Kochen & Backen zum Fest

Wenn es draußen kalt ist und die Tage kurz, sehnen wir uns nach Essen, dass uns wärmt und nährreich ist. Daher sollte viel Obst und Gemüse auf dem Ernährungsplan stehen. In ihnen sind viele Vitamine enthalten, die die Abwehrkräfte stärken. Außerdem stehen deftige Gerichte und sahnige Soßen hoch im Kurs. Nicht zu vergessen die typischen Festtagsgerichte inklusive der Weihnachtsbäckerei mit all den Köstlichkeiten von Apfelstrudeln über Kokosmakronen bis zu Zimtschnecken.

Suppen und Eintöpfe: Für die Wärme von innen

Mit kraftvollen Stabmixern lassen sich Suppen im Handumdrehen pürieren. Bild: Philips

Wärmende Suppen und Eintöpfe sind im Winter besonders beliebt. Ein guter Suppentopf darf in keiner Küche fehlen. Er sollte mindestens einen Durchmesser von 24 Zentimeter haben und fünf Liter fassen. Darin lassen sich Kartoffeln, Eintöpfe, Suppen und Nudeln auch in größeren Mengen zubereiten. Das ist nicht nur perfekt für Familien, sondern ebenso für kleine Haushalte. Wer allein lebt, friert die Reste einfach in Vorratsdosen ein und hat so Suppen und Eintöpfe immer vorrätig, auch wenn mal keine Zeit zum Kochen ist.

Beim Kauf von Kochgeschirr ist unbedingt darauf zu achten, dass das Material zum Herd passt. So eignen sich nicht alle Kochtöpfe und Pfannen für Induktion. Nutzer von Induktionsherden kaufen am besten Kochgeschirr mit einem Allherdboden. Diese ist für alle gängigen Herdarten geeignet.

Fans von cremigen Suppen sollten einen Stabmixer in der Küche haben: Damit lassen sich Suppen nach dem Kochen leicht durchpürieren und anschließend je nach Geschmack mit Sahne und Kräutern verfeinern. Stabmixer-Sets bringen verschiedene Aufsätze mit: Je nach Modell können zum Beispiel ein Universalzerkleinerer, ein Pürier-, Schneebesen- oder ein Ice-Crush-Aufsatz im Lieferumfang enthalten sein. Achten Sie beim Kauf auf robuste Materialien und eine hochwertige Verarbeitung, damit Sie lange Freude an dem Gerät haben.

Ein oft unterschätzter Klassiker ist der Schnellkochtopf. Gerade wenn es schnell gehen muss – und das muss es heutzutage fast immer – sind kürzere Kochzeiten gern gesehen. Bis zu 70 Prozent Zeitersparnis sind mit einem Schnellkochtopf möglich. Außerdem wird ordentlich Energie eingespart. Das Prinzip: Da der Topf fest verschlossen ist, kann der entstehende Wasserdampf nicht entweichen, wodurch im Topf ein Überdruck entsteht. Dies führt dazu, dass sich der Siededruck des Wassers verschiebt, es siedet erst bei höheren Temperaturen. In der Folge werden höhere Kochtemperaturen erreicht und die Garzeit sinkt.

Rezept-Tipp: Möhren-Kokos-Curry für kalte Tage

Zutaten für 6 Portionen:

Zubereitung

Die Möhren schälen, klein schneiden und in Brühe kochen, bis sie gar sind. Anschließend mit einem Stabmixer pürieren. Je einen Becher Kokosmilch und Sahne dazugeben. Sie können auch weniger Sahne verwenden und stattdessen mit etwas Brühe auffüllen. Dann zirka 2 Teelöffel Currypulver dazugeben – je nach Geschmack können es auch mehr als zwei Löffel sein – und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun auf kleiner Flamme etwa 15 durchziehen lassen, nicht kochen. Zum Garnieren können geröstete Mandelblätter oder Kokosraspeln verwendet werden.

Aufläufe und Gratins: Außen kross und innen saftig

Schnell zubereitet und köstlich: Leckere Aufläufe sind im Winter der Hit.

