Digitalkamera – Darauf sollten Sie vor dem Kauf achten

Digitale Fotografie – ein weites Feld. Wir geben Ihnen Tipps für den Kauf Ihrer Digitalkamera.

Auf dem Markt gibt es mittlerweile eine sehr große Auswahl an Digitalkameras mit den unterschiedlichsten Ausstattungen und Preisen, was einen Produktvergleich sehr mühsam und zeitintensiv macht. Generell werden die Digitalkameras in zwei Gruppen unterteilt: Die Kompaktkameras und die Spiegelreflexkameras. Bei der Wahl des Modells sollten Sie sich im ersten Schritt überlegen, welche Ansprüche abgedeckt werden sollen – soll es eine Kompaktkamera oder ein Spiegelreflexkamera werden - denn eine Digitalkamera für den Privatbedarf muss andere Aspekte erfüllen als die Kamera eines Profifotografen, der möglicherweise unter erschwerten Outdoor-Bedingungen arbeitet.

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Klein, praktisch und jederzeit griffbereit

Sie möchten Ihre Digitalkamera nur für Urlaubsbilder und gelegentliche Schnappschüsse nutzen und haben keine großen Ansprüche bezüglich einer exzellenten Fotoqualität? Dann entscheiden Sie sich für ein preiswertes Einsteigermodell. Bei der Wahl einer Kompaktkamera sollten für Sie die Kriterien Handlichkeit und unkomplizierte Funktionalität im Vordergrund stehen. Ideal ist eine digitale Kompaktkamera, die mit Vollautomatik alle notwendigen Einstellungen selbst übernimmt. Die einfache Bedienbarkeit ermöglicht spontane Bilder ohne großen Vorbereitungsaufwand. Aufgrund der kleinen Größe findet sie in jeder Hosentasche Platz und ist somit immer griffbereit. Beim Kauf sollte auf eine Dicke von höchstens 1,5 Zentimetern sowie ein geringes Gewicht geachtet werden. Als absolutes Maximum gilt 260 Gramm, da bereits Modelle mit nur 120 Gramm Gewicht angeboten werden.
Zu den Negativaspekten zählen die geringen Einstellmöglichkeiten, der fehlende Sucher sowie die begrenzte Bildqualität.

weitere Kaufkriterien für digitale Kameras
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Um für Ihre individuellen Ansprüche die richtige digitale Kompaktkamera zu finden, können Sie auf testsieger.de links im Menüpunkt "Ergebnis filtern" ihre Präferenzen anklicken und erhalten dann passende Produkte, sortiert nach Testsieger-Note. Zu jedem Produkt zeigen wir Ihnen Shops, wo Sie das Produkt günstig kaufen können.

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Digitalfotografie für Anspruchsvolle und Experten

Fotografieren ist Ihr großes Hobby? Oder Sie sind sogar Profi-Fotograf? Dann ist eine digitale Spiegelreflexkamera für Sie genau richtig, denn diese vereint in sich die Vorteile analoger und digitaler Technik.
Insgesamt erzeugt die Spiegelreflextechnik im Vergleich zu herkömmlichen Digitalfotos wesentlich farbechtere und schärfere Bilder. Für diese hervorragende Bildqualität sorgt ein APS-C- oder Vollformatsensor. Weitere Vorzüge sind die verschiedenen Programmmodi sowie die vielfältigen Möglichkeiten der Bildgestaltung, insofern das Objektiv gewechselt und Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert individuell eingestellt werden können. Außerdem enthalten die meisten Modelle weiteres Zubehör und einen Anschluss für einen Zusatzblitz. Auch Videos lassen sich mit einigen (hochpreisigen) Spiegelreflexkameras, wie der Nikon D90 oder der Canon EOS 500D bereits aufnehmen, teilweise sogar in Full-HD-Qualität, so dass diese Spiegelreflexkamera auch immer mehr zur Konkurrenz von herkömmlichen digitalen Camcordern werden.
Da digitale Spiegelreflexkameras im höheren Preissegment liegen und durch Größe und Gewicht eher unhandlich sind, empfiehlt sich der Kauf vor allem für ambitionierte Hobby- und Profifotografen.

