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  • Apple iPad Air
    1,312/2014Tablet-PC
    Apple iPad Air  
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    24,64 iOS 7 10
    Testberichte (46)
    nur 365,00 €
    525,89 €
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  • Apple iPad Air 2
    1,512/2014
    Apple iPad Air 2
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    24,6 10
    Testberichte (26)
    nur 444,00 €
    543,11 €
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  • Apple iPad mini 3 Wi-Fi 64GB spacegrau
    1,912/2014
    Apple iPad mini 3 Wi-Fi 64GB spacegrau
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    20,07 10
    Testberichte (11)
    nur 464,00 €
    543,11 €
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  • Samsung GALAXY Tab 4 10.1
    2,012/2014
    Samsung GALAXY Tab 4 10.1  
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    25,65 - -
    Testberichte (10)
    nur 238,99 €
    367,19 €
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  • Apple iPad mini
    1,902/2014
    Apple iPad mini  
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    20,1 iOS 6 10
    Testberichte (41)
    nur 221,99 €
    322,81 €
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  • Samsung GALAXY Tab 3 10.1
    2,112/2014
    Samsung GALAXY Tab 3 10.1  
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    25,65 Android 4.2 9
    Testberichte (20)
    nur 224,90 €
    356,98 €
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  • TrekStor SurfTab wintron 10.1 Volks-Tablet
    2,412/2014
    TrekStor SurfTab wintron 10.1 Volks-Tabl...  
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    25,65 -
    Testberichte (3)
    nur 199,00 €
    216,41 €
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  • Samsung Galaxy Tab S 10.5
    1,712/2014
    Samsung Galaxy Tab S 10.5  
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    26,67 - -
    Testberichte (34)
    nur 427,90 €
    625,02 €
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  • Acer Iconia Tab 10 A3-A20 (NT.L5DEE.003)
    1,712/2014
    Acer Iconia Tab 10 A3-A20 (NT.L5DEE.003)  
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    25,65 -
    Testberichte (2)
    nur 198,40 €
    237,66 €
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  • Asus MeMO Pad 8 schwarz (ME181CX-1A013A)
    1,912/2014
    Asus MeMO Pad 8 schwarz (ME181CX-1A013A)  
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    20,32 -
    Testberichte (2)
    nur 149,00 €
    149,99 €
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  • Samsung GALAXY Tab 4 10.1 LTE 16GB schwarz
    2,112/2014
    Samsung GALAXY Tab 4 10.1 LTE 16GB schwa...
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    - Android 4.4 -
    Testberichte (13)
    nur 308,90 €
    458,79 €
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  • HTC Nexus 9 Wi-Fi 16GB schwarz
    2,412/2014
    HTC Nexus 9 Wi-Fi 16GB schwarz  
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    22,61 10
    Testberichte (9)
    nur 380,90 €
    438,78 €
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  • TrekStor SurfTab wintron 10.1 3G Volks-Tablet 32GB
    2,712/2014
    TrekStor SurfTab wintron 10.1 3G Volks-T...
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    25,65 -
    Testberichte (3)
    nur 234,06 €
    269,64 €
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  • Lenovo A10-70
    2,106/2014
    Lenovo A10-70  
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    25,65 - 6
    Testberichte (2)
    nur 237,90 €
    270,00 €
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  • Asus MeMO Pad 8 (ME181CX)
    1,912/2014
    Asus MeMO Pad 8 (ME181CX)  
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    20,32 -
    Testberichte (2)
    nur 149,00 €
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  • Samsung GALAXY Tab 4 10.1 LTE 16GB weiß
    2,112/2014
    Samsung GALAXY Tab 4 10.1 LTE 16GB weiß
    Bildschirmgröße in cm Betriebssystem Akkubetriebsdauer in h
    - Android 4.4 -
    Testberichte (12)
    nur 304,99 €
    479,54 €
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  • Lenovo Yoga Tablet 2 8
    2,312/2014
    Lenovo Yoga Tablet 2 8  
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    - 15
    Testberichte (6)
    nur 229,00 €
    235,87 €
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  • Acer Iconia 8 (A1-840 FHD)
    2,309/2014
    Acer Iconia 8 (A1-840 FHD)  
    Betriebssystem Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    - 20,07 7.5
    Testberichte (3)
    nur 196,40 €
    237,66 €
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  • Sony Xperia Z3 Tablet Compact LTE 16GB schwarz
    1,712/2014
    Sony Xperia Z3 Tablet Compact LTE 16GB s...
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    20,32 170
    Testberichte (12)
    nur 394,75 €
    504,70 €
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  • Intenso TAB 1024
    2,810/2014
    Intenso TAB 1024  
    Bildschirmgröße in cm Akkubetriebsdauer in h
    25,65 5
    Testbericht (1)
    nur 109,90 €
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  • Testquelle Testbericht Testsieger
    computerbild.de
    (Ausgabe 26/2014)

    Zehn Tablets mit einer Diagonale zwischen 7 und 8 Zoll im Test

    Das Magazin Computerbild nimmt zehn Tablet-PCs mit einer Displaydiagonale von sieben bis acht Zoll unter die Lupe und kürt das Apple iPad Mini 3 zum Testsieger. Das Tablet punktet durch die enorme Leistungsfähigkeit und die gute Akkulaufzeit. Auf dem zweiten Rang reiht sich das Huawei Media Pad X1 7.0 ein und überzeugt durch das gute Display und die längste Akkulaufzeit im Testfeld. Den dritten Platz belegt das Sony Z3 Tablet Compact . Weiter zum Test

    Apple iPad mini 3

    Apple iPad mini 3 "gut" (1,9)
    378,16 €
    computerbild.de
    (Ausgabe 26/2014)

    10 Tablets im Vergleich

    Zehn Tablets-PCs mit einer Bildschirmdiagonale zwischen neun und 13 Zoll müssen sich dem kritischen Urteil der Redakteure des Magazins Computerbild stellen. Den ersten Platz ergattert das Apple iPad Air 2 und überzeugt die Redakteure durch den schnellen Prozessor und den Fingerabdrucksensor. Auf dem zweiten Platz reiht sich das Microsoft Surface Pro 3 i5 ein und überzeugt durch die sehr gute Leistungsfähigkeit. Den Award Preis-Leistungs-Sieger erhält das Medion Lifetab S10346. Weiter zum Test

    Apple iPad Air 2 Wi-Fi + Cellular 128GB gold

    Apple iPad Air 2 Wi-Fi + Cellular 128GB gold "gut" (1,9)
    768,00 €
    tablet pc
    (Ausgabe 01/2015)

    7 Tablets der Einstiegs- und Oberklasse im Vergleichstest

    Das Magazin Tablet PC nimmt sieben Tablets der Einstiegs- und Oberklasse unter die Lupe und kürt zwei Geräte zum Testsieger. Das i-onik TM3 Serie I 10.1 sichert sich den Testsieg in der Einstiegsklasse. In der Oberklasse setzt sich das LG G Pad 10.1 an die Spitze. Das Tablet punktet bei den Redakteueren durch die umfassende Vernetzungsmöglichkeiten und die problemlose Bedienung. Weiter zum Test

    LG G Pad 10.1 LGV700N 16GB

    LG G Pad 10.1 LGV700N 16GB "sehr gut" (1,3)
    209,90 €
    tablet pc
    (Ausgabe 01/2015)

    4 Tablets der Spitzenklasse im Vergleichstest

    Vier Tablets müssen sich dem kritischen Urteil der Redakteure des Magazins Tablet PC stellen. Den ersten Rang sichert sich das Samsung Galaxy Tab S und punktet bei den Testern durch den hervorragenden Bildschirm und die ausgezeichnete Akkuleistung. Auf dem zweiten Rang reiht sich das Sony Xperia Z3 Tablet Compact ein und überzeugt durch die einfache Bedienung und die ausgezeichnete Verarbeitung. Das Tablet erhält zudem noch den Award "Preistipp". Weiter zum Test

    Samsung Galaxy Tab S 10.5

    Samsung Galaxy Tab S 10.5 "sehr gut" (1,2)
    427,90 €
    computerbild.de
    (Ausgabe 24/2014)

