Monitore – Darauf sollten Sie beim Kauf achten
Sie verbringen viel Zeit am Computer? Dann ist der richtige Monitor für Sie von großer Bedeutung! Wir sagen Ihnen, welche Aspekte beim Kauf eines Monitors wichtig sind.
Beruflich wie auch privat wird heute viel Zeit am PC verbracht. Da die Augen durch den ständigen Blick auf den Bildschirm stark beansprucht werden, sollten Sie auf die Qualität des gewählten Monitors achten. Bei der Vielfalt des Angebots, den Überblick zu behalten, ist allerdings gar nicht so einfach. Unsere Kaufberatung informiert Sie deshalb kompetent über die Unterschiede zwischen Röhren- und Flachbildschirmen, erklärt Ihnen alle wichtigen Kaufkriterien und hilft Ihnen schnell und einfach, das für Sie passende Produkt zu finden.
Alle Monitore anzeigenFlachbildschirm – platzsparend und modern
Sie haben wenig Platz auf Ihrem Schreibtisch und möchten dennoch einen möglichst großen Bildschirm? Oder müssen Sie Ihren Monitor öfter mitnehmen? Dann empfehlen wir Ihnen einen Flachbildschirm. Die Anbieter sind vielfältig: Qualitativ hochwertige Modelle finden Sie beispielsweise von Dell, Asus, Hyundai oder Philips.
Bei den Flachbildschirmen unterscheidet man zwischen den TFT- und LCD-Monitoren. LCD („Liquid Crystal Display“) ist der Oberbegriff für alle Flüssigkristall-Bildschirme. TFT („Thin Film Transistor“) bezeichnet eine bestimmte LCD-Technik, die jedoch heutzutage bei allen LCD-Monitoren und Fernsehern eingesetzt wird.
Wie der Name besagt, sind Flachbildschirme besonders „flach“ und beanspruchen deshalb nur wenig Stellfläche. Auch die Aufstellmöglichkeiten sind vielfältig, da es zu keinerlei Spiegelungen kommt und Sie somit nicht auf Besonderheiten der Lichtverhältnisse achten müssen. Das geringe Gewicht ermöglicht zudem einen einfachen Transport.
Weitere Vorteile von Flachbildschirmen sind die Unempfindlichkeit gegenüber magnetischen Störfeldern wie sie beispielsweise von Handys ausgesendet werden, fehlende Strahlung und geringer Stromverbrauch.
Aber natürlich haben auch diese Geräte negative Aspekte: Für Filme oder schnelle Action-Games sind die meisten Modelle nicht empfehlenswert, denn aufgrund der schlechten Reaktionsgeschwindigkeit bilden sich bei schnellen Bildwechseln störende Schlieren und Unschärfen. Für die beste Bildqualität muss der Benutzer außerdem frontal vor dem Display sitzen; blickt man von der Seite auf einen Flachbildschirm, verschlechtert sich das Bild. Ein weiterer Nachteil: TFT-Monitore sind auf nur eine Auflösung festgelegt.
Aktuell landen bei Testsieger die folgenden drei Monitore auf den ersten drei Plätzen.
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Um für Ihre individuellen Ansprüche den richtigen Monitor zu finden, können Sie auf testsieger.de links im Menüpunkt "Ergebnis filtern" ihre Präferenzen anklicken und erhalten dann passende Produkte, sortiert nach Testsieger-Note. Zu jedem Produkt zeigen wir Ihnen Shops, wo Sie das Produkt günstig kaufen können.
Alle Monitore anzeigenRöhrenmonitore – die innovativen Klassiker
Sie setzen gern auf bewährte Technik? Und suchen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis? Für Sie ist ein Röhrenmonitor die richtige Wahl.
Längst sind Röhrenmonitore keine flackernden Bildschirme mehr, die eine reelle Gesundheitsschädlichkeit für die Augen darstellen. In den Jahren wurde Technik und Bildqualität deutlich verbessert. Das heißt, im Gegensatz zu älteren Geräten sind Kontrast und Farben wesentlich natürlicher und kräftiger und es gibt weder Schlieren noch Verzögerungen. Darüber hinaus können auf Röhrentechnologie basierende Modelle verschiedene Auflösungen ohne Qualitätsverlust darstellen.