Sehr hochwertige Modelle, die auch von Profifotografen gern gekauft werden, finden Sie von Nikon oder Canon; Geräte von anderen Markenherstellern wie beispielsweise Sony und Olympus sind für engagierte Amateurfotografen aber ebenso sehr zu empfehlen.
Aktuell landen bei Testsieger die folgenden drei digitalen Spiegelreflexkameras auf den ersten drei Plätzen.

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Auch bei der Spiegelreflexkameras können Sie auf testsieger.de links im Menüpunkt "Ergebnis filtern" ihre Präferenzen anklicken und erhalten dann passende Produkte, sortiert nach Testsieger-Note. Zu jedem Produkt zeigen wir Ihnen Shops, bei denen Sie das Produkt günstig kaufen können.

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Weitere Kaufkriterien bei digitalen Kameras

Ganz unabhängig, ob Sie sich für eine digitale Kompaktkamera oder eine Spiegelreflexkamera entscheiden, sollten Sie einige Eigenschaften vor dem Kauf überdenken.

Auflösung und Sensorformat

Die Auflösung ist – so wird es zumindest in der Werbung suggeriert – das wichtigste Qualitätsmerkmal einer Digitalkamera. Unter Auflösung versteht man die Anzahl der Punkte, aus denen ein Bild besteht. Je mehr Bildpunkte, desto höher die Auflösung und desto größer kann das fertige Bild ausgedruckt werden. Der in Megapixeln angegebene Wert beträgt bei den meisten Geräte zwischen 6 und 14 Megapixeln. Grundsätzlich reichen bereits 6 Megapixel, denn sie eignen sich für Ausdrucke im Format von 40x50, für Fotoabzüge im 13x18 Format und für Internetfotos. Die bessere Bildqualität hat auch negative Nebeneffekte: Hochauflösende Fotos benötigen mehr Speicherplatz und das Risiko des Bildrauschens verstärkt sich.
Außerdem wird bei günstigen Geräten die hohe Auflösung durch kleine Bildsensoren erreicht, die gleichzeitig die Abbildungsqualität verschlechtern. Achten Sie deshalb auf das Sensorformat. Großflächige APS-C- und Vollformatsensoren bieten die beste Qualität beim Ausdruck, denn die größere Pixelfläche intensiviert die Lichtempfindlichkeit und den Dynamikumfang des Sensors.

Optischer und digitaler Zoom

Unter Zoom versteht man die Vergrößerung des Motivs im Sucher. Die Hochwertigkeit einer Digitalkamera ist am optischen Zoom-Faktor erkennbar, der einen Bildausschnitt ohne Qualitätsbeeinträchtigung vergrößert. Standard ist ein optischer Dreifach-Zoom; ein Zoomwert von 10 oder sogar 20 ist eher selten und wird nur von Profis benötigt. Aber Vorsicht: Wenn Entferntes näher herangeholt wird, steigt die Gefahr des Verwackelns! Für diese Fälle sollte ein Bildstabilisator vorhanden sein.
Auch der digitale Zoom scheint das ausgewählte Motiv zu vergrößern. Hierbei handelt es sich aber lediglich um eine Ausschnittsvergrößerung mit gleicher Pixelzahl, so dass die Bildqualität bei der Anwendung leidet.

Brennweite

Die Brennweite gibt den maximalen Blickwinkel des Objektivs an und zeigt ähnlich wie der Zoom, wie gut man in verschiedenen Umgebungen einen Bildausschnitt wählen kann. Hier gilt: Je größer die Brennweite, desto enger der Bildausschnitt.
Digitale Spiegelreflexkameras für professionelle Fotografen verfügen über ein reichhaltiges Angebot an Weitwinkel- und Zoomobjektiven, die sich den speziellen Fotosituationen anpassen. Als Richtwerte können folgende Angaben dienen: Bei Landschaftsfotos sollte der Wert maximal 28 Millimeter betragen; ein entsprechendes Weitwinkelobjektiv verkleinert den Bildmaßstab, so dass "mehr" auf das Bild passt. Für Aufnahmen innerhalb kleinerer Räume empfiehlt sich eine Brennweite von 32 Millimetern. Für Bilder von Tieren oder Sportlern sind mindestens 35 Millimeter Brennweite sinnvoll, um starkes Zoomen zu vermeiden.