    Apple iPad Air 2 und Apple iPad Mini 3 im Vergleich

    Das Magazin Stiftung Warentest hat die beiden neuen iPad-Varianten Apple iPad Air 2 und Apple iPad Mini 3 unter die Lupe genommen. Es traten jeweils die Versionen mit 128 DB und LTE gegeneinander an. Beide Tablets bewerteten die Test-Redakteure mit "gut", wobei das iPad Air 2 mit der Note 1,88 vor dem iPad Mini 3 mit der Note 1,91 landete. Vorzüge des größeren Modells sind laut Stiftung Warentest, dass es schneller ist, der Bildschirm weniger spiegelt sowie der bessere Akku. Das iPad Air 2 ist etwas dünner als das Mini, aber auch etwas schwerer. Weiter zum Test
    CHIP Test & Kauf
    (Ausgabe 05/2014)

    Vergleichstest von 14 Tablets

    Das Magazin CHIP Test & Kauf hat 14 Tablets im Vergleich getestet. Auf Platz 1 landeten gleich zwei Produkte von Apple. Das iPad Air von Apple und das iPad Mini Retina . Das iPad Air konnte vor allem durch seine unvergleichliche Haptik, die gute Leistung und das Handling begeistern. Das iPad mini glänzte zudem mit einer ertaunichen Performance und Verarbeitung. Platz 2 belegte das Samsung Notepro 12.2 , das mit erstklassiger Ausstattung, guter Performance und einem tollen Display begeistern konnte. Weiter zum Test
    CHIP Test & Kauf
    (Ausgabe 05/2014)

    Vergleichstest von 8 27-Zoll-Monitoren

    CHIP Test & Kauf hat acht 27-Zoll-Monitore getestet. Platz 1 belegte der ASUS PA279Q , der besonders durch seine tolle Bildqualität punkten konnte. Auf Platz 2 schaffte es der Samsung Syncmaster S27A850D , der sich als richtiges Allround-Talent bewies. Den dritten Platz belegte der ASUS PB278Q der im Test mit guter Ergonomie und Bildqualität begeistern konnte. Weiter zum Test

    Asus PA279Q

    Asus PA279Q "sehr gut" (1,3)
    758,40 €
    CHIP Test & Kauf
    (Ausgabe 05/2014)

    Vergleichstest von 25 Multifunktionsdruckern

    Das Magazin CHIP Test & Kauf hat 25 Multifunktionsdrucker gestestet. Auf Platz 1 schaffte es dank seiner tollen Aussattung und Qualität der Canon Pixma MX925 . Platz 2 wurde vom HP Officejet Pro 8600 Plus belegt. Es begeisterte vor allem durch seine hohe Druckqualität und geringe Druckkosten. Platz 3 ging denk seiner starken Leistung und hervorragenden Qualität an den Canon Pixma MG4250 . Weiter zum Test

    Canon Pixma MX 925

    Canon Pixma MX 925 "gut" (1,8)
    Stiftung Warentest
    (Ausgabe 09/2014)

    Stiftung Warentests vergleicht 6 Android-Tablets im Test

    Die Stiftung Warentests gibt in der September-Ausgabe Tipps zum mobilen Tippen auf dem Tablet. Im gleichen Atemzug werden auch gleich sechs aktuelle Android-Tablets einem strengen Test unterzogen. Aus diesem geht das Sony Xperia Tablet Z2 als Sieger hervor. Das liegt vor allem am tollen Display und der allgemein schnellen Hardware. Lenovo darf sich mit dem Yoga 10 HD+ über den zweiten Platz freuen. An diesem Tablet überzeugt, dass es bis zu vier Apps gleichzeitig auf dem Display anzeigen kann. Auch die Akkulaufzeit beim Surfen sorgt für Pluspunkte. Neben anderen Punkten sichern die sehr hohe Bildschirmauflösung sowie der Umstand, dass eine externe Tastatur direkt mitgeliefert wird, dem Asus Transformer Pad TF701T den dritten Platz. Weiter zum Test

    Sony Xperia Z2 Tablet Wi-Fi 32GB schwarz

    Sony Xperia Z2 Tablet Wi-Fi 32GB schwarz "gut" (1,8)
    465,57 €
    Stiftung Warentest
    (Ausgabe 09/2014)

    Die Stiftung Warentest testet drei Windows-Tablets

    Tablets kommen immer öfter mit dem Betriebssystem Windows daher. Im Rahmen eines Artikels, in dem es um das bessere Tippen auf Tablets geht, testete die Stiftung Warentests daher auch drei aktuelle Windows-Tablets. Dabei fällt der erste Platz unter anderem wegen des wechselbaren Akkus und des sehr hellen Displays auf das Dell Venue 11 Pro. Platz 2 hat sich das Lenovo Miix 2 10" verdient. Das Tablet ist dazu in der Lage, mehrere Apps gleichzeitig anzuzeigen und kann sogar Flash-Inhalte darstellen. Weit abgeschlagen landet Asus mit dem Transformer Book T100TA auf der dritten Position, da das Gerät beim erneuten Starten nach einem Herunterfahr-Vorgang häufig abgestürzt ist. Weiter zum Test

    Dell Venue 11 Pro

    Dell Venue 11 Pro "gut" (2,0)
    445,30 €
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    Tablet-PC Ratgeber

    Tablets liegen nach wie vor im Trend: Während sowohl die Verkaufszahlen klassischer Notebooks als auch die von E-Book-Readern mittlerweile rückläufig sind, nimmt das Interesse an Tablets aller Preis- und Größenklassen stetig zu. Im gleichen Maße wie die Nachfrage weitet sich auch das Angebot auf dem Tablet-Markt aus – und wird entsprechend immer undurchschaubarer. Beinahe alle großen Elektronik-Hersteller haben mehrere Tablets im Sortiment, allesamt mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen.
     
    Sony Xperia Tablet Z

     
    Ähnlich wie beim Kauf eines Notebooks verfügen auch Tablets über eine Vielzahl von Hardware-Komponenten, die jeweils deutliche Auswirkungen auf die Leistung und den Bedienkomfort im Alltag haben. Der Ratgeber von Testsieger.de stellt alle wichtigen Kriterien vor, die Sie beim Kauf eines neuen Tablets beachten sollten und erklärt, wie die einzelnen Elemente eines Tablets funktionieren. Folgende Punkte sind maßgeblich für die Passgenauigkeit eines Tablet auf die eigenen Nutzungsgewohnheiten:

    1. Formfaktor: 7 oder 10 Zoll?
    2. Betriebssystem: iOS oder Android?
    3. Display: Technik & Auflösung
    4. Touchscreen: Bedienung per Display
    5. Internet: WiFi-only oder 4G?
    6. Konnektivität: Anschlüsse & Kommunikation
    7. Speicherkapazität: Flash-Speicher & Erweiterung
    8. Akku: Kapazität & Laufzeit
    9. Performance: Prozessor & Arbeitsspeicher
    10. Verarbeitung: Plastik oder Aluminium?
    11. Hybridgeräte: Convertibles und Phablets
    12. Zubehör: Tastatur-Docks, Eingabestifte & Accessoires
     

    1. Formfaktor: 7 oder 10 Zoll?
     

    Der Formfaktor ist eine der grundlegendsten Entscheidungen beim Kauf eines Tablets. Er bestimmt die Bildschirmgröße und damit auch die Ausmaße des Geräts selbst. Letztlich bestimmt der Formfaktor auch das Gewicht des Tablets, was sich besonders auf den Komfort bei der mobilen Nutzung auswirkt. Die durchschnittlichen Größen liegen derzeit bei Bildschirmdiagonalen zwischen sieben und 10,1 Zoll, es sind aber durchaus Modelle mit größeren Display auf dem Markt.

