Geschirrspüler-Energiespartipps: So senken Sie den Strom- und Wasserverbrauch

Wie alle anderen Haushaltsgroßgeräte bringt der Geschirrspüler einen großen Komfortgewinn in den Haushalt, verbraucht jedoch im Gegenzug eine nicht unerhebliche Menge an Strom und Wasser. Wer bei der Nutzung des Geschirrspülers einige wichtige Tipps beachtet, kann jedoch einen Großteil der Energie und damit bares Geld sparen. Testsieger.de nennt die wichtigsten Stromspartipps für Geschirrspüler.



Energieeffiziente Geschirrspüler nutzen

Bereits beim Kauf eines Geschirrspülers fällt die Entscheidung darüber, ob das Gerät später in der Lage sein wird, strom- und wassersparend zu arbeiten. Die Energieeffizienzklasse gibt dem Käufer dabei einen Anhaltspunkt: Die aktuell sparsamsten Geschirrspüler fallen in die Klasse A+++. Annähernd alle erhältlichen Modelle werden mindestens in der Klasse A geführt – doch bereits die drei zusätzlichen Plus-Zeichen machen einen deutlichen Unterschied in der Energieeffizienz aus. Daher sollte der Nutzer die Mehrkosten für ein Gerät der Klasse A+++ in Kauf nehmen. Meist hat sich der Aufpreis bei regelmäßiger Nutzung schnell amortisiert.

Die optimale Beladung

Jeder Durchlauf eines Programms kostet Wasser und Strom – egal wie groß oder gering die Beladung ausfällt. Daher sollte der Geschirrspüler nur dann genutzt werden, wenn das Gerät möglichst voll beladen wurde. Im Verhältnis zur Geschirrmenge bleiben die Kosten dann entsprechend niedrig. Einige aktuelle Modelle verfügen zusätzlich über ein Programm mit dem Namen „Halbe Beladung“. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Zwar reduziert der Geschirrspüler in diesem Modus die verwendete Wassermenge und verbraucht weniger Strom – allerdings ist der Verbrauch hochgerechnet dennoch höher als bei voller Beladung. Daher lohnt sich die Anschaffung von zusätzlichem Geschirr, um mit dem Spülvorgang so lange warten zu können, bis das Gerät voll beladen wurde.

Laufzeit- und Temperatureinstellung

Die meisten Geschirrspüler der aktuellen Generation lassen dem Nutzer großen Spielraum bei der Einstellung der Spültemperatur und der Laufzeit eines Programms. Hier gilt: Die Standard-Vorwahl läuft meist länger und auf höheren Temperaturen, als für einen normalen Spülvorgang notwendig. In der Regel lässt sich die Maschine auf reduzierte Temperaturen und kürzere Laufzeiten einstellen, ohne dass darunter das Spülergebnis leidet. Die höchsten Stufen lohnen sich nur bei stark verschmutztem Geschirr. Wer den Mehraufwand nicht scheut, kann hartnäckige Verkrustungen zuerst von Hand abspülen – dann ist ein verlängerter Durchlauf des Geschirrspülers nicht mehr nötig.

Die richtigen Programme

Ähnlich wie bei den Temperaturen verhält es sich auch bei der Wahl der Spülprogramme: Ein Intensivprogramm mit besonders gründlicher Reinigung ist nur bei hartnäckigen Verschmutzungen sinnvoll – in allen anderen Fällen ist der Energieverbrauch im Verhältnis zum Ergebnis zu hoch. Mit einem Eco-Programm setzt die Maschine automatisch die Temperatur herunter und nimmt dem Nutzer dadurch die manuelle Einstellung ab. Ähnlich sieht es mit dem Schonprogramm aus – das Ziel ist jedoch ein anderes: Diese Funktion soll empfindliches Geschirr wie filigrane Gläser besonders sanft behandeln. Ein Kurzprogramm reduziert die Dauer des Spülvorgangs und verbraucht dadurch ebenfalls weniger Strom und Wasser, ist jedoch für normal verschmutztes Geschirr vollkommen ausreichend. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, der wählt das Normalprogramm und nimmt anschließend die Reduzierung der Temperatur und der Laufzeit manuell vor.

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