Akku-Leistung und Speicherung

Bei Digitalkameras kommen zwei unterschiedliche Akkuarten zum Einsatz. Die standardisierten NiMh-Akkus in den Größen AA oder AAA haben den Vorteil, dass sie überall preiswert erhältlich und sogar durch gewöhnliche Batterien ersetzbar sind. Das hohe Gewicht sowie die kurze Akkuzeit durch Selbstentladung sind jedoch deutliche Nachteile. Kameraspezifische Lilon-Akkus haben eine wesentlich längere Verwendungszeit, sind aber teurer, da es bisher nur bei gängigen Modellen Drittanbieter gibt.
Wer viele Fotos machen möchte, benötigt neben einem leistungsfähigen Akku auch eine hohe Speicherkapazität. Digitalkameras speichern die gemachten Bilder auf auswechselbaren Datenträgern, den so genannten Speicherkarten. Die verschiedenen Bauarten und Speichergrößen sind allerdings nicht miteinander kompatibel, so dass der vom Hersteller vorgeschriebene Speicherkartentyp verwendet werden muss. Besonders günstig sind die Kartentypen Secure-Digital-Card (SD) und CompactFlash (CF), die in Kapazitätsgrößen von 4 Megabyte bis 64 Gigabyte erhältlich sind. Eine Vorhersage, wie viele Fotos auf eine Speicherkarte passen, hängt von verschiedenen Faktoren (Auflösung, Komprimierung, Farben und Aufnahmebedingungen) ab und ist deshalb kaum möglich. Als grundsätzliche Richtlinie gilt, dass 1 Gigabyte Speicher etwa 200 Fotos in hoher Auflösung von 10 Megapixeln und hoher Qualität speichern kann. Das bedeutet für den Normalbedarf eine verdoppelte oder sogar verdreifachte Menge an Bildern.
Mittlerweile verfügen Digitalkameras auch über einen internen Speicher, der aber in einer Kapazität von nur wenigen Megabyte wenig Sinn macht.

Auslösezeit

Die Auslösezeit bezeichnet die Zeitspanne zwischen dem Drücken des Auslösers und dem eigentlichen Auslösen der Kamera. Die Schnelligkeit des Auslösens ist wichtig, damit das ausgewählte Motiv nicht bereits aus dem Bildbereich verschwunden ist, bevor die Digitalkamera Fokus, Belichtung und Blende eingestellt hat. Insbesondere für Sportfotografien sollte die Auslösezeit deshalb nicht mehr als 0,5 Sekunden betragen.

Digitalkamera mit integriertem Camcorder

Viele digitale Kameras sind mit einer Videofunktion ausgestattet. So kann zusätzlich zum Bild auch Ton aufgenommen werden. Die Auflösung von 640 x 480 Pixeln in den günstigen Preiskategorien ist aber für ein Filmerlebnis auf dem heimischen Fernseher kaum geeignet. Hierfür sollte ein Modell mit einer Videoauflösung von mindestens 1280 x 720 Pixeln gewählt werden. Digitale Spiegelreflexkameras der neuen Generation wie bspw. die Nikon D90 oder die Canon EOS 500D verfügen bereits über eine integrierte Videofunktion in höchster Qualität, einige Spiegelreflexkameras sogar in Full-HD und werden somit immer mehr zur Konkurrenz von herkömmlichen Alle Digitalen Camcorder anzeigen

Outdoor-Funktionalität

Auch für die Benutzung unter Extrembedingungen werden entsprechende Digitalkameras angeboten. Unempfindliche Outdoor-Modelle sind für Unterwasser-Aufnahmen geeignet und überstehen problemlos Erschütterungen und Frost. Zu den Anbietern dieser Produkte gehört zum Beispiel Panasonic.

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