Camcorder – Darauf sollten Sie beim Kauf achten
Suchen Sie eine digitale Videokamera? Der Kaufberater auf testsieger.de gibt Ihnen Informationen und hilfreiche Tipps, damit Sie schnell den richtigen Camcorder finden!
Analoge Videokameras werden immer seltener, die Zukunft gehört auch in diesem Bereich der digitalen Technik. Jedoch hat jeder Nutzer andere Bedürfnisse. Wollen Sie Ihren Camcorder lediglich für einen Urlaubsfilm gebrauchen? Oder sind Sie ein wahrer Hobby-Filmer? Wir sagen Ihnen, welches Modell Ihren Anforderungen entspricht. Erfahren Sie mehr über die Unterschiede zwischen DVD- und Mini-DV-Camcordern, Speicherkarten- und HDV-Modellen.
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Ideal für Hobbyfilmer
Sie möchten gerne schnell und unkompliziert ein paar Videos drehen und sind nicht an der Nachbearbeitung ihrer Filme interessiert? Dann empfiehlt sich für Sie ein DVD-Camcorder.
Der eindeutige Vorteil dieser Geräte: Der Camcorder brennt das Filmmaterial direkt auf eine Mini-DVD. So können Sie sich die Aufnahmen direkt danach auf einem herkömmlichen DVD-Player anschauen. Allerdings sind diese Modelle wie auch die nötigen DVD-Rohlinge relativ teuer. Und sollten Sie doch Interesse haben, Ihre Filme am PC zu bearbeiten, wird dies eine relativ komplizierte Angelegenheit, die einiges an Einarbeitungszeit und Geduld erfordert.
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Das günstige Einsteiger-Modell
Wer nur gelegentlich ein paar Videoaufnahmen machen möchte, sollte sich für einen Mini-DV-Camcorder entscheiden. Bei diesen Modellen werden die Aufnahmen auf Mini-DV-Kassetten gespeichert. Praktisch ist, dass nicht nur ein Mini-DV-Camcorder sondern auch die nötigen Kassetten preiswert sind. Außerdem gestalten sich Archivierung und Wiedergabe vollkommen problemlos. Negative Aspekte sind das zeitintensive Spulen und die langwierige Übertragung auf den PC zur Bearbeitung.
Bei Praxistests erzielen vor allem Geräte von Sony und Canon gute Ergebnisse.
Aktuell landen bei testsieger.de die folgenden Mini-DV-Camcorder auf den ersten drei Plätzen.
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Perfekt für Technik-Fans
Sie suchen eine zuverlässige Videokamera für technisch anspruchsvolle Aufgaben? Dann sollten Sie sich für einen Speicherkarten- oder Festplatten-Camcorder entscheiden. Empfehlenswert sind zum Beispiel Modelle von Kodak oder Panasonic. Bei diesen beiden Varianten werden die Aufnahmen auf Speicherkarten bzw. kleinen Festplatten abgelegt, die Übertragung auf den Computer erfolgt in kürzester Zeit. Sie sollten aber bedenken, dass derartige Camcorder-Technologien nur sinnvoll sind, wenn Sie auch einen PC oder einen speziellen DVD-Brenner mit Camcorder-Anschluss besitzen. Die Unterschiede: Speicherkarten sind besonders unempfindlich, Festplatten bieten besonders viel Speicherkapazität.
Aktuell landen bei testsieger.de die folgenden Speicherkarten- und Festplatten-Camcorder auf den ersten drei Plätzen.
Alle Camcorder Festplatte / Speicherkarte anzeigenAlle Full-HD-Camcorder anzeigenHDV- und AVCHD-Camcorder
Hochauflösende Profis
Sie sind Profi und möchten hochauflösende Filme aufnehmen und bearbeiten? Wir empfehlen Ihnen den Kauf eines HDV- oder AVCHD-Camcorders.
Mit diesen Geräten können Sie hochauflösende Videos drehen, die je nach Modell auf einer Mini-DV-Kassette, einer Festplatte, einer Speicherkarte oder einer DVD (AVCHD) abgelegt werden. Wenn Sie einen Full-HD-Fernseher besitzen, können Ihre eigenen Aufnahmen in voller Auflösung wiedergegeben werden.
Die Nachteile: Sie benötigen zur Bearbeitung spezielle Software, die nur auf sehr leistungsfähigen Rechnern läuft. Herkömmliche DVD-Player können AVCHD-Filme nicht abspielen, für die Wiedergabe auf dem Fernseher benötigen Sie entweder einen Blu-ray-Spieler oder müssen den AVCHD-Camcorder direkt an den Fernseher anschließen.
