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Finde das passende Barebone-Kit für deinen PC-Eigenbau. Tipps zu Sockeln, Gehäusegrößen und der Hardware-Wahl für kompakte Mini-PCs.
Zuletzt aktualisiert: 14.04.2026
Ein Barebone bildet das Grundgerüst für deinen maßgeschneiderten Rechner. Da Gehäuse, Netzteil und Mainboard bereits perfekt aufeinander abgestimmt sind, sparst du Zeit beim Zusammenbau und erhältst ein kompaktes System nach deinen eigenen Vorstellungen.
Fazit: Ein leistungsstarker und anschlussfreudiger Mini-PC, der sich ideal für produktive Büroanwendungen und kompakte Workstations eignet.
Die Wahl des Formfaktors entscheidet darüber, wie viel Platz dein neuer PC einnimmt und welche Hardware hineinpasst. Mini-STX-Modelle wie die DeskMini-Serie bieten einen guten Kompromiss, da sie kaum größer als eine Handfläche sind, aber dennoch Desktop-Prozessoren aufnehmen. Micro-ATX-Barebones sind deutlich voluminöser, bieten dafür aber Steckplätze für normale Grafikkarten und zusätzliche Erweiterungskarten. Wenn du deinen PC hinter dem Monitor verstecken möchtest, solltest du auf eine VESA-Halterung am Gehäuse achten.
Die meisten Barebones verfügen über einen festen Sockel, der die Auswahl der CPU einschränkt. Prüfe vorab, ob das System für Intel- oder AMD-Prozessoren ausgelegt ist und welche Generation unterstützt wird. Ein wichtiger Faktor ist die TDP-Begrenzung. Viele kleine Gehäuse verkraften nur Prozessoren bis zu einer thermischen Verlustleistung von 65 Watt. Leistungsstärkere Chips würden in den engen Gehäusen zu heiß werden oder das mitgelieferte Netzteil überlasten.
Hinweis
Die TDP-Angabe (Thermal Design Power) ist ein verlässlicher Indikator für die benötigte Kühlleistung. Achte darauf, dass dein gewählter Prozessor die Spezifikationen des Barebone-Herstellers nicht überschreitet, um Systemabstürze zu vermeiden.
Da Barebones ohne RAM und Festplatten geliefert werden, musst du diese Komponenten separat erwerben. In kompakten Systemen kommt fast ausschließlich SO-DIMM-Arbeitsspeicher zum Einsatz, den man normalerweise aus Laptops kennt. Klassische große DDR4- oder DDR5-Riegel passen hier nicht hinein. Bei den Laufwerken setzen moderne Barebones auf M.2-Slots für extrem schnelle NVMe-SSDs.
Tipp
Nutze für eine bessere Grafikleistung der integrierten GPU immer zwei identische RAM-Module. Durch den sogenannten Dual-Channel-Modus verdoppelt sich die Bandbreite des Speichers, was sich spürbar bei der Systemgeschwindigkeit bemerkbar macht.
Die Entscheidung für ein Modell hängt von deinem Nutzungsszenario ab. Für reine Büroarbeiten und Web-Browsing genügen günstige Einsteiger-Kits mit integrierter Grafik. Wer jedoch Videos schneidet oder einfache Spiele spielen möchte, sollte zu einem Barebone mit Unterstützung für AMD Ryzen Prozessoren greifen, da deren integrierte Grafikeinheiten deutlich performanter sind.
Achtung
Unterschätze nicht die Geräuschentwicklung kleiner Lüfter. In sehr flachen Barebones müssen die Lüfter oft schneller drehen, um die Wärme abzuführen. Wenn du ein lautloses System suchst, sind passiv gekühlte Gehäuse die bessere Wahl.
| Kriterium | Mini-PC Kit (NUC-Stil) | DeskMini (Mini-STX) |
|---|---|---|
| Prozessor | Fest verlötet (Mobil-CPU) | Wechselbar (Desktop-CPU) |
| Anpassbarkeit | Gering (nur RAM/SSD) | Hoch (CPU-Wahl möglich) |
| Abmessungen | Extrem klein | Kompakt (ca. 2 Liter) |
In der Regel erhältst du das Gehäuse, ein passendes Mainboard und das Netzteil. Alle anderen Komponenten wie Prozessor, Arbeitsspeicher, SSD und das Betriebssystem musst du zusätzlich kaufen und selbst einbauen.
Normalerweise reicht ein einfacher Kreuzschlitz-Schraubendreher aus. Die meisten Barebones sind so konstruiert, dass sie mit wenigen Handgriffen geöffnet werden können. Achte beim Einbau der CPU jedoch auf eine vorsichtige Handhabung der empfindlichen Pins.
Das hängt stark vom Gehäuse ab. Die meisten sehr kompakten Barebones verzichten auf einen PCIe-Slot für Grafikkarten. Wenn du spielen möchtest, benötigst du entweder ein größeres Gehäuse oder einen Prozessor mit starker integrierter Grafikeinheit.
Barebones verhalten sich wie normale PCs. Du kannst Windows 11 installieren oder auf Linux-Distributionen wie Ubuntu setzen. Denke daran, dass du das Betriebssystem meist über einen USB-Stick installieren musst, da optische Laufwerke in Barebones fast nie vorhanden sind.
Fazit: Ein solider und kompakter Mini-PC, der sich ideal für Office-Aufgaben, Home-Server oder Multimedia-Anwendungen eignet.
Fazit: Aufgrund der veralteten Hardware nur noch für sehr einfache, spezialisierte Bastelprojekte oder als Lernplattform geeignet.