Wer wenig Zeit zur Verfügung hat und dennoch ein warmes Gericht zubereiten möchte, sollte es mit einem Auflauf oder Gratin versuchen. Dazu werden nach Belieben Gemüse, Nudeln, Fleisch oder Getreide in eine Auflaufform gegeben und im Ofen mit Käse überbacken. Für das Überbacken eignen sich viele verschiedene Käsesorten wie Mozzarella, Gouda und Emmentaler. Verwenden Sie am besten frischen Käse mit einem Fettgehalt von mindestens 45 Prozent, da diese Sorten besser zerlaufen. So entsteht auch eine tolle Kruste. Befüllen Sie die Form nicht bis zum Rand, denn beim Backen kann der Auflauf aufgehen. So läuft im Ofen nichts über.

Bei der Auswahl der Zutaten sind Hobbyköchen kaum Grenzen gesetzt: Vegetarische Gemüseaufläufe sind ebenso lecker wie solche mit Fisch und (Hack-)Fleisch. Sie können wahlweise mit Kartoffeln, Nudeln und Reis zubereitet werden. Damit die Zutaten im Ofen nicht anbrennen, sollte die Auflaufform zunächst mit Butter eingefettet werden. Zusätzlich wird eine Soße zugegeben. Beliebt sind einerseits fruchtige Tomatensoßen, andererseits cremige Soßen wie Béchamel oder Hollondaise. Kartoffelgratins können eine tolle Beilage zu Fisch sein oder als Hauptgang serviert werden.

Bei Gratins, einer besonderen Form von Aufläufen, werden die Zutaten in Scheiben geschnitten und geschichtet. Gratins werden in eher flachen Formen zubereitet; eine goldbraune Kruste steht hier im Vordergrund. Im Vergleich dazu sind Auflaufformen meist etwas höher. Zwar darf auch bei Aufläufen die Kruste nicht fehlen, die Gerichte sollen innen allerdings schön saftig sein.

Tipp: Servieren Sie Ihrer Familie und Gästen doch einmal einen süßen Auflauf als Dessert. Frische Früchte und Obst können mit Grieß, Reis, Quark, Schokolade und vielen anderen Zutaten kombiniert werden und ergeben einen raffinierten Nachtisch.

Der perfekte Braten: So gelingt der Festtagsklassiker

Für viele gehört er zu einem festlichen Essen im Winter und vor allem an Weihnachten dazu: Der Braten. Für das traditionelle Gericht kommen unterschiedliche Fleischsorten in Frage: Gans, Ente, Lamm, Kalb oder Schwein. Damit der Festtagsbraten gelingt, gibt es von uns ein paar Tipps.

Vorbereitung

Erstens: Die Qualität des Fleisches ist enorm wichtig. Wer einen köstlichen Braten zubereiten möchte, darf an dieser Zutat nicht sparen. Der Metzger Ihres Vertrauens ist hier der richtige Ansprechpartner. Hochwertiges Fleisch verliert beim Braten weniger Flüssigkeit und wird daher saftiger als minderwertiges.

Zweitens: Perfektion braucht Zeit. Gerade Braten-Neulinge sollten genug Zeit einplanen, damit sie nicht in Stress geraten. Bei der Niedrigtemperatur-Methode bleibt der Braten stundenlang bei 80 Grad im Ofen. Auf diese Weise wird das Fleisch wunderbar zart. Besonders Schwein, Kalb, Lamm und Rind gelingen so. Bevor das Fleisch in den Ofen darf, sollte es eine Weile (mindestens eine Stunde) bei Zimmertemperatur verbracht haben. Wenn Sie möchten, können Sie es zuvor über einige Zeit in Marinade einlegen.

Zubereitung

Der Deckel des WMF-Bräters lässt sich als Edelstahl-Pfanne nutzen. Mit Hilfe des Bratenthermometers lässt sich Fleisch auf den Punkt zubereiten. (Bild: WMF)

Zunächst wird das Fleisch am besten in Butterschmalz angebraten. Die Pfanne sollte dafür sehr heiß sein; so tritt weniger Fleischsaft aus. Nun kommt das Fleisch in den Bräter und dann in den Backofen, wo es langsam und gleichmäßig gart. Je nach Modell kann das Fleisch direkt im Bräter anbraten werden. Solche Bräter bestehen meist aus Aluguss, Edelstahl, oder Gusseisen. Auf diese Weise spart man sich das Umfüllen nach dem Anbraten. Einmal im Ofen, sollte das Fleisch zu einem Drittel in Flüssigkeit liegen. Beim Umdrehen nie in den Braten stechen, da er sonst an Saft und Geschmack verliert. Der Behälter sollte ausreichen hoch sein, damit der Deckel komplett aufsitzt.