Weitere Kriterien beim Camcorder-Kauf
Speichermedium
Die verschiedenen Camcorder unterschieden sich vor allem in der Art der Aufnahmen-Speicherung. Mini-DV-Kassetten sind noch immer am gängigsten und können etwa eine Stunde Film aufnehmen (bis zu 90 Minuten im Longplay). Die bei DVD-Camcordern eingesetzten DVDs haben den Vorteil, dass eine Datenübertragung entfällt, können aber in höchster Qualität nur 20 Minuten aufzeichnen. Am meisten Speicherkapazität (bis zu vier Stunden) bietet eine interne Festplatte. Besonders klein, robust und stromsparend sind Speicherkarten. Für die Übertragung des Filmmaterials benötigen Sie jedoch ein USB-Kabel oder ein Kartenlese-Gerät.
Videoformat
Für den Normalbedarf ist noch immer das gängige DV-Format zu empfehlen. Die geringe Kompression spiegelt sich in der hohen Qualität wieder, benötigt allerdings auch viel Speicherplatz. Außerdem kann Ton nur im Stereo- und nicht im Surround-Sound aufgenommen werden.
Bei Festplatten- oder Speicherkarten-Camcordern werden MPEG2-Formate verwendet. Der Vorteil: Eine höhere Kompression und somit weniger Speicherplatz, gleichzeitig leidet dabei aber die Bildqualität.
Besser ist das AVCHD-Format für hochauflösende Videos. Dieses Format kombiniert geringe Dateigröße mit guter Bildqualität, lohnt sich aber nur, wenn Sie auch über ein HDTV-Gerät zur Wiedergabe verfügen.
Bildqualität
Entscheidend für die Bildqualität ist der Bildsensor. Am häufigsten werden CCD- und CMOS-Sensoren verwendet. Ideal sind Modelle mit drei Chips, also einem Chip für jede Grundfarbe (Rot, Grün, Blau), da auf diese Weise eine realistische Farbdarstellung erreicht wird. Wählen Sie also für professionelle Aufnahmen einen 3-CCD- oder 3-CMOS-Sensor.
Des Weiteren empfiehlt sich ein optischer Bildstabilisator, der mögliche Verwackelungen ausgleicht. Ein elektrischer Bildstabilisator, der auch in preiswerten Modellen vorhanden ist, ist gerade für „aktive Videoaufnahmen“ nicht ausreichend, da seine Anwendung der Bildqualität schadet.
Bezüglich des Objektivs gilt, dass die Bildqualität mit der Lichtdurchlässigkeit des Objektivs steigt. Ein Objektiv mit 1:1,8 ist somit einem mit 1:2,2 vorzuziehen. Beim optischen Zoom, der weiter entfernte Objekte näher heranholt, bieten aktuelle Geräte Objektive mit 10- bis 40-facher Vergrößerung. Für den Normalbedarf ist jedoch ein optischer 10-fach-Zoom vollkommen ausreichend. Ein digitaler Zoom dagegen ist nicht notwendig, da bei der Vergrößerung des Ausschnitts die Pixelzahl gleich bleibt und seine Anwendung eine schlechtere Bildqualität verursacht.
Ton
Im Regelfall verfügen Camcorder über zwei oder vier Audiokanäle. Wollen Sie alle vier Kanäle zeitgleich nutzen, müssen Sie sich für ein hochwertiges Produkt entscheiden. Denn im Normalfall werden maximal zwei Kanäle genutzt, die anderen Kanäle können nachträglich mit Sprache oder Musik bespielt werden. Ist Ihnen der Ton besonders wichtig? Dann sollten Sie ein externes Mikrofon wählen. Achten Sie darauf, dass Ihr Camcorder mit einem entsprechenden Anschluss ausgestattet ist.
Bedienung
Ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung ist eine leichte Bedienung. Welche Form für Sie am besten geeignet ist, sollte ein Praxistest entscheiden. Geräte in der „Upright“-Form sind besonders klein, leicht und schmal, haben aber den Nachteil, dass unter der verringerten Größe von Display und Tasten auch die Bedienerfreundlichkeit leidet. Wenn Ihnen Bedienkomfort und Bildqualität sehr wichtig sind, empfiehlt sich ein Camcorder in Längsbauweise.
Akkuleistung
Generell gilt: Je kleiner der Camcorder, desto kürzer die Akkulaufzeit. Die Mindestaufnahmezeit sollte eine Stunde betragen. Für längere Videoaufzeichnungen lohnt sich der Erwerb eines separaten Ersatz-Akkus.
Zusatzfunktionen
Manche Camcorder bieten als Extra die Möglichkeit, Fotos zu machen. Da die Bildqualität aber meistens wenig befriedigend ist, sollte darauf verzichtet werden.
Praktischer ist ein Nachtmodus, der Ihnen das Filmen auch bei schlechtem Licht ermöglicht. Je nach Modell werden dafür ein Scheinwerfer, ein speziell langsamer Verschluss-Modus, eine eingebaute LED-Beleuchtung oder alle drei Varianten zugleich verwendet. Aber berücksichtigen Sie, dass die Reichweite gering und die Gefahr des Bildrauschens umso größer ist.