    7-Zoll-Tablet

    Die gängigsten Formfaktoren

    Ein Großteil der aktuellen Tablets fällt in die 7-Zoll- oder die 10-Zoll-Klasse. Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von sieben Zoll sind entsprechend handlicher und transportabler als größere Modelle und dadurch prädestiniert für den mobilen Einsatz unterwegs. Der Bildschirm ist meist im 16:9-Format konzipiert und hat damit vor allem für die Wiedergabe von Videos das optimale Format. Hochkant gehalten lassen sich jedoch auch Webseiten und E-Mails problemlos lesen.

    Tablets mit einer Bildschirmdiagonale von zehn Zoll (oder in vielen Fällen 10,1 Zoll) sind mit ihrer größeren Bildfläche am besten für den Einsatz zu Hause geeignet – etwa zum Surfen auf der Couch. Gleichzeitig bleiben sie jedoch so handlich und leicht, dass sie auch für die mobile Nutzung geeignet sind. Wie auch die 7-Zoll-Klasse verfügen 10-Zoll-Tablets meist über ein Display im Breitbildformat, was in Kombination mit der großen Darstellungsfläche ein optimales Videoerlebnis bietet. Gleichzeitig sind sie jedoch etwas schwerer als die kleineren 7-Zoll-Tablets und dadurch nicht ganz so komfortabel zu transportieren.

    10-Zoll-Tablet
    Apple iPad

    Das Apple iPad

    Beim Formfaktor nehmen die beliebten iPads von Apple eine Sonderstellung ein. Das Apple iPad wie auch das kleinere iPad mini sind jeweils mit einem Display im 4:3-Format ausgestattet. Dadurch haben diese Modelle einige Vorteile beim Lesen von Dokumenten oder Webseiten, da der Bildschirm bei der Betrachtung im sogenannten „Portrait-Mode“ (hochkant) deutlich mehr Darstellungsfläche in der Breite bietet. Bei der Wiedergabe von Videos korrigiert das Tablet das Seitenverhältnis dann allerdings durch schwarze Balken.

    Auch die Bildschirmdiagonale lässt sich durch das andere Format nicht in eine der beiden üblichen Klassen einteilen: Das aktuelle iPad 4 ist mit 9,7 Zoll etwas kompakter als die klassischen 10-Zoll-Tablets, während das iPad mini bei einer Bildschirmdiagonale von 7,9 Zoll mehr Fläche bietet als ein 7-Zoll-Gerät. Die größere Breite kommt vor allem deshalb zustande, weil Apple die Hochkant-Nutzung zum Lesen als die natürliche Ausrichtung des iPad ansieht – erkennbar auch an der Platzierung des Home-Buttons. Doch auch im Querformat bietet die aktuelle iPad-Generation vielfältige Möglichkeiten.

    Apple iPad mini

    Weitere Zwischengrößen
     

    Immer wieder versuchen sich die großen Hersteller an weiteren Formfaktoren, um dem Markt neue Impulse zu geben. Zwar haben sich die Varianten mit einer Bildschirmdiagonale von sieben oder zehn Zoll mittlerweile etabliert – aber dennoch finden sich einige Zwischengrößen, die nicht in die üblichen Kategorien passen. Der koreanische Hersteller Samsung etwa bietet seine Galaxy-Tab-Reihe seit 2012 in drei Größen an, darunter auch mit einer Diagonale von acht Zoll. Dieses Format bietet mehr Anzeigefläche als ein 7-Zoll-Tablet, ist aber trotzdem noch wesentlich transportabler als die größere 10-Zoll-Variante. Wer sich also nicht zwischen den beiden gängigen Formfaktoren entscheiden kann, der erhält hier eine Kombination der Vorteile aus beiden Welten, wie sie auch das iPad mini bietet.
     

    Abseits dieser noch recht häufig genutzten Zwischengröße versuchen sich einige Hersteller an größeren Tablets, die dann nicht mehr für den mobilen Einsatz gedacht sind. Lenovo etwa veröffentlichte 2013 mit dem IdeaCentre Horizon ein Tablet mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale, konzipiert als Multimedia-Zentrale fürs Wohnzimmer. Weitere Modelle etwa von Sony bewegten sich in der Größenklasse zwischen 12 und 20 Zoll. Diese Tablets zählen jedoch eher zu den Nischenprodukten – für die überwiegende Mehrheit der Nutzer dürften die Modelle mit klassischen Formfaktoren deutlich besser geeignet sein.

     

    2. Betriebssystem: iOS, Android oder Windows 8?

     

    Das Betriebssystem eines Tablets hat den wohl größten Einfluss auf das Anwender-Erlebnis und den Bedienkomfort. Selbst die stärkste Hardware lässt mit einem unausgereiften System nur wenig Freude aufkommen. Noch immer tobt auf dem Tablet-Markt ein Duell zwischen den beiden großen Konkurrenten Apple und Google, in das sich Microsoft trotz aller Bemühungen bisher noch nicht ernsthaft einmischen konnte.

    iOS Logo

    iOS
     

    Anfang 2010 veröffentlichte Apple die erste Generation des iPad und löste damit den beispiellosen Tablet-Boom aus. Seit diesem Zeitpunkt ist Apples iOS das ausgereifteste und nach wie vor komfortabelste Tablet-Betriebssystem auf dem Markt. In der einfachen und klar strukturierten Benutzeroberfläche finden sich auch Einsteiger schnell zurecht – Apple verzichtet zudem auf sämtliche überladenen Funktionen und Einstellungen.

    Bei iOS und dem angeschlossenen Dienst iTunes handelt es sich um ein geschlossenes System – der Nutzer ist also an die Nutzung und eine Registrierung bei Apple gebunden. Vorteile hat das vor allem bei der App-Qualität: Dank vergleichsweise strengen Richtlinien landen nur entsprechend hochwertige Programme im App-Store. Das App-Angebot ist deshalb nach wie vor das beste in der Smartphone- und Tablet-Welt. Allerdings kann der Nutzer seine Apps nur aus Apples eigenem App-Store laden.
     

    Der Zugriff auf alternative Portale ist nur mit einem zweifelhaften Eingriff in das Tablet-Betriebssystem möglich, dem sogenannten Jailbreak. Allerdings verfällt dadurch die Garantie auf das iPad. Zudem kann das Gerät instabiler und anfälliger für Hacker-Angriffe werden. Wer sich jedoch am geschlossenen System nicht stört, der erhält mit iOS ein perfekt ausgereiftes Tablet-Betriebssystem, das in Sachen Bedienkomfort noch immer vor der Konkurrenz liegt.

    Android Logo

    Android
     

    Das Betriebssystem des Suchmaschinen-Riesen Google gewinnt stetig an Bedeutung und ist mittlerweile das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem. Nahezu alle großen Hersteller – mit Ausnahme von Apple – setzen bei ihren Tablets auf Android, das mittlerweile bei Version 4.3 (Codename „Jelly Bean“) angekommen ist. Seit Version 4.0 („Ice Cream Sandwich“) ist das Betriebssystem gleichzeitig für Smartphones und Tablets optimiert, was die Kompatibilität untereinander deutlich erhöht.

    Die starke Verbreitung verdankt Android seinem Open-Source-Status: Den Code des Systems stellt Google den Entwicklern kostenlos zur Verfügung, weshalb insbesondere die Geräte-Hersteller immer stärker darauf zurückgreifen. Für den Anwender besteht ein großer Vorteil in der Freiheit des offenen Systems: Während iOS dem Nutzer nur eine begrenzte Anzahl von Einstellmöglichkeiten bietet, ist Android bis ins Detail konfigurierbar. Das hat jedoch zur Folge, dass Android zu Beginn weniger intuitiv ist und mehr Einarbeitungszeit benötigt, bis der Nutzer die vielseitigen Funktionen verinnerlicht hat.
     
    Die App-Vielfalt in Google Play, dem App-Shop für alle Android-Devices, hat sich in den letzten Monaten und Jahren stetig erhöht und ist liegt mittlerweile kaum mehr hinter dem App-Store von Apple zurück. Lediglich die durchschnittliche Qualität der Apps ist nicht ganz auf dem gleichen Niveau: Da Android als offenes Betriebssystem in vielen verschiedenen Versionen genutzt wird, sind die Apps nicht immer so perfekt mit allen Geräten kompatibel wie im geschlossenen System von Apple.
     