Bräter eignen sich wunderbar dafür, größere Fleischstücke oder gar ein ganzes Geflügel im Backofen zuzubereiten. Sie sind in verschiedenen Ausführungen verfügbar, einen passenden Deckel gibt es meist dazu. Die Behälter sind entweder rund, oval oder eckig und können unterschiedliche Größen haben. Bei einigen Modellen befindet sich ein Thermometer im Glasdeckel, so können Sie die Temperatur im Gefäß auf einen Blick ablesen.

Bei Temperaturen zwischen 80 und 120 Grad wird das Ergebnis meist besonders saftig. Um festzustellen, ob der Braten fertig gegart ist, kann ein Bratenthermometer verwendet werden. Es wird in die dickste Stelle des Fleischstücks gesteckt und misst hier die Kerntemperatur. Welche Temperatur für welches Fleischsorte die richtige ist, können Hobbyköche im Internet nachsehen. Für einen Schweinebraten sind dies zum Beispiel 75 Grad.

Der Vorteil von Bratenthermometern ist, dass nicht in die Lebensmittel geschnitten werden muss. Das Gerät hilft längst nicht nur bei der Zubereitung von Fleisch. Auch bei Kuchen lässt sich so die Kerntemperatur ermitteln. Einige Bratenthermometer verfügen über eine Anzeige, die die ideale Kerntemperatur von verschiedenen Fleischsorten markiert. So wissen Sie gleich, ob das Gericht schon fertig ist oder noch etwas länger garen muss.

Das richtige Küchenmesser: Ein Muss für jeden Koch

Ohne gute Messer ist auch die bestausgestattete Küche nur wenig wert. Für die Grundausstattung sollten es je ein Gemüse-, Koch- und Brotmesser sein. Damit lassen sich bereits die meisten Lebensmittel schneiden. Wer leidenschaftlich gern kocht, wird eine entsprechend größere Messerauswahl in seiner Küche haben. Mit einem Gemüsemesser lassen sich Obst und Gemüse leicht und präzise schneiden. Außerdem kann es zum Schälen verwendet werden. Ein gutes Kochmesser ist ein richtiges Multitalent: Es eignet sich zum Schneiden von Gemüse, Fisch und Fleisch sowie zum Zerkleinern von Kräutern und Nüssen. Für sauber geschnittenes Brot ist ein Brotmesser mit Wellenschliff das beste Werkzeug: Es wird auch mit harten Krusten fertig und kann darüber hinaus zum Schneiden von Obst und Gemüse mit fester Schale wie Ananas verwendet werden.

Raclette und Fondue: Die Schweizer Geselligkeit

Im Winter haben Raclette und Fondue Hochsaison. Die üppigen Käsegerichte sind ideal für gemütliche Abende mit Gästen, denn jeder kann sich einfach nehmen, was ihm schmeckt. Und Gastgeber müssen nicht versuchen, mit einem Gericht alle Geschmäcker zu treffen. Fondues und Raclettes gibt es entweder einzeln oder als Kombigeräte.

Raclette

Das Raclette ist für gesellige Abende genau das richtige Gericht. Jeder Gast kann sich sein Pfännchen individuell befüllen.

Die Schweizer Spezialität ist für gesellige Abende wie gemacht und aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Der große Vorteil gegenüber anderen Gerichten ist, dass die Pfännchen individuell befüllt werden können. Neben einigen klassischen Zutaten sind der Auswahl kaum Grenzen gesetzt. Pellkartoffeln und Raclettekäse sind immer dabei. Auch Kräuterbutter und Baguette gehören zu den Must-haves.

Ergänzend können verschiedene Gemüsesorten wie Paprika, Zucchini, Mais, Champignons und viele weitere vorbereitet werden. Auch Speckwürfel eignen sich super für Raclette. Wer ein Gerät mit Grillplatte besitzt, kann darauf zudem verschiedene Fleischsorten und Fisch braten.