Der wichtigste Vorteil ist hier sicherlich der Preis: Gemessen an der Displaygröße ist ein Röhrenmonitor deutlich günstiger als ein entsprechender Flachbildschirm. Hier finden Sie von Markenherstellern wie zum Beispiel LG, Samsung oder Mitsubishi zugleich hochwertige als auch preiswerte Modelle.
Eindeutiger Nachteil ist allerdings die Größe: Je größer das Display, desto größer auch die Röhre, der benötigte Platzbedarf und das Gewicht. Außerdem ist die die mögliche Empfindlichkeit gegenüber externen magnetischen Feldern, wie Handys oder ungenügend abgeschirmten Leitungen, zu beachten. Sind solche Störfelder vorhanden, kann es zu Bildstörungen kommen. Ein weiterer Nachteil von Röhrenmonitoren gegenüber Flachbildschirmen ist der höhere Stromverbrauch.
Weitere wichtige Kaufaspekte
Bildwiederholrate und Grafikkarte
Insbesondere bei Röhrenmonitoren sollten Sie die maximale Bildwiederholrate beachten, denn nur ein möglichst hoher Wert garantiert ein flackerfreies Bild und somit entspanntes Arbeiten. Empfehlenswert ist eine Bildwiederholrate deutlich über dem Minimum von 75 Hertz. Bedenken Sie aber, dass eine möglichst hohe Frequenz nur Sinn macht, wenn sie auch von der Grafikkarte unterstützt wird.
Bei einem Flachbildschirm sollten Sie auf einen DVI-Eingang und einen digitalen DVI-Ausgang der Grafikkarte achten. Durch die digitale Bilddaten-Übertragung kann die für einen TFT-Monitor beste Bildqualität erreicht werden.
Auflösung
Generell gilt, dass mit einer höheren Auflösung auch mehr Inhalte und Details dargestellt werden können. Eine besonders hohe Auflösung kann das Arbeiten für die Augen aber auch erschweren, da Schriftzeichen und Symbole deutlich kleiner erscheinen. Bei einem 22 Zoll-Monitors ist beispielsweise die Schriftgröße bei einer Auflösung von 1680 zu 1050 Pixel deutlich größer als bei der Full-HD-Auflösung von 1920 zu 1080 Pixel. Den Vorteil der hohen HD-Auflösung braucht man, wenn man HD-Filme in voller Qualität sehen möchte.
Während Sie bei Röhrenmonitoren die Auflösung individuell verändern können, sollten Sie einen Flachbildschirm immer nur in der angegebenen Auflösungen betreiben, denn bei diesen Modellen wird jedes Bild aus einer festgelegten Anzahl von Punkten zusammensetzt; eine Veränderung bewirkt Unschärfe oder einen schwarzen Bildrand.
Monitorgröße
Generell gelten 17 Zoll als absolutes Minimalformat für die Displaygröße. Standard sind 19 und 22 Zoll, die für Office-Anwendungen angemessen und ausreichend sind. Größere Bildschirme, die zudem deutlich teurer sind, lohnen sich nur für Spiele und Multimedia-Funktionen.
Wenn Sie einen sowohl großen als auch günstigen Bildschirm suchen, ist ein Röhrenmonitor ideal. Durch den Konkurrenzdruck mit TFT-Monitoren sind sie enorm preiswert (geworden).
Kontrastverhältnis
Das Minimum des Kontrastverhältnisses sollte 400:1 sein. Je höher der Wert, umso lebendiger wirkt das Bild, denn die Angabe zeigt den Farbunterschied zwischen dem dunkelsten und hellsten Punkt. Der Wert von guten Monitoren liegt bei mindestens 1600:1.
Reaktionszeit
Insbesondere für alle, die gerne Games und Multimedia-Anwendungen nutzen, ist die Reaktionszeit des Monitors ein wichtiges Kaufkriterium. Eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden ist jedem Anwender zu empfehlen. Für die wahren Spiele-Fans lohnt sich ein Modell mit einer Reaktionszeit von 2 Millisekunden.
Beachten Sie beim Kauf, dass Flachbildschirme insgesamt immer langsamer sind als Röhrenmodelle.
Stromverbrauch
Wer möglichst wenig Strom verbrauchen möchte, sollte sich für einen Flachbildschirm entscheiden, denn im Vergleich zu herkömmlichen Röhrenmonitoren wird bis zu 70 Prozent weniger Energie benötigt.