    Zudem hat Google vergleichsweise lockere Richtlinien bei der Prüfung neu eingereichter Apps, wodurch sich regelmäßig Schadprogramme in den Store verirren. Beim Herunterladen von Android-Apps sollte der Nutzer deshalb genau prüfen, welche Rechte die App auf dem Tablet verlangt. Im Gegenzug besteht jedoch die Möglichkeit, Apps aus anderen Quellen als Google Play zu installieren – bei iOS funktioniert das nur mit der zweifelhaften Methode des Jailbreaks. Wer sich also nicht für ein Apple-Produkt entscheidet, der kommt an Android meist kaum vorbei.

    Windows 8

    Windows 8
     

    Mit der neuen Version seines Desktop-Betriebssystems Windows 8 nahm Microsoft einige radikale Änderungen an der Benutzeroberfläche vor, um die Kompatibilität mit Touchscreens zu verbessern. Die neue Kachel-Oberfläche bietet für die Berührungssteuerung ein gelungenes Bedienkonzept, wodurch das System auch für den Tablet-Sektor interessant wird. Die Modelle mit Windows 8 sind in der Regel deutlich businessorientierter als die Konkurrenz mit iOS oder Android, sind jedoch meist auch teurer.

    Viele der großen Hersteller konnten sich mit Windows 8 bisher noch nicht anfreunden, auch wenn das System den gleichen Funktionsumfang wie am Desktop-PC bietet – und damit mehr als andere Tablet-Betriebssysteme. Eine abgespeckte Version mit der Bezeichnung Windows RT konnte sich noch weniger durchsetzen: Bereits wenige Monate nach Veröffentlichung nahmen die ersten Hersteller ihre Tablets mit Windows RT wieder vom Markt. Das vollwertige Windows 8 kann jedoch besonders für berufliche Nutzer eine interessante Alternative sein, die häufig unterwegs mit regulären Office-Programmen arbeiten möchten.

     

    3. Display: Technik & Auflösung
     

    Die Qualität des verbauten Displays ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Tablets. Stimmt die Darstellungsqualität des Bildschirms nicht, leidet das Nutzungserlebnis stark darunter – egal wie hochwertig die übrige Hardware auch sein mag. Neben der grundlegenden Technologie sind vor allem die Auflösung und die Pixeldichte für eine brillante Anzeige entscheidend. Letztlich haben auch die Helligkeit und die Kontrastwerte Einfluss darauf, wie gut die Darstellung in verschiedenen Situationen wirkt.

    Die Displaytechnologie
     

    Wie schon bei den Fernsehern haben sich LC-Displays (Liquid Crystal) auch bei den Tablets durchgesetzt. Diese Bildschirmtechnologie basiert auf Flüssigkristallen, die von einer Hintergrundbeleuchtung angestrahlt werden und je nach Ausrichtung der Kristalle nur entsprechend polarisierte Lichtwellen durchlassen. Dadurch kann das Gerät für jeden Bildpunkt festlegen, wie viel Licht nach vorne dringt – beziehungsweise ob überhaupt etwas hindurch gelangt. Die Farbdarstellung entsteht dann durch entsprechende Farbfilter in Rot, Grün und Blau. Diese drei Subpixel ergeben zusammen einen Pixel auf dem Display, der sich für jeden benötigten Farbeindruck ansteuern lässt.

    LC-Display

    Eine Abwandlung der LCD-Technologie, die vor allem in Tablets der Oberklasse zum Einsatz kommt, ist das sogenannte IPS-Display. Bei dieser Technik (In-Plane Switching) sind die steuernden Elektroden und die Flüssigkristalle parallel zueinander in jeweils einer Ebene angeordnet. Das klingt sehr technisch, hat in der Praxis jedoch einen gravierenden Vorteil: IPS-Panels sind wesentlich weniger blickwinkelabhängig als klassische LCDs. Dadurch kann der Nutzer auch von der Seite oder leicht versetzt auf das Display blicken, ohne dass die Darstellung stark an Brillanz verliert. Das wird besonders dann wichtig, wenn mehrere Personen die Inhalte auf dem Tablet gleichzeitig betrachten wollen.
     
    Ein häufig genutzter Begriff ist auch das Retina-Display des Apple iPad. Doch streng genommen handelt es sich bei dieser Bezeichnung lediglich um eine Wortschöpfung von Apple, die einen besonderen Marketingeffekt erzielen soll. Die Technologie basiert auf denselben Grundlagen wie ein LC-Display und verfügt lediglich über eine größere Anzahl von Pixeln auf einer festgelegten Fläche. Dadurch wirken die Bilder auf einem Retina-Display gestochen scharf, einzelne Bildpunkte sind für das bloße Auge nicht mehr wahrnehmbar. Mittlerweile sind jedoch auch die Panels der Konkurrenz auf einem ähnlichen Niveau, was die Besonderheit des Retina-Displays etwas relativiert.
     

    Die Auflösung
     

    Die bekannteste und klarste Kennzahl für die Qualität eines Displays ist die Auflösung. Diese gibt an, wie viele Pixel der Bildschirm in der Breite und Höhe anzeigen kann. Ein Tablet mit einer Auflösung von 1.024x786 verfügt demnach über 1.024 Bildpunkte in der Breite und 786 in der Höhe. Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung, desto schärfer und detailreicher wirkt die Darstellung. Viele aktuelle Tablets bieten bereits eine Full-HD-Auflösung mit 1.920x1.080 Bildpunkten. Damit enthält das Display dieser Tablets genauso viele Pixel wie aktuelle Fernseher mit einer deutlich größeren Bildschirmdiagonale.
     

    Welche Auflösung zum Einsatz kommt, hängt maßgeblich mit dem Formfaktor und der damit verbundenen Bildschirmgröße zusammen. Tablets der 7- bis 8-Zoll-Klasse verfügen derzeit mindestens über eine Auflösung von 1.024x600 Pixeln, je nach Format auch 1.024x786 Pixel. Neuere 7-Zoll-Modelle starten bei 1.280x800 Pixeln und können in der Oberklasse mit Auflösungen bis zu 1.920x1.200 Pixeln glänzen. Die größere Tablet-Klasse ab 10 Zoll löst entsprechend noch höher auf und erreicht Werte bis zu 2.560x1.600 Pixel. Das iPad von Apple liegt in der aktuellen Generation bei 2.048x1.536 Pixeln.
     

    Die Pixeldichte
     

    Zu beachten ist jedoch, dass die absolute Auflösung kein alleiniges Kriterium für die Bildqualität und die Schärfe der Darstellung sein kann. Während eine Auflösung von 1.024x600 Pixeln auf einem 7-Zoll-Tablet noch einen überzeugenden Eindruck hinterlässt, wirkt die gleiche Menge an Bildpunkten auf einem 10-Zoll-Display grobkörnig und unscharf. Das liegt an der Pixeldichte: Die genannte Auflösung verteilt sich bei größeren Displays auf eine entsprechend größere Fläche, wodurch weniger Pixel pro Quadratzoll zur Verfügung stehen. Je niedriger also die Pixeldichte, umso deutlicher wird die einzelnen Bildpunkte für das menschliche Auge sichtbar. Spitzenmodelle wie das Google Nexus 10 erreichen eine Dichte von knapp 300 ppi (Pixel per Inch – übersetzt Pixel pro Zoll). Generell gilt: Je höher die Pixeldichte, desto besser die wahrgenommene Bildqualität.
     

    Die Helligkeit
     

    Mit einer beeindruckenden Auflösung und hoher Pixeldichte allein ist es jedoch nicht getan. Erreicht das Display mit seiner Hintergrundbeleuchtung nur eine schwache Lichtstärke, dann wirkt das Bild zwar scharf, ist allerdings bei Tageslicht kaum mehr ablesbar. Wer sein Tablet also häufig im Freien nutzen möchte, der sollte auf eine möglichst hohe Leuchtkraft achten. In den Datenblättern der Hersteller wird diese in der Maßeinheit Candela pro Quadratmeter (cd/m²) angegeben. Je höher der Wert, desto heller ist das Display – und desto tauglicher wird das Tablet für den Einsatz unter freiem Himmel. Die hellsten Tablets erreichen derzeit Werte um 600 cd/m², während ein Großteil bei rund 400 cd/m² liegt.

