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Die Korpusform einer Westerngitarre hat einen entscheidenden Einfluss auf den Klang und den Spielkomfort. Die gängigsten Formen sind Dreadnought, Concert und Auditorium. Dreadnought-Gitarren, wie die Fender CD-60S, sind bekannt für ihren kraftvollen Klang und eignen sich hervorragend für Strumming und Rhythmusspiel. Concert- und Auditorium-Modelle bieten einen ausgewogeneren Klang und sind oft leichter, was sie für Fingerstyle-Spieler attraktiver macht. Wenn du viel mit anderen Musikern spielst, könnte eine Dreadnought die beste Wahl sein, während für Solo-Spieler eine Concert- oder Auditorium-Gitarre geeigneter sein könnte.
Die Holzart der Decke hat einen erheblichen Einfluss auf den Klang der Gitarre. Fichtenholz ist weit verbreitet, da es einen klaren, durchdringenden Klang bietet, während Zeder für einen wärmeren, volleren Ton bekannt ist. Massivholzdecken sind klanglich überlegen, da sie mit der Zeit besser klingen, während Schichtholz eine höhere Stabilität aufweist und weniger anfällig für Temperaturschwankungen ist. Wenn du eine langlebige Gitarre suchst, die im Klang nicht nachlässt, ist eine Gitarre mit massiver Fichtendecke, wie die Yamaha FG800 BL, ideal.
Ein Cutaway ermöglicht einen besseren Zugang zu den höheren Bünden, was besonders für Solospieler von Vorteil ist. Wenn du planst, viel in höheren Lagen zu spielen, ist eine Gitarre mit Cutaway empfehlenswert. Modelle ohne Cutaway bieten hingegen oft einen volleren Klang und sind in der Regel günstiger. Wenn du hauptsächlich Akkorde spielst und weniger Wert auf die oberen Bünde legst, könnte eine Gitarre ohne Cutaway die bessere Wahl sein.
Die Mensurlänge, also der Abstand zwischen Steg und Sattel, beeinflusst die Spielbarkeit und den Klang. Für Anfänger sind Standardmensuren von etwa 65 cm (für die meisten Westerngitarren) ideal, da sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Spielbarkeit und Klangqualität bieten. Kürzere Mensuren können für kleinere Hände oder Kinder geeigneter sein, während längere Mensuren mehr Druck auf die Saiten erfordern und sich besser für erfahrene Spieler eignen.
Die Saitenstärke beeinflusst den Klang und das Spielgefühl. Dünnere Saiten (z.B. .010-.047) sind leichter zu spielen und erzeugen einen helleren Klang, während dickere Saiten (z.B. .012-.054) einen volleren Ton erzeugen, jedoch mehr Kraft beim Spielen erfordern. Für Anfänger sind mittlere Saitenstärken oft ein guter Kompromiss, um sowohl Klang als auch Spielbarkeit zu gewährleisten. Wenn du unsicher bist, teste verschiedene Stärken, um herauszufinden, was dir am besten gefällt.
Marken wie Yamaha, Fender und Taylor sind bekannt für ihre qualitativ hochwertigen Westerngitarren zu einem fairen Preis. Yamaha bietet beispielsweise eine Vielzahl von Einsteigermodellen wie die F370 NA, die für ihre Spielbarkeit und Klangqualität geschätzt werden. Fender hat mit Modellen wie der CD-60S ebenfalls einen hervorragenden Ruf im Einsteigersegment. Die Wahl einer etablierten Marke kann oft mehr Sicherheit hinsichtlich Qualität und Langlebigkeit bieten.
Die Bauart einer Westerngitarre, insbesondere die Art der Konstruktion und die verwendeten Materialien, hat einen direkten Einfluss auf den Klang. Massivholzgitarre neigen dazu, einen reicheren und komplexeren Klang zu produzieren als Schichtholzgitarre, da sie besser schwingen können. Die Art der Verbindung zwischen Hals und Korpus, wie z.B. der durchgehende Hals oder der angeleimte Hals, beeinflusst ebenfalls den Klang und das Sustain. Ein gut konstruierter Korpus kann den Klang erheblich verbessern, unabhängig von den verwendeten Materialien.
Beim Kauf einer Westerngitarre sind einige Zubehörteile nützlich. Ein stabiler Gitarrenständer schützt die Gitarre vor Beschädigungen, während ein Stimmgerät sicherstellt, dass sie immer gut gestimmt ist. Ein gutes Gigbag oder ein Koffer schützt die Gitarre beim Transport. Außerdem kann ein Satz Ersatzsaiten und ein Plektrum nützlich sein. Wenn du häufig auftrittst, solltest du auch über ein geeignetes Verstärkungssystem nachdenken, insbesondere wenn du eine Gitarre mit eingebautem Tonabnehmer erwägst.
Massivholz bietet in der Regel einen besseren Klang und eine längere Lebensdauer, da es mit der Zeit an Klangeigenschaften gewinnt. Schichtholz hingegen ist stabiler und weniger anfällig für Rissbildung, was es ideal für wechselhafte klimatische Bedingungen macht. Wenn du in einem stabilen Klima lebst und Wert auf Klang legst, ist Massivholz die bessere Wahl. Umgekehrt ist Schichtholz eine gute Option für Anfänger oder Gelegenheitsmusiker, die eine robuste Gitarre suchen.
Die Pflege deiner Westerngitarre ist entscheidend für ihre Langlebigkeit. Halte sie sauber, indem du regelmäßig Staub entfernst und die Saiten nach dem Spielen abwischst. Lagere die Gitarre in einem geeigneten Koffer oder Gigbag, um sie vor Staub und Temperaturschwankungen zu schützen. Außerdem ist es ratsam, die Gitarre regelmäßig von einem Fachmann einstellen zu lassen, um die Spielbarkeit zu gewährleisten. Vermeide extreme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit, um das Holz zu schützen.
Ein eingebauter Tonabnehmer bietet den Vorteil, dass du die Gitarre direkt an einen Verstärker anschließen kannst, was ideal für Auftritte ist. Wenn du planst, oft zu spielen oder aufzutreten, ist eine Gitarre mit Tonabnehmer sinnvoll. Für das reine Üben oder Spielen zu Hause kann eine akustische Gitarre ohne Tonabnehmer ausreichend sein und ist oft günstiger. Berücksichtige deine langfristigen Pläne, bevor du eine Entscheidung triffst.
Wenn du dich für Westerngitarren interessierst, könnten auch Konzertgitarren oder E-Gitarren für dich von Interesse sein. Diese Kategorien bieten unterschiedliche Klangerlebnisse und Bauweisen, die möglicherweise besser zu deinem Spielstil passen.