LED-Hintergrundbeleuchtung
Bisher wurden Kaltkathodenstrahlleuchten (CCFL) als Hintergrundbeleuchtung von Displays eingesetzt. Neuere Displays mit LED-Leuchtdioden haben die Vorteile verbesserter Bildqualität und niedrigerer Energiekosten, liegen aber im Anschaffungspreis deutlich über den herkömmlichen Geräten. Ein weitere Pluspunkt für LED-Beleuchtung: LEDs haben eine um etwa 40 Prozent erhöhte Lebensdauer gegenüber CCFL-Leuchtmitteln.
Allerdings liegen RGB-LED-Monitore, die ein breites Farbspektrum, ein „reines“ Weiß und gute Kalibrierbarkeit bieten, aufgrund der aufwändigen Bauweise im obersten Preissegment und sind primär für den Einsatz im Profibereich empfehlenswert. Für weitere Qualitätsverbesserungen sorgt ein Direct-Type-Backlight. Diese flächenfüllende Anordnung der LEDs direkt hinter dem LCD-Panel ermöglicht eine homogene Ausleuchtung, erzeugt ein besseres Schwarz und erhöht den Kontrastumfang. Abgesehen von dem hohen Preis bewirkt die Leistungsfähigkeit aber auch, dass der Stromverbrauch nicht deutlich geringer ist als bei CCFL-beleuchteten Monitoren.
Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und besonders niedrigen Stromverbrauch bieten LED-beleuchtete Modelle mit Edge-Type-Verfahren. Hierbei wird die Helligkeit der sich nur am Rand befindlichen LED-Dioden mittels Lichtleiter über das Display verteilt.
Panelarten (Display) bei TFT
Um den Blickwinkel bei TFT-Monitoren zu verbessern, wurden unterschiedliche Panelarten entwickelt. Hier unterscheidet man in drei Typen, die unterschiedliche Ausprägungen haben bei Blickwinkel, Kontrast, Reaktionszeit, Energieverbrauch und natürlich dem Preis:
- 1. TN+Film (Twisted Nematic)+Film
Dieser Paneltyp ist der häufigste und überzeugt durch eine gute allgemeine Performance mit einer sehr guten Reaktionszeit, gutem Blickwinkel, niedrigem Energieverbrauch und sehr günstigen Preis. Diese sehr guten allgemeinen Eigenschaften machen ihn zu einem Display für „Jedermann“. Aufgrund der schnellen Reaktionszeit ist er auch für Spieler sehr geeignet. - 2. MVA (Multi-Domain Vertical Alignment) und PVA (Patterned Vertical Alignment)
Dieser Paneltyp, der nur bei den größeren TFTs eingebaut wird, hat aktuell die besten Kontrastwerte und einen sehr guten Blickwinkel, was professionelle Grafiker und Zeichner sehr schätzen. Die Reaktionszeit ist insgesamt mit gut zu bewerten. Somit ist der Paneltyp für Spieler nur bedingt geeignet. Der Preis ist ebenfalls als teuer einzustufen. - 3. IPS (In Plane Switching) S-IPS Super (In Plane Switching)
Dieser Paneltyp ist der teuerste und wird ebenfalls nur in den größeren Displays eingebaut. Er hat einen sehr guten Blickwinkel, einen sehr guten Kontrast, eine präzise Graustufen-Auflösung und einen großen darstellbaren Farbraum. Auch die Reaktionszeit ist sehr gut. Diese Eigenschaften schätzen vor allem professionelle Grafiker und Spieler, müssen dafür jedoch einen höheren Preis in Kauf nehmen.
Glänzendes oder mattes Display – „glore“ oder „non glore“
Ob man einen Monitor mit einem matten Display kauft oder doch lieber ein hochglänzenden Bildschirm, ist letztlich Geschmackssache. Der Hauptvorteil eines glänzenden Displays liegt im brillanten Bild. Auch der Blickwinkel ist in der Regel deutlich besser, so dass sich ein positiver Effekt beim Spielen oder beim Video schauen einstellt. Der Nachteil eines glänzenden Displays sind Spiegelungen, wenn (Sonnen)-Licht auf den Monitor fällt. Das matte Display wirkt im direkten Vergleich zu einem glänzenden Monitor eher milchig und blass, schneidet aber bei Lichteinfall besser ab.
Glänzende Displays erkennt man an den Bezeichnungen, wie z.B. Crystalbrite (Acer), BrightView (HP), Colour Shine (Asus), Crystal view (FSC), Glare Type (FSC), TrueBrite (Toshiba).


