Gerade zu Weihnachten und Silvester erfreuen sich Fondue-Sets größter Beliebtheit. Die Redakteure des ETM Testmagazin haben zehn Modelle getestet, damit nicht ein unpassendes Gerät den Abend ruiniert. Testsieger ist das Rommelsbacher F 400/E Harmony, das mit guter Verarbeitung und Stabilität überzeugen kann. Fast genauso gut ist das Unold Fondue-Set 48615, das vergleichsweise günstig ist und sich auch für Schoko- oder Käsefondue eignet. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, greift zum Preis-/Leistungssieger elta FO 200.
Rommelsbacher F 400/E Fondue Set Harmony1. Platz - Testsieger
"gut" 1,6
Bei einem Fondue werden kleine, mundgerechte Nahrungsmittel – etwa Fisch, Fleisch, Kartoffeln oder Obst – in einen Topf mit Käse, Brühe, Öl oder Schokolade eingetaucht. Je nach Art wird die Nahrung gegart oder überzogen. Das Fondue-Set besteht immer aus einem Topf für die Flüssigkeit, aus einem Untergestell (auch Rechaud genannt) und aus Spießen, um die Stücke in den Topf zu halten.
Ausstattung
Gut ausgestattete Fondue-Sets enthalten eine Fondue-Pfanne oder einen Fondue-Feuertopf mit Deckel, ein Rechaud, Fondue-Spieße, Siebe zum Garen von Fleisch und Fisch und kleine Teller für Saucen und Dips. Je nach Ausstattung und Qualität, schwankt der Preis zwischen 10 und 200 Euro.
Heizquelle
Die Fondue-Sets unterscheiden sich hauptsächlich in der Art und Weise, wie sie die Hitze erzeugen. Die unkomplizierteste und sicherste Variante ist ein Elektrobrenner, der über die Steckdose betrieben wird. Heizquellen mit offener Flamme setzen Schadstoffe frei. Bei Brennpaste oder Gasbrennern entsteht eine geringere Menge an Kohlenmonoxid oder Stickstoff. Bedenklicher sind Spiritusbrenner, deren Ausstoß an Schadstoffen wesentlich höher ist. Gerade bei dieser Heizquelle sollte darauf geachtet werden, dass während des Essens hin und wieder gelüftet wird.
Das Fettfondue
Beim Fettfondue werden die Nahrungsmittel in heißem Fett gegart. Das Fett muss für hohe Temperaturen geeignet sein. Spezielle Fondue-Fette lassen sich bis zu 180 Grad erhitzen. Die ideale Temperatur ist erreicht, wenn beim Eintauchen eines Holzstäbchens Bläschen entstehen.