren.
Was bedeutet selbstnivellierend bei Baulasern?
Selbstnivellierende Baulaser richten sich automatisch aus, was Zeit spart und Fehler reduziert. Häufig basiert die Technik auf einem schwingenden Pendel, das die Laserlinie präzise waagerecht hält.
Welcher Baulaser ist für draußen geeignet?
Draußen sind Geräte mit grünem Laser häufig besser sichtbar als rote Laser, besonders bei Tageslicht. Zusätzlich kann ein Laserempfänger helfen, die Laserlinie über größere Distanzen erkennbar zu machen.
Was kostet ein Baulaser?
Gute Kreuzlinienlaser sind bereits für unter 100 Euro erhältlich, etwa der Bosch GCL 2-15 Professional. Rotationslaser starten meist bei etwa 100 Euro und können im professionellen Segment mehrere hundert Euro kosten.