Tipp: Geben Sie doch einmal eine Mango in Ihr Pfännchen. Sie verleiht dem Gericht eine aufregende fruchtige Note. Wenn Sie es süß mögen, experimentieren Sie mit Zutaten wie Preiselbeeren, Ananas und Feigen. Auch selbst gemachtes Pesto – zum Beispiel aus Basilikum und Pinienkernen – bringt frischen Wind in die Raclette-Routine.

Die Hauptrolle beim Raclette gebührt natürlich dem Käse. Raclettekäse gibt es aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch, manche Sorten sind mit Kräutern oder Pfefferkörnern verfeinert. Einige sind eher würzig und pikant, andere nussig-milchig oder mild. Allen Sorten ist gemein, dass sie gleichmäßig schmelzen und dabei wenig Fett verlieren. Lassen Sie sich am besten vom Händler Ihres Vertrauens beraten, um den passenden Käse für Ihren Geschmack zu finden. Rechnen Sie mit 200 bis 250 Gramm Käse pro Person. Wenn etwas übrig bleiben sollte, können Sie es zum Überbacken von Aufläufen oder für die Zubereitung von Käsespätzle nutzen. Oder Sie frieren es bis zur nächsten Raclette-Party ein.

Fondue

Bei elektronisch beheizten Fondue-Sets lässt sich die Temperatur variieren. Das Unold Fondue Elegance bringt zudem kleine Keramiktöpfe für Saucen und Dips mit. (Bild: Unold)

Fondue ist perfekt für lange Abende und wird daher – ebenso wie Raclette – gern am Silvesterabend zubereitet. Es wird unterschieden zwischen Käsefondue, Fleischfondue mit Fett oder Brühe und süßem Schokofondue. Das klassische Käsefondue kommt aus der Schweiz und besteht aus einer Mischung aus geschmolzenem Käse und Weißwein. Die Schweizer geben gern einen Schuss Kirschwasser dazu. Auf Spießen werden Würfel aus Weißbrot in die Käsemischung eingetaucht. Wie das Raclette ist auch das Fondue nicht gerade ein kalorienarmes Gericht – aber wer achtet zu Weihnachten schon auf sein Gewicht.

Fondue-Sets werden in der Regel elektrisch oder mit Brennpaste beheizt. Der Vorteil bei einem elektrisch betriebenen Gerät ist, dass sich die Temperatur flexibel einstellen lässt. Außerdem verströmen solche Modelle keinen Geruch. Manche Modelle bringen Schälchen für Dips und Soßen mit. Gabeln zum Aufspießen der Zutaten sind immer im Set enthalten. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wie viele Personen zum Fondue-Essen kommen. Die meisten Modelle sind auf sechs oder acht Personen ausgelegt.

Beim Fonduekäse handelt es sich oft um eine Mischung aus mehreren Käsesorten. Beim Schweizer Fondue bilden Gruyère und Vacherin die Grundlage, die je nach Geschmack mit weiteren Sorten verfeinert werden kann. Für einen kräftig-würzigen Geschmack greifen Sie zu Alpenexpress Bergkäse oder Appenzeller Extra. Auch Emmentaler und Cremeux de Savoie eignen sich gut. Bei dem so genannten Halb-halb-Fondue („moitié-moitié“) beschränkt man sich ausschließlich auf Gruyère und Vacherin. Welchen Käse Sie auch verwenden, achten Sie darauf, ihn beim Erwärmen gut umzurühren, da er leicht anbrennt. Sie können den Topf vor dem Einfüllen des Käses mit einer Knoblauchzehe einreiben. So wird es besonders schmackhaft.

Neben dem klassischen Käsefondue gibt es auch Varianten mit Fett, Öl oder Brühe. Letztere Variante ist nicht nur kalorienärmer, sondern auch bekömmlicher und eignet sich daher gut für alle, die auch an den Feiertagen auf Ihre Figur achten möchten. Beim Fettfondue wird das Fett auf 180 Grad erhitzt, damit die Zutaten auch schön knusprig werden. Beim Fondue mit Brühe können Gemüsebrühe, Rinder- oder Kalbsbrühe oder Fischfonds verwendet werden – je nach persönlichem Geschmack und den Zutaten.