     

    4. Touchscreen: Bedienung per Display
     

    Ein Tablet verfügt von Haus aus nicht über eine Tastatur, Maus oder ähnlich geartete Eingabegeräte, wie sie am heimischen PC oder am Notebook zum Einsatz kommen. Dadurch kommt dem Display eine weitere wichtige Aufgabe zu: Er muss Touch-Befehle des Nutzers möglichst ohne Verzögerung registrieren und dabei die gesamte Steuerung des Geräts übernehmen.
     

    Resistive Touchscreens
     

    Generell lassen sich zwei Arten von Touchscreens unterscheiden. Sogenannte resistive Displays sind mittlerweile kaum mehr für Tablets im Einsatz, waren jedoch Standard auf den ersten Touch-Handys und älteren Navigationssystemen. Der Nutzer muss dabei bei der Berührung einen gewissen Druck auf den Bildschirm ausüben, damit das Gerät die Eingabe registriert. Zwar waren diese Touchscreens auch mit Handschuhen zu bedienen und eigneten sich besonders gut für die Nutzung mit einem Eingabestift, sind jedoch wenig vielseitig und reagieren lediglich auf einzelne Berührungen, nicht aber auf Gesten oder mehrere Finger. Alle Tablets, die heute noch auf resistive Touchscreens setzen, sind technisch veraltet und daher für den alltäglichen Einsatz nicht mehr empfehlenswert.

    Kapazitive Touchscreens
     

    Kapazitive Displays hingegen registrieren selbst leichte Berührungen mit dem Finger, was die Nutzung gerade im Tablet-Sektor wesentlich komfortabler macht. Dadurch werden Wischgesten und ähnlich Sondereingaben komfortabler – auf Berührungen mit Handschuhen reagiert der kapazitive Touchscreen jedoch nicht. Dennoch hat sich diese Technologie bereits früh durchgesetzt.
     

    Ein Grund dafür ist die Multitouch-Fähigkeit der kapazitiven Touchscreens. Der Nutzer kann dadurch mehrere Finger gleichzeitig einsetzen, um komplexere Eingabemuster vorzunehmen, was die Vielfalt der Steuerungsmöglichkeiten deutlich erhöht. So unterstützen kapazitive Displays etwa das für Internetanwendungen prädestinierte Pinch-to-Zoom: Setzt der Nutzer zwei Finger nebeneinander auf den Touchscreen und zieht sie anschließend auseinander, dann zoomt das Tablet in ein Bild oder eine Website hinein. Werden die Finger wieder zusammengeschoben wird der Zoom wieder rückgängig gemacht und die Übersicht erhöht sich deutlich. Derartige Gesten sind nur mit einem Multitouch-fähigen, kapazitiven Touchscreen möglich – wer sich heute ein Tablet kauft, sollte unbedingt auf diese Technologie achten.

     

    5. Internet: WiFi-only oder 4G?
     

    Viele Nutzer verwenden ihr Tablet vor allem fürs Surfen im Internet und das Versenden oder Empfangen von E-Mails. Eine aktive Internetverbindung ist dafür unabdingbar. Aktuelle Tablets ermöglichen zwei grundsätzliche Wege ins Internet – doch nicht jeder Nutzer benötigt beide, zumal teils deutliche Mehrkosten entstehen können.

    Tablets mit der Bezeichnung „WiFi-only“ gehen per WLAN-Verbindung ins Internet. Das integrierte WLAN-Modul sucht die Umgebung nach verfügbaren Netzwerken ab, sobald es aktiviert wird. Mit den entsprechenden Zugangsdaten wählt sich der Nutzer dann in das gewünschte Netzwerk ein – egal ob in das eigene zu Hause oder an einem öffentlich zugänglichen Hotspot.

    Durch die immer stärkere Verbreitung von Hotspots und privaten WLAN-Routern bieten WiFi-Only-Tablets bereits vielfältige Möglichkeiten zur Internet-Nutzung. Wer sein Tablet vor allem zu Hause als Rechner-Ersatz fürs Surfen einsetzt, ist mit dem WiFi-Modul bereits gut ausgestattet. Der Haken: Befindet sich der Nutzer an einem Ort, an dem kein Drahtlos-Netzwerk verfügbar ist, kann das Tablet keine Verbindung herstellen. Im Gegenzug sind die WiFi-only-Modelle aktueller Tablets in der Regel die günstigsten Varianten, was sie besonders für sparsame Nutzer interessant macht.
     

    Eine alternative Möglichkeit zum Internet-Zugang besteht jedoch auch für WiFi-only-Tablets: Steht kein WLAN zur Verfügung, kann das Smartphone aushelfen – wenn es denn über eine mobile Hotspot-Funktion verfügt. Dann wählt sich das Telefon über den Mobilfunkprovider ins Internet ein und fungiert anschließend als Hotspot. Das Tablet kann nun das aufgebaute WLAN ansteuern und darüber die Internetverbindung des Smartphones nutzen. Doch Vorsicht: Die Akkulaufzeit des Smartphones wird durch diese Funktion massiv reduziert.

    Mobiles Internet

     
    Wer hingegen viel mit seinem Tablet unterwegs ist und das Internet unabhängig von nahegelegenen Hotspots nutzen möchte, der greift zu einem Tablet mit Mobilfunkmodul. Diese Gerätevarianten verfügen über einen Slot für eine SIM-Karte, ähnlich einem Smartphone. Der Nutzer schließt einen Vertrag mit einem Mobilfunkprovider oder wählt einen Prepaid-Anbieter und kann dann die jeweils verfügbare Bandbreite nutzen. Dadurch ist die Verwendung des Mobilfunk-Moduls jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden, je nach Tarif als Flatrate oder mit einer Abrechnung pro Megabyte.
     

    Tablets mit Mobilfunk-Modul sind im Namen meist mit dem Zusatz 3G oder 4G versehen. So ist das „Apple iPad 4 WiFi 4G“ mit WLAN- und Mobilfunk-Modul ausgestattet. Geräte mit dieser Funktionalität sind meist rund 100 teurer als die zugehörigen WiFi-only-Modelle, weshalb sich die zusätzliche Investition nur lohnt, wenn das Tablet regelmäßig unterwegs ins Internet gehen soll.

    Der aktuellste Standard für mobiles Internet trägt die Bezeichnung LTE – kurz für Long Term Evolution. Diese Technologie ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und ist damit um ein Vielfaches schneller als die bisher gängigen Standards wie HSPA+. Im Namen der Tablets mit LTE-Modul ist entweder direkt die Ergänzung „LTE“ vermerkt, oder das pfeilschnelle Internet versteckt sich hinter der Endung 4G (4. Generation der Mobilfunkstandards).
     

    Die großen Netzbetreiber bauen die LTE-Verfügbarkeit in Deutschland immer weiter aus, wodurch sich der neue Standard immer mehr etabliert. Je nach Region werden für LTE die Frequenzbereiche zwischen 800 und 2.600 Megahertz genutzt – das Tablet sollte also eine möglichst große Bandbreite unterstützen. Welche Frequenzbereiche mit dem jeweiligen Tablet letztlich nutzbar sind, geben die Hersteller in den technischen Details an.

     

    6. Konnektivität: Anschlüsse & Kommunikation
     

    Auch abseits der Internetnutzung bieten Tablets eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Modell mit dem Computer, Fernseher oder anderen mobilen Endgeräten zu verbinden. Je nach Preisklasse und Hersteller variiert der Ausstattungsumfang jedoch deutlich. Der folgende Teil erklärt die verschiedenen Funktionen und zeigt, für wen sie lohnenswert sind.

    Bluetooth

    Bluetooth
     

    Nahezu alle aktuellen Tablets verfügen über eine Bluetooth-Schnittstelle. Wird diese aktiviert, kann das Tablet jegliche Art von Daten an andere Bluetooth-fähige Geräte in der näheren Umgebung übertragen bzw. Dateien von diesen empfangen. Als praktische Funktion für den Datenaustausch gehört Bluetooth zum Standard bei Smartphones, Tablets und Notebooks. Der Nutzer sollte jedoch darauf achten, dass die Schnittstelle nur dann aktiviert ist, wenn sie auch wirklich benötigt wird: Bluetooth belastet den Akku des Tablets und stellt im schlimmsten Fall sogar eine Sicherheitslücke dar, über die sich Dritte ungewollt Zugriff auf die gespeicherten Daten des Geräts verschaffen können.

    GPS
     

    GPS-Ortung gehört in aktuellen Handys zum Standard – und auch eine Vielzahl von Tablets bietet mittlerweile diese Funktion. Dadurch kann der Nutzer auf Satelliten zurückgreifen, um den eigenen Standort in Karten-Apps und für Geo-Tags an Fotos bestimmen zu können. Die Ortung funktioniert meist auf wenige Meter genau. Wichtig ist das GPS vor allem bei der Nutzung von Navigations-Apps: Diese benötigen eine möglichst präzise Angabe des Standorts, um wie ein klassisches Navigationssystem die nächsten Richtungsansagen geben zu können. In einigen Fällen ist ein GPS-Modul jedoch nur in den Modellen mit Mobilfunk-Modul integriert, da ein Großteil der Navigations-Apps eine dauerhafte Internetverbindung benötigt. Einige Offline-Apps funktionieren jedoch auch unabhängig vom Internet. Wer also sein Tablet regelmäßig als Ersatz für das Navigationssystem nutzen möchte, sollte sich für ein GPS-fähiges Gerät entscheiden.

    NFC
     

    Die Near-Field-Communication-Technik – kurz NFC – ist ein relativ neuer Übertragungsstandard für Smartphones und Tablets. Über Funk können Geräte verschiedenste Daten untereinander austauschen. Derzeit sind vor allem zwei Einsatzgebiete gängig: Zum einen dient NFC zur bargeldlosen Zahlung kleinerer Beträge an Kassen oder Automaten. Der Nutzer schaltet NFC ein und hält das Smartphone oder Tablet an das Zielgerät. Der Betrag wird anschließend von der Kredit- oder EC-Karte abgebucht, ohne dass diese durch einen Kartenleser gezogen werden muss. Bisher ist diese Nutzungsmöglichkeit noch wenig verbreitet, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung.

    Mit sogenannten NFC-Tags oder entsprechenden Stickern bietet NFC noch deutlich vielfältigere Optionen. Diese kleinen Chips sind mit einer Kennung versehen – der Nutzer kann jeden Chip mit mehreren Befehlen beschreiben. Wird das Tablet anschließend an den NFC-Tag gehalten, führt es die gespeicherten Befehle aus. Die Nutzungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt: Ein Tag neben der Eingangstür könnte etwa die mobile Datenverbindung kappen, WLAN aktivieren und die Lautstärke des Geräts hochsetzen. Neben dem Bett können NFC-Tags das Smartphone oder Tablet auf lautlos schalten und den Wecker auf eine vorab gewählte Uhrzeit einstellen.

    HDMI

    HDMI
     

    Die HDMI-Schnittstelle ist der aktuell gängige Standard für die digitale Übertragung von hochauflösendem Bild und Ton zwischen zwei Geräten. Auf diese Weise kommuniziert der Blu-ray-Player mit dem Fernseher oder der Heim-PC mit einem Full-HD-Monitor. Auch für Tablets kann ein HDMI-Anschluss sinnvoll sein – etwa zur Übertragung von Videos und Fotos direkt auf den Fernseher.

    Aus Platzgründen ist der Stecker-Eingang beim Tablet jedoch meist kleiner, in Form eines sogenannten Mini-HDMI-Anschlusses. Dementsprechend wird ein Kabel mit jeweils einem Mini-HDMI- und einem HDMI-Stecker benötigt. Wer regelmäßig Inhalte vom Tablet auf den großen Bildschirm transferieren möchte, sollte bereits beim Kauf auf eine solche Schnittstelle achten – meist lässt sie sich nicht nachrüsten.

    Micro-USB
     

    Der Micro-USB-Slot ist einer der wichtigsten Anschlüsse eines aktuellen Tablets. Über diese Schnittstelle wird meist das Netzteil angeschlossen, um den Akku des Geräts aufzuladen. Lediglich Apple und in Einzelfällen auch Samsung setzen auf eigene Ladeanschlüsse wie den Lightning-Anschluss. Zudem verbinden sich Android-Tablets über diese Schnittstelle mit einem PC – dafür wird ein passendes Kabel von Micro-USB auf einen regulären USB-Stecker benötigt. Durch diese wichtigen Eigenschaften gehört die Micro-USB-Schnittstelle mittlerweile zur Standardausstattung der meisten Tablets.

     

    7. Speicherkapazität: Flash-Speicher & Erweiterung
     

    Viele Nutzer verwenden ihr Tablet zur Unterhaltung und verfügen in diesem Zuge über größere Mengen an Apps, Videos und Musikdateien. Damit der Gerät nicht bereits nach wenigen Tagen an die Grenzen seiner Speicherkapazität stößt, sollten Tablet-Käufer bereits vorab klären, wie viel Platz sie benötigen und ob das gewünschte Modell erweiterbar ist.
     

    Interner Flash-Speicher
     

    Jedes Tablet verfügt über einen internen Speicher, auf dem das Betriebssystem und die für den Betrieb notwendigen Dateien installiert sind. Meist verfügt dieser über eine Kapazität zwischen acht und 64 Gigabyte, von denen nur ein kleiner Teil für grundlegende Daten reserviert ist. Den übrigen Speicherplatz kann der Nutzer mit Apps, Musik, Videos und anderen Multimedia-Dateien befüllen.
     

    Die Größe des internen Speichers hat allerdings direkte Auswirkungen auf den Anschaffungspreis: Eine Verdopplung der jeweiligen Kapazität schlägt je nach Hersteller mit Aufpreisen zwischen 50 und 100 Euro zu Buche. Die Mehrkosten lohnen sich jedoch besonders dann, wenn der Speicher sich nicht erweitern lässt – dann nämlich muss der Nutzer mit der gegebenen Kapazität auskommen und im Zweifel seltener benötigte Daten löschen.

    Speicher-Erweiterung
     
    Viele aktuelle Tablets – vorwiegend mit Android-Betriebssystem – verfügen über einen Speicherkarten-Slot, mit dem sich der interne Speicher des Geräts erweitern lässt. In diesen Steckplatz passt eine sogenannte Micro-SD-Karte, quasi die kleinere Ausführung der klassischen SD-Karte. Diese verfügen über eine Kapazität von bis zu 64 Gigabyte und stellen damit nochmals deutlich mehr Speicher zur Verfügung. Meist haben die Tablets jedoch eine Obergrenze, bis zu der sie Micro-SD-Karten noch korrekt auslesen können. Diese Informationen gibt der Hersteller auf seiner Website und in der Bedienungsanleitung an. Der Nutzer sollte daher nur Speicherkarten verwenden, die das Maximalvolumen nicht überschreiten. Anschließend lassen sich vor allem Musik, Fotos und Videos auf die Micro-SD-Karte auslagern, um den internen Speicher zu entlasten. Mit bestimmten Apps und anderen Hilfsmitteln lassen sich jedoch auch Programme auf der Micro-SD-Karte speichern und von dort aus starten.

    Micro-SD-Karte
     

    8. Akku: Kapazität & Laufzeit

     

    Die mobile Nutzung eines Tablets steht und fällt mit der Akkulaufzeit. Wenn dem Gerät unterwegs der Saft ausgeht und gerade keine Steckdose verfügbar ist, hat das Tablet-Erlebnis schnell ein Ende. Gerade wer sein Tablet nicht nur im Wohnzimmer nutzen möchte, der sollte bereits beim Kauf auf einen ausreichend großen Akku achten. Zudem lässt sich die Laufzeit mit einigen kleinen Tricks noch deutlich verlängern.
     

