3D-Drucker Vergleich, Tests und Testsieger

Filtern

Produktdetails

Preis
bis

Kategorie

Kundenbewertung

Hersteller

Getestet von:

Farbe:

Bestpreis von:


Produktdetails

Preis
bis

Kategorie

Kundenbewertung

Hersteller

Getestet von:

Farbe:

Bestpreis von:

Kaufberatung f├╝r 3D-Drucker


3D-Drucker werden mittlerweile auch f├╝r den Heimgebrauch immer erschwinglicher und damit beliebter. Nach und nach werden erhitzte Kunststoffschichten auf die Druckplatte aufgetragen, wo sie erkalten und schlie├člich das gew├╝nschte Modell ergeben. Auf diese Weise lassen sich n├╝tzliche oder individuelle Gegenst├Ąnde f├╝r den Privathaushalt nach eigenen Vorstellungen gestalten.

Vorgehen: Vom Entwurf zum fertigen 3D-Modell

Beim 3D-Druck wird das Druckmaterial ÔÇô meist Kunststoff ÔÇô Schicht f├╝r Schicht aufeinander aufgetragen. Dies wird so oft wiederholt, bis das Modell fertig ist. Zun├Ąchst ist jedoch eine dreidimensionale Vorlage notwendig, die mit einem CAD-Programm erstellt und anschlie├čend an den Drucker ├╝bertragen wird. Dieser fertigt dann eigenst├Ąndig das Modell an.

Fused Deposition Modeling (FDM): Schicht f├╝r Schicht

Bei den heute erh├Ąltlichen 3D-Druckern f├╝r den privaten Gebrauch kommt bei fast allen das sogenannte Schmelzschichtungs- oder auch Fused Deposition Modeling-Verfahren zur Anwendung. Das bedeutet, dass das Druckmedium mittels einer Extruderd├╝se erhitzt und aufgetragen wird. Die fertigen Modelle k├Ânnen je nach Druckerleistung zirka 20 bis 50 Zentimeter lang sein. Damit sich das fertige Produkt beim Abk├╝hlen nicht verformt, sch├╝tzt es eine Plexiglasscheibe vor Luftzug. Bei komplexeren Druckobjekten mit ├ťberhang muss oft eine St├╝tzkonstruktion mitgedruckt werden, die sich nach dem Abk├╝hlen wieder entfernen l├Ąsst. Da beim Schmelzschichtungs-Verfahren Schicht f├╝r Schicht ├╝bereinander aufgetragen wird, f├Ąllt die Oberfl├Ąchenstruktur der Druckobjekte relativ grob aus. Mit dem Stereolithografie-Verfahren sind pr├Ązisere Formen m├Âglich. Bisher verf├╝gen jedoch nur hochpreisige Profimodelle ├╝ber diese Technik, mit der auch Drucke im Nanometerbereich m├Âglich sind.

Anwendungsm├Âglichkeiten: Werkzeug bis Schmuck

Mit einem 3D-Drucker ergeben sich unz├Ąhlige Anwendungsm├Âglichkeiten f├╝r Privatnutzer. Von n├╝tzlichen Haushaltsgegenst├Ąnden wie Werkzeug, Ersatzteile, Dekorationsartikel ├╝ber Schmuck und individuelle Spielfiguren und Geschenke l├Ąsst sich vieles dreidimensional drucken. Wer sich dabei von Anderen inspirieren lassen oder fremde Entw├╝rfe nachbauen will, kann das in einer der vielen Open-Source-Communities zum Thema 3D-Printing tun. Professionelle 3D-Drucker sind aus einigen Bereichen der modernen Arbeitswelt kaum noch wegzudenken. Ob in der Architektur und Kunst, im Maschinenbau, Ingenieurswesen oder nat├╝rlich in der Medizin ÔÇô 3D-Drucke erleichtern die Herstellung komplexer Modelle. So k├Ânnen Implantate, Prothesen, Prototypen und seit kurzem sogar Gewebezellen vergleichsweise g├╝nstig hergestellt werden.

Materialien: Kunststoffe mit geringer Schmelztemperatur

Manche Kunststoffe sind f├╝r den 3D-Druck besser geeignet als andere. Es gibt allerdings auch professionelle Ger├Ąte, die Metall, Keramik oder andere Materialien verarbeiten. 3D-Drucker f├╝r den Privatgebrauch arbeiten meist mit einem einzigen Werkstoff, da sonst unterschiedliche Schmelzpunkte zu erreichen w├Ąren. Bei privaten Anwendungen kommen meist Kunststoffe zum Einsatz, da sie sehr preiswert sind. PLA-Filamente eignen sich aufgrund ihrer geringen Schmelztemperatur besonders gut. Zudem neigen sie nicht so stark zum Verziehen. Eine h├Âhere Festigkeit, Hitzebest├Ąndigkeit und Langlebigkeit l├Ąsst sich mit ABS-Filamenten erreichen. Allerdings lassen sie sich auch schwerer verarbeiten als PLA-Filamente; nicht selten muss dann ein Schmelzpunkt von ├╝ber 220 ┬░C erreicht werden. In der Industrie kommen hingegen vor allem Metalle zum Einsatz.