Die Auswahl an Zutaten ist deutlich größer als beim Käsefondue, bei dem ausschließlich Brotwürfel in den Käse getaucht werden. Neben Fleisch- und Fischstücken eignen sich unterschiedliche Gemüsesorten für das Gericht. Festes Gemüse wie Champignons, Paprika und Zucchini eigenen sich besonders gut. Beim Fleisch sollten Sie auf Sorten mit hohem Bindegewebsanteil wie Haxe oder Schulter verzichten, da sie schnell zäh werden – gut eignet sich Filet.

Die Weihnachtsbäckerei: So hat Hektik keine Chance

Leckere Plätzchen wie Zimtsterne dürfen in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Das Teigkneten kann dabei die Küchenmaschine übernehmen.

Viele kennen es: Die so genannten „besinnlichen“ Feiertage fühlen sich zunächst sehr nach Stress an. Die Suche nach den richtigen Geschenken, Menüplanung und die vielen Vorbereitungen zehren schnell an den Nerven. Da muss es beim Backen nicht auch noch hektisch zugehen. Schließlich soll es vor allem Spaß machen und schmecken. Damit dies gelingt, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Sie möchten den Teig vorbereiten und stellen plötzlich fest, dass Ihnen eine Zutat fehlt? Solche Situationen sind ärgerlich, aber vermeidbar. Das Schlüsselwort heißt Vorbereitung. Überlegen Sie sich vor der Backsession genau, welche Plätzchen sie backen möchten und welche Zutaten Sie dafür benötigen. Wer beim Schreiben der Einkaufsliste in die Küchenschränke schaut, kauft nicht unnötig Zutaten ein.

Praktische Küchenhelfer

Backanfänger sollten zunächst überprüfen, ob sie alle notwendigen Küchengeräte besitzen. Dazu gehören zunächst eine ordentliche Küchenwaage und ein Messbecher. Letzterer sollte Angaben für Mehl, Zucker und Milch bereithalten. Damit ist die Frage der richtigen Mengenverhältnisse schon einmal geklärt. Außerdem sollten zwei Rührschüsseln vorhanden sein. Eine für kleinere Mengen wie Sahne und eine größere für den Teig.

Zum Verrühren der Zutaten und vor allem zum Schlagen von Sahne und Eischnee darf ein Handmixer nicht fehlen. Die meisten Geräte besitzen mindestens zwei Aufsätze: für Rühren und Kneten. Mit den Knethaken lässt sich Teig gut bearbeiten, eventuell muss man für den Feinschliff zum Schluss noch einmal selbst Hand anlegen. Viele Handmixer sind mit einem Turbomodus ausgestattet, mit dem sich Sahne und Eiweiß besonders schnell schlagen lassen.

Küchenmaschinen

Das Rundumsorglos-Paket bietet eine Küchenmaschine. Sie schlägt, knetet, püriert, raspelt und nimmt Ihnen damit einen Großteil der Muskelarbeit ab. Außerdem sparen die Geräte Zeit, denn anders als beim Handmixer, können Hobbybäcker währenddessen weitere Zutaten vorbereiten. Gute Küchenmaschinen kosten zwischen 100 und 250 Euro. Für Profi-Modelle werden 400 bis 600 Euro fällig.

Eine gute Küchenmaschine erkennen Käufer an einer hochwertigen Verarbeitung, einer guten Leistung sowie am Zubehör. Je mehr Arbeiten ein Gerät erledigen kann, desto praktischer ist es im Alltag, desto teurer ist es allerdings auch. In der Grundausstattung sind meist Schlag-, Rührbesen und Knethaken vorhanden. Mit einem Durchlaufschnitzler-Aufsatz können Sie mühelos Gemüse und Käse reiben oder Schokolade raspeln. Ein Standmixer-Aufsatz erlaubt zudem, Shakes und Smoothies herzustellen. Manche Küchenmaschinen besitzen sogar einen Fleischwolf-Aufsatz. Mit dem richtigen Zubehör sparen sich Hobbyköche den Kauf mehrerer Einzelgeräte.

Mit etwas Vorbereitung und den richtigen Küchenhelfern gelingen nicht nur klassische Wintergerichte, sondern sogar das Weihnachtsmenü ohne unnötigen Stress. So können sich Gäste und Gastgeber über gemütliche Winterabende und besinnliche Feiertage freuen.