    Akku-Kapazität
     

    Die Kapazität eines Tablet-Akkus wird in der Regel in Milliampere-Stunden (mAh) angegeben – verbaut werden sogenannte Lithium-Polymer-Batterien. Die besten Tablets verfügen derzeit über eine Kapazität von über 7.000 mAh. Auch hier gilt: Je höher dieser Wert, desto besser. Wie so oft sagt die Kapazität alleine jedoch nur wenig über die Laufzeit des Tablets aus. Je nach Hersteller, Preisklasse, Leistungsfähigkeit und Displaygröße können die einzelnen Modelle unterschiedlich lange durchhalten, selbst wenn sie die gleiche Akku-Kapazität aufweisen. Ein 7-Zoll-Tablet etwa läuft mit gleichem Akku deutlich länger als ein 10-Zoller. Die Batterie ist meist fest im Gerät verbaut und lässt sich vom Nutzer nicht ohne weiteres austauschen.
     

    Laufzeit erhöhen
     

    Die Kapazität des Akkus ist jedoch nicht alles: Selbst ein noch so starker Akku geht bei falscher Nutzung des Tablets schneller in die Knie, als es dem Besitzer lieb sein kann. Mit diesen vier Tricks lässt sich die Laufzeit deutlich verlängern:
     

    1. WLAN und mobiles Internet deaktivieren
     

    Schalten Sie die Internetverbindung ab, solange sie nicht benötigt wird. Das Tablet sucht sonst ununterbrochen nach Verbindungen und verbraucht dabei eine nicht unerhebliche Menge an Strom.
     

    2. Display-Helligkeit reduzieren
     

    Der Touchscreen ist die Komponente mit dem höchsten Energiebedarf im Tablet. Je heller das Display eingestellt ist, desto mehr Strom benötigt es. Fällt nicht gerade direkte Sonneneinstrahlung auf das Tablet, muss das Gerät nicht auf höchster Helligkeit betrieben werden. Stellen Sie deshalb die Helligkeit niedriger ein – dadurch hält das Tablet deutlich länger durch.
     

    3. Automatische Helligkeitsregelung abschalten
     

    Eine Funktion, die das Display je nach Lichtverhältnissen richtig einstellt, klingt verlockend. Dabei muss das Tablet allerdings ununterbrochen nachjustieren und verbraucht oft mehr Strom, als die reduzierte Helligkeit einspart. Regeln sie deshalb die Helligkeit des Bildschirms lieber manuell.
     

    4. Apps und Hintergrunddienste beenden
     

    Jedes Programm, das auf dem Tablet nicht aktiv geschlossen wird, läuft mit unterschiedlichem Rechenaufwand im Hintergrund weiter – und verbraucht Energie. Schließen Sie daher bewusst alle Apps, die Sie nicht benötigen.

     

    9. Performance: Prozessor & Arbeitsspeicher
     

    Im Grunde handelt es sich bei einem Tablet um nichts anderes als einen kompakten Computer mit Touchscreen. Dementsprechend verfügt das Gerät über ähnliche Voraussetzungen, um genug Leistung für anspruchsvolle Programme zu bieten. Wie bei jedem anderen Rechner ist der Prozessor zusammen mit dem Arbeitsspeicher für die Geschwindigkeit verantwortlich.

    Nvidia Tegra 4 Prozessor

    Der Prozessor
     

    Früher reichte die Angabe der Taktfrequenz als Kennzahl für die Leistungsfähigkeit eines Prozessors vollkommen aus – je höher die Frequenz, desto stärker die Rechenleistung. Bei aktuellen Tablets ist es mit diesem Wert nicht getan: Entscheidend ist zunächst einmal die Anzahl der Prozessorkerne. Ein Großteil der jüngsten Generation verfügt über vier Kerne, sogenannte Quad-Core-Prozessoren. Jeder dieser Rechenkerne läuft mit der jeweils gleichen Taktfrequenz, meist zwischen 1 und 1,8 Gigahertz.
     

    Ältere Modelle und Tablets der mittleren bis unteren Preisklasse sind häufig noch mit Dual-Core-Prozessoren ausgestattet – diese besitzen dem Namen entsprechend lediglich zwei Kerne. In der Regel sind diese Geräte dadurch langsamer und weniger leistungsfähig, was der Hersteller jedoch durch höhere Taktfrequenzen kompensieren kann. Dennoch gilt: Je mehr Kerne dem Prozessor des Tablets zur Verfügung stehen, desto schneller arbeitet das Gerät. Bei gleicher Anzahl von Rechenkernen entscheidet schließlich die Taktfrequenz über die finale Leistungsfähigkeit.

    Für Internet, E-Mails und grundlegende Apps ist ein Dual-Core-Prozessor nach wie vor ausreichend und zudem deutlich günstiger. Wer jedoch aufwändige und technisch anspruchsvolle Apps oder 3D-Spiele nutzen möchte, der sollte zu einem Tablet mit Vierkernprozessor greifen. Diese Geräte sind deutlich leistungsstärker und entsprechend auch für die kommende Generation von Apps gerüstet.
     

    Der Arbeitsspeicher
     

    Eine weitere Gemeinsamkeit mit der Notebook-Welt: Wenn das Tablet ins Stocken gerät, ist der Engpass meist nicht der Prozessor. Die Quad-Core-Architektur wir bisher nur von wenigen Apps wirklich ausgereizt. Vielmehr ist es häufig die Größe des Arbeitsspeichers, die das Tablet insbesondere bei der parallelen Nutzung mehrerer Apps ausbremst. In den Arbeitsspeicher (Random-Access Memory – kurz RAM) speichern Programme verschiedenste Informationen ab, die gerade während der Nutzung benötigt werden. Wird die App geschlossen, leert sich der Arbeitsspeicher wieder.
     

    Daraus ergibt sich auch die hohe Wichtigkeit des Arbeitsspeichers: Je größer das RAM ausfällt, desto mehr Daten können aktive Programme zwischenspeichern. Ist der Speicher voll, geraten die Apps während der Ausführung ins Stocken, weil die benötigten Daten dann vom Hauptspeicher nachgeladen werden müssen. Daher sollte der Nutzer beim Kauf darauf achten, dass im gewünschten Tablet genug Arbeitsspeicher verbaut ist. Bei den meisten gängigen Modellen umfasst der Arbeitsspeicher zwischen einem und zwei Gigabyte. Nur noch wenige Tablets laufen mit lediglich 512 Megabyte RAM. Mindestens genauso wichtig ist, dass der Prozessor und der Arbeitsspeicher in ihrer Leistung und Größe zueinander passen. Ein Quad-Core-Prozessor arbeitet mit nur 512 Megabyte RAM ebenso ineffizient wie ein Single-Core-Prozessor mit zwei Gigabyte RAM.

     

    10. Verarbeitung: Plastik oder Aluminium? 
     

    Auch beim Tablet sind es die inneren Werte, die für das Erlebnis entscheidend sind – aber dennoch stellt die Verarbeitung des Geräts für viele Nutzer einen gewichtigen Teil der Kaufentscheidung dar. Das Tablet liegt dauerhaft in den Händen, während der Touchscreen bei der Nutzung ununterbrochen zur Steuerung berührt wird. Die Haptik des Tablets hat daher großen Einfluss auf die subjektive Qualitätswahrnehmung des Geräts.

    Polycarbonat-Gehäuse

    Polycarbonat
     

    Die Mehrheit der aktuellen Tablet-Generation verfügt über ein Gehäuse aus stabilem Plastik. Besonders in der Einsteiger- und Mittelklasse verwenden die Hersteller dieses Gehäusematerial – dadurch können sie ihre Tablets entsprechend günstig anbieten. Entgegen der weitverbreiteten Meinung muss sich ein Plastikgehäuse jedoch nicht zwangsläufig billig anfühlen: Auch in der Oberklasse ist die Verarbeitung mit sogenanntem Polycarbonat mittlerweile gängig.

    Spaltmaße
     

    Ob das Gehäuse hochwertig wirkt, hängt vielmehr mit den Spaltmaßen zusammen: Befinden sich zwischen den einzelnen Gehäusekomponenten und dem Display selbst kleinste Lücken, dann verliert das Tablet mit der Zeit an Stabilität: Es lässt sich dann etwa leicht verbiegen oder knarzt unangenehm. Im schlimmsten Fall lockert sich dadurch der Touchscreen – in diesem Fall kann das Display bei einem eventuellen Sturz reißen oder splittern. Die großen Testinstitute nehmen die Verarbeitungsqualität daher stets genau unter die Lupe und warnen in ihren Testberichten vor Geräten, die größere Spaltmaße aufweisen.

    Aluminium-Unibody-Gehäuse

    Aluminium-Unibody
     

    Plastik ist in den Köpfen vieler Technik-Fans als minderwertig verankert. Dadurch greifen einige Hersteller bei der Produktion ihrer Spitzenmodelle auf ein Gehäuse aus Aluminium zurück. Diese sogenannten Unibody-Gehäuse werden aus einem einzelnen Stück Aluminium herausgeschnitten und passen sich millimetergenau an das Display an. Dadurch lassen sich Spaltmaße weitgehen vermeiden – zudem wirken Aluminium-Gehäuse meist haptisch hochwertiger als die Varianten aus Plastik.

    Ein Nachteil von Aluminium tritt vor allem bei den schwarzen Varianten der entsprechenden Tablets zutage: Im Gegensatz zu Polycarbonat ist gebürstetes Aluminium vergleichsweise anfällig für Kratzer. Dann können auf dem schwarzen Untergrund helle Spuren auftreten, die das Gesamtbild des Tablets etwas trüben. Wer sich also für ein Modell mit Aluminium-Gehäuse entscheidet, sollte das Gerät möglichst pfleglich behandeln oder die Oberfläche mit einer separat erhältlichen Hülle schützen.

     

    11. Hybridgeräte: Convertibles und Phablet 
     

    Wie in vielen anderen Sparten existieren auch im Tablet-Sektor einige besondere Geräte, die sich nicht ohne Weiteres kategorisieren lassen. Bei diesen Modellen handelt es sich im Kern um Tablets, die jedoch zusätzlich über Eigenschaften einer anderen Produktklasse verfügen.

    Convertibles
     

    Der große Nachteil klassischer Tablets: Durch die fehlende mechanische Tastatur gerät das Schreiben von längeren Texten zur ermüdenden Angelegenheit. Das Tippen mit einer virtuellen Tastatur mag für kurze Notizen und E-Mails noch komfortabel sein – größere Office-Arbeiten sind jedoch eine Schwäche der Touchscreen-Bedienung.
     

    Die sogenannten Convertibles schließen diese Lücke: Auf den ersten Blick sehen die Hybriden wie klassische Notebooks aus und lassen sich mit Tastatur und Display zusammenklappen. In dieser Zusammenstellung ist das Convertible ein vollwertiges Notebook, das mit Windows 8 oder dem abgespeckten Windows RT läuft. Der Bildschirm ist jedoch berührungsempfindlich und lässt sich mit wenigen Handgriffen von der Tastaturbasis abkoppeln. Dann ist der Touchscreen wie ein Tablet nutzbar – lediglich das Gewicht fällt meist etwas höher aus als bei klassischen Tablets.

    Convertible

    Dadurch eignen sich Convertibles vor allem für Tablet-Nutzer, die regelmäßig längere Texte schreiben, aber dennoch nicht auf die Funktionalität eines Tablets verzichten wollen. Allerdings sind Convertibles etwas weniger gut transportabel als reine Tablets und zudem meist deutlich teurer – schließlich ist das Tastatur-Element mit eigenem Akku und manchmal sogar einem zusätzlichen Prozessor ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.

    Phablet

    Phablets
     

    Während sich Convertibles in Sachen Größe meist an der Obergrenze der Tablet-Welt bewegen, nähern sich Phablets eher dem Format eines Handys an. Der Begriff ist eine Wortneuschöpfung aus „Phone“ und „Tablet“ und bezeichnet kleinere Tablets, die mit den gleichen Mobilfunkeigenschaften wie hochwertige Smartphones ausgestattet sind. Der Nutzer kann mit einem Phablet telefonieren und das mobile Internet über 3G oder LTE nutzen, erhält jedoch gleichzeitig ein großes Display mit ausreichend Platz für die Multimedia-Nutzung.
     

    Bisher ist der neue Begriff noch nicht exakt definiert – in der Regel versteht die Branche darunter jedoch alle Smartphones mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als fünf Zoll. Das Display der aktuell größten Phablets (Stand September 2013) misst rund 6,4 Zoll. Dadurch sind die Geräte für ein Smartphone zwar verhältnismäßig groß und weniger handlich, bieten jedoch gerade beim Surfen im Internet oder beim Betrachten von Videos ein deutlich komfortableres Erlebnis. Wer statt Smartphone und Tablet lediglich ein Gerät transportieren möchte, ist mit einem Phablet gut beraten.

     

    12. Zubehör: Tastatur-Docks, Eingabestifte & Accessoires

     

    Wer sich für ein Tablet entschieden hat, steht direkt vor der nächsten Entscheidung: Die Hersteller bieten eine Vielzahl von unterschiedlichem Zubehör an, um das Tablet noch vielseitiger zu machen. Vieles davon bleibt kaum mehr als eine Spielerei – doch einige Ergänzungsprodukte können dennoch sinnvoll sein und die Schwächen eines Tablets kompensieren.

    Tastatur-Dock
     

    Bei Convertibles gehört die Tastatur zur Grundausstattung – klassische Tablets müssen in der Regel ohne mechanische Tasten auskommen. Einige Hersteller wie die taiwanischen Computer-Experten von Asus bieten jedoch sogenannte Tastatur-Docks an, mit denen sich Tablets in vollwertige Notebooks  verwandeln lassen. Diese Docks sind optional erhältlich und kosten in der Regel zwischen 100 und 150 Euro. Neben dem Anschluss-Clip, mit dem das Tablet befestigt wird, enthält das Dock die vollständige QWERTZ-Tastatur und in vielen Fällen einen zusätzlichen Akku, der die Laufzeit des Tablets nochmals deutlich verlängert. Vieltipper können das Tablet dadurch erst ohne Tastatur testen und es später bei Bedarf mit einem Dock aufrüsten.

    Tastatur-Dock
    Stylus-Eingabestift

    Stylus-Eingabestifte
     

    Frühere Organizer waren standardmäßig mit einem Eingabestift ausgestattet, um den resistiven Touchscreen möglichst unkompliziert bedienen zu können. Heute gehört ein sogenannter Stylus nicht mehr zur Grundausstattung, ist jedoch für viele Tablets optional erhältlich. Vorreiter in diesem Bereich ist Samsung: Die Tablets und Smartphones der Galaxy-Note-Reihe verfügen über einen Eingabestift, mit dem der Nutzer seine Notizen in das Tablet eingeben oder selbst komplexere Zeichnungen erstellen kann. Wer anstelle der virtuellen Tastatur lieber die handschriftliche Eingabe bevorzugt, sollte sich für ein Tablet entscheiden, dass die Stiftbedienung unterstützt.

    Tablet-Cover
     

    Gerade der Touchscreen muss bei der Tablet-Nutzung viel aushalten – und jeder Kratzer oder Sturz kann das Gerät irreparabel beschädigen. Für die Bestseller von Google, Samsung oder Apple ist eine große Vielfalt an Covern und Schutzhüllen erhältlich, mit denen sich das Tablet gegen äußere Einflüsse schützen lässt. Das Smart-Cover von Apple etwa deckt nicht nur das Display ab, sondern fungiert gleichzeitig auch als Ständer, wenn das iPad auf einem Tisch aufgestellt werden soll. Zudem schaltet sich das Display automatisch ein, wenn die Abdeckung entfernt wird. Derartige Schutzhüllen können die Langlebigkeit des Tablets deutlich erhöhen und empfehlen sich besonders für Nutzer, die viel mit dem Gerät unterwegs sind.

    Apple